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Oasen Des Wandels /
Treffen in Pinggau Oktober2017


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Die Gemeinsamkeiten der Oasen des Wandels
Datum, Zeit 26.10.2018, 10 bis 20 Uhr
Ort Michaelihof, Pinggau
Teilnehmer siehe /Teilnehmerliste
OasenDesWandels/Themen , Vertiefung der Zusammenarbeit
Nächstes Treffen: noch offen

Oasen des Wandels
vom Propellerblick zum praktischen Tun

Was sind Oasen des Wandels? Orte, an denen ein ernsthafter Versuch der Veränderung von Lebensgewohnheiten und Praktiken unternommen wird, die von unserem destruktiven kapitalistischen Konkurrenzsystem in Richtung nachhaltiges, kooperatives Miteinander verweisen. Die Bandbreite ist riesengroß, und wir sollten diese bandbreite einmal revue passieren lassen.

.

Überlegungen zu einigen dieser Punkte beim Treffen nach folgender Struktur

    • Prinzipien (in welche Richtung geht die veränderung)
    • Qualitäten und neue Muster
    • Leuchttürme in der Welt und in der Region
    • Wir (wer tut was und wer braucht was)

Hinweis: wir können hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, aber doch beginnen, unser "Buch der Synergie" zu schreiben...

Lebensgrundlagen

Ernährung:
Prinzipien: (Ernährungssouveränität: good for the soil, good for the people)
        ◦ Ernährungswirtschaftssystem (fair und Menschenrechte) ↔ Wirtschaft
        ◦ Ernährungsversorgungssystem (regional und direkt) ↔ Verkehrs- und Lagerinfrastruktur
        ◦ Ernährungsproduktion und Kreisläufe (bio, Permakultur, Agrarökologie als Basis, Boden, Luft, Wasser) ↔ Rohstoffe / Produktion
        ◦ Ernährungsweisen (saisonal, vegetarisch/vegan, Planung ...) ↔ Gesundheit
        ◦ Ernährungsethik und Werte (Tierrechte, slow-…) ↔ Beziehung zu Lebewesen, Bildung, Kommunikation
        ◦ Kreislaufführung von Stoffen (Stoffstrommanagement) und Energie
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Foodcoop
        ◦ CSA
        ◦ kleinstrukturierte Landwirtschaft und verarbeitende Strukturen (Manufakturen, Kleinläden)
        ◦ Genossenschaft
        ◦ Gärten
        ◦ Urbane Landwirtschaft, urbane Agroforstwirtschaft/Permakultur
    • Leuchttürme:
        ◦ CSA Paradieschen – Hatzendorf
        ◦ Hansalim, vorgesellt in Zeit für Utopien von Kurt Langbein
    • wir
        ◦ 22.11. Zeit für Utopien, Dieselkino Gleisdorf, 18:30
        ◦ Franz weist auf die Entstehung eines regionalen Netzwerk im Ernährungsbereich über die ÖBV hin.
             > Fehring als Anker - wenn die nächste Veranstaltung dort stattfindet, 
             > die am Eröffnungsfest so wenig geklappt hat, dann sollten wir alle versuchen teilzunehmen.
        ◦ Edible City Network, Projekt in dem Transition Oststeiermark Partner ist (EdiCitNet?)
Energie
    • Prinzipien: (Energiedemokratie)
        ◦ Energiegewinnung / -technik (Solar, Kleinwasser, Biomasse, …) ↔ Rohstoffe, Bildung
        ◦ Energiewirtschaft (dezentrale Strukturen, Zugang und Leistbarkeit von Energie, …) ↔ Wirtschaft
        ◦ Energieverteilungssystem/infrastruktur (dezentral, kleinstruktuiert, effizient-resilient, ---)
        ◦ Energieverbrauch (reduziert) ↔ Bildung
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ BürgerInnen-Kraftwerk
    • Leuchttürme:
        ◦ Bsp von Martin aus Gleisdorf
        ◦ Wolfgang Löser: Solarbauernhof
        ◦ PV-Anlagen mit Himbeerextrakt, Produktion Weststeiermark
    • wir
        ◦ Solaranlage am Michaelihof
        ◦ Eigene PV und thermische Solaranlagen, Energieverbrauch allgemein reduzieren (Verkehr)
        ◦ François Veynandt von Transition Oststeiermark ist Experte für thermische Solarenergienutzung. 
Rohstoffe
    • Prinzipien: (Postextraktivismus)
        ◦ Gewinnung
        ◦ Materialien
        ◦ Kreisläufe
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Kreislaufführung
        ◦ Stoffstromwirtschaft mit umgekehrter Pyramide 
    • Leuchttürme:
        ◦ Naku (naku.at): Aus Pflanzen Kunststoffe erzeugen
        ◦ Projekt, das aus Plastik Treibstoff macht
        ◦ Cradle to cradle 
    • wir
        ◦ Vermeiden ist leicht möglich – längere Diskussion über 
Plastik, Erinnerung, dass industrielle Polymere leider
unabhängig vom Rohstoff für die Natur problematisch sind. ◦ Mehrweglösung, unverpackt, … ◦ Selbst die Pyramide des Stoffstrommanagements bedenken ◦ Im eigenen beruflichen Wirkungskreis auf Lösungen hinweisen, die „leichte“ industrielle Logik nicht hinnehmen. ◦ Plastik durch natürliche Rohstoffe ersetzen ◦ Auf giftige Stoffe z.B. Pestizide, Farben, Kleber verzichten

Produktion und Handwerk
    • Prinzipien: (Altes erhalten & mit Neuem verbinden)
        ◦ gesellschaftliche Produktionsverhältnisse/-Bedingungen (Besitzverhältnisse, teilen, Mitbestimmung, …) ↔ Wirtschaft, Bildung
        ◦ physische Produktionsbedingungen ↔ Energie, Infrastruktur, Rohstoffe, 
        ◦ Produktionsabläufe ↔ Infrastruktur, Bildung
        ◦ Produktionszweck (Sicherung der körperlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse)↔ Ernährung, Energie, Kunst, Kultur, Wohnen/Bauen
        ◦ Produktionsmaterialien (möglichst nachhaltig) ↔ Rohstoffe
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Repair Café (repaircafe.org)
        ◦ Co-Working
        ◦ Infrastruktur teilen – vermieten (car-sharing, Mitfahren…)
        ◦ Maschinenring
    • Leuchttürme:
        ◦ Ökotischler Puhr in Gleisdorf, welcher seine Werkstatt, wenn gewünscht mit Beratung, vermietet (oeko.tischler@utanet.at, 0680/3063590). 
    • wir
        ◦ Helga Lydia kann Schneidern und Wollverarbeitung von der Rohwolle bis zu Kleidung und Decken lehren.
        ◦ Michaelihof hat Wolle, kann Decken machen, filzt schon (wunderbare Hüte, etc.).
        ◦ In der Nähe des Michaelihof (Wiesfleck) gibt es einen pensionierten Tischler, der seine Werkstatt zur Verfügung stellen würde.
        ◦ Repair Café / Reparier-bar in Feldbach, Gleisdorf, Graz, Pischelsdorf, St. Margarethen, 
          Weiz, Mischendorf (übersiedelt), eines selbst starten.
        ◦ Handwerkliche Produkte einkaufen: sie halten oft viel länger, als industrielle, 
          und machen dadurch den eventuellen Preisunterschied wett, 
          sie sind lokal unter ethisch und oft auch ökologisch vertretbaren Bedingungen hergestellt.

Infrastrukturen

Wohnen / Bauen

    • Prinzipien:
        ◦ Wohnformen ()
        ◦ „Gebäude“-Gestaltung ()
        ◦ Bauformen ()
        ◦ Baumaterialien ()
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Dombau
        ◦ Selbstbau/Baugruppen
        ◦ Tiny house
        ◦ Yurtenbau, zb  https://www.yourtent.com,  https://www.jurtenwerkstatt.at/
        ◦ 3D-Druck von Wohnhäusern
    • Leuchttürme:
        ◦ Vivihouse (Open source für mehrgeschossigen Holzwohnbau)
        ◦ Wohlraum
        ◦ Grätzelzelle (SFL Technology in Stallhofen)
        ◦ Wohnwagon errichtet in Gutenstein ein Dorf aus Kleinhäusern 
           in dem sie für Handwerk, Büro, Wohnen, Landwirtschaft und autarke Kreislaufsysteme ein Zuhause schaffen wollen.
        ◦ 3dprinthuset (3dprinthuset.dk), ein 3D Druck für Betonhäuser
        ◦ BigDelta? von „World’s Advanced Saving Project“ (WASP, www.3dwasp.com), einem italiensichen Projekt für Lehmhausdruck.
    • wir
        ◦ In St.Michael bei Güssing wird ein kleiner Dom gebaut (Mann von … ist Architekt; Reinhard Hesse): Lehmbau
        ◦ Zöbern: Czerbenka hat Bagger und andere Geräte
        ◦ In der Nähe von Gleisdorf gibt es angeblich einen Workshop zu TinyHouse? 
          (ich kann nichts darüber finden, Anmerkung Martin)
        ◦ EdiCitNet? als Informationsquelle für produktive Bauten (Energie, Wasser, Lebensmittel)

Verkehr

    • Prinzipien:
        ◦ Verkehrsmittel: 
        ◦ Verkehrsinfrastruktur: 
        ◦ Verkehrsprinzip/modalität (Single, Multi, …)
        ◦ Mobilität
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Carsharing
        ◦ Personen-Güter-Kombi (myPersonalPendler)
        ◦ Mitfahren
        ◦ Umweltverbund
    • Leuchttürme:
        ◦ Steiermark hat ein Förderprogramm für Gemeinden, um das Alltagsradfahren zu fördern, die Initiative "GO RADMOBIL"
        ◦ Gleisdorf, gefördertes Seniorentaxi
    • wir
        ◦ Sabine: VCÖ-Preis Beispiel (Dorfladen E-Cafe als EMobilitätszentrale) von Bernhard Harrer 
        (Nahtstelle: Verkehrs-Hub, mit Cafe/Nahversorgung, verschiedene Mobiltiätsformen)
        ◦ Gemeinde Döbling Elektrotaxi Beispiel
        ◦ Hannes Gunt: Radio OkiDok? als Multiplikator
        ◦ Gleisdorf und Feldbach beteiligen sich am steirischen Programm GO RADMOBIL
Kommunikationsmittel und IT
    • Prinzipien:
        ◦ 
        ◦ 
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ 
        ◦ 
    • Leuchttürme:
        ◦ fliegendes Klassenzimmer – Kommunikationsraum in jeder Oase (Kamera + Mikro)
    • wir
        ◦ Sabine und Bernhard haben einen eigenen Server
        ◦ Anleitung für Videomaterial für Videoverbindungen zusammenstellen

Alexander Baltosée Wandeloasen, Handbuch für solidarische Dörfer und nachhaltige Kommunen

Gestaltungsmöglichkeiten

Austausch

    • Prinzipien:
        ◦ Austausch ist allgemeiner als Tausch.
        ◦ es geht um gegenseitige Leistungen und Güter und macht deutlich, dass wir auf einander angewiesen sein. 
        ◦ Austausch muss nicht mit einem Geldgeschäft verbunden sein,
        ◦ es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten.
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Verein für gegenseitige Leistungen und Gütertausch
        ◦ Tauschkreise
        ◦ Schenkökonomie, geht auch und funktioniert mit viel Spaß. Tauschkreise bewegen sich oft in Richtung Schenkökonomie.
        ◦ Solidarische Landwirtschaft
    • Leuchttürme:
        ◦ Qevida (siehe unten)
        ◦ Tauschkreis Oststeiermark
        ◦ Repair Cafés, Liste siehe unter oben unter „Produktion und Handwerk“
    • wir
        ◦ Qevida oder Tauschkreisen beitreten und mitmachen

Exkurs über Qevida

Qevida bietet eine Lösung für konkrete Probleme, die wir haben. Vereine sind wie ein Staat im Staat, unterliegen nicht dem Handelsrecht. Ein Mitglied kann einem anderen etwas ohne Gewerbeberechtigung anbieten. Dort kann man Selbständigkeit ausprobieren, die Fähigkeit etwas zu tun reicht, um in Austausch zu gehen. Der Verein schafft einen eigenen Raum mit vielen Freiheiten. Der Verein Qevida hat etwa 300 Mitglieder und eine interne Währung, den Qevi. Unter den Mitgliedern gibt es schon Schuster, Mechaniker, Therapeuten. Bald wird es einen Schneider geben. Qevida hat keinen Shop, es wird ausgetauscht. Gleichzeitig stellt sich eine Art Großzügigkeit ein. Leute, die Qevis haben, nehmen neue Leistungen relativ schnell an. Innerhalb der Gemeinschaft wird ein Kreislauf erzeugt, mit einem relativ geringem Betrag wird Wohlstand erzeugt.

Wenn 100 Qevis bei 20 Leuten die Runde machen, können sich Menschen für 2000 Qevis etwas leisten. Es gibt auch ein Rückvergütungs- (später Überfluss-)programm. Jeder kann irgendetwas anbieten und Qevis verdienen, oder mit 25 Euro 25 Qevis auf sein Konto laden. Im Laufe der Zeit gibt es einen Qevi-Rückfluss für ausgegebenes Geld. Was macht jemand, der Euro braucht? Als Kooperationspartner kann jemand Qevis in Euro zurücktauschen, für 100 Qevis bekommt man 70 Euro. (siehe auch http://www.kornkreiswelt.at/images/Flyer_Qevida_Handout_Verein.pdf) Qevida ist ein wissenschaftlicher Verein. Das Vereinsreicht kennt unentbehrliche und entbehrliche Aktivitäten. Um steuerlich begünstigt zu sein, müssen die entsprechenden Vereinsaktivitäten unentbehrlich sein. Der Zweck von Qevida ist, zu erforschen, wie ein Gemeinwohlwesen funktionieren kann. Dadurch werden alle Tausch-Aktivitäten unentbehrlich. Es soll in Zukunft ein wissenschaftlicher Beirat gegründet werden, für den noch Mitglieder gesucht werden.

Das Netzwerk besteht in Wien, Steiermark und jetzt auch in Salzburg. Es gibt einen Mitgliedsbeitrag von 25 Euro/Jahr. Der Austausch über Qevis ermöglicht es den Mitgliedern untereinander auszutauschen, ohne die üblichen Verwaltungsabläufe, Buchhaltung, Steuererklärung, etc. einzuhalten. Wichtig ist: Geschäfte passieren zwischen Mitglied und Mitglied und nicht über die Vereinsleitung. Qevida will auch nichts bekämpfen, denn aus dem Kampf entsteht Widerstand.

Die Vision von Qevida ist, dass jeder Mensch das tun kann, was er am besten kann und am liebsten macht. Qevida wurde im Obdachlosenheim nach einem Crash entwickelt.

Bildung

    • Prinzipien:
        ◦ Bildung Der ländliche Raum braucht mehr Bildung als die Städte, hat aber weniger Einrichtungen (Schulen, Universitäten). 
        ◦ Der Wandel hängt an Bildungsprozessen, die wir selbst organisieren müssen. Wie machen wir das.
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Netzwerk Dorfuniversität
        ◦ 
    • Leuchttürme:
        ◦ Die GenerationenNachhaltigkeitskonferenz? Together42morrow ( http://www.together42morrow.org/) möchte Vorträge in Dörfern halten.
        ◦ Zukunftsdorf
    • wir
        ◦ Freilernen 
        ◦ Campus Akademie für Paradiesgestaltung
        ◦ Videoschaltungen für Austausch: Anleitung für Videomaterial für solche Videoverbindungen zusammenstellen
        ◦ Projekt EdiCitNet?

Netzwerk Dorfuniversität In den Dörfern, bei der Anwendung, wird zum Teil mehr Wissen akkumuliert, als an den Universitäten. Über das Internet zum Beispiel Vortragsabende organisieren, die von Gruppen in Dörfern wieder gehört werden. Jede Gruppe kann ihr Wissen einbringen und die anderen hören sich das an. Wissen wird mehr, wenn man es teilt. Gesucht sind Orte,
    • die eine lernbegierige Bevölkerung haben und 
    • Wissen anbieten können. 
Wir können auch für uns einen internen Austausch, an drei, vier Orten synchron organisieren. Damit wird jedes dieser Häuser ein dezentrales Bildungshaus.
Dreizehn Dörfer in Europa studieren die SDGs und setzen ihre Erkenntnisse um. In Österreich ist Schattendorf Netzwerkpartner (Zukunftsdorf). Hermann Gams ist dort Ansprechpartner (Gründer der Dream Akademia, die von Siegendorf ausgehend in der Region junge Menschen gesucht, die einer persönlichen Berufung nachgehen und dies umsetzen).
Beispiel Campus Akademie für Paradiesgestaltung im Südburgenland, Neusiedl bei Güssing: Alles was dazu nötig ist, ein eigenes Paradies zu gestalten. Endausbaustufe: 25 Studenten sollen dort über ein Jahr lang mit Dozenten am Kampus leben und sich zu allen Themen das Wissen aneignen. Bernhard und Sabine suchen Leute, die sich beteiligen können. Sabine kommt von der Reformpädagogik, Bernhard ist Naturwissenschaftler. Welche Hilfe ist nötig: Finanzierung, Kenntnisse in Permakultur, Leute die etwas lernen wollen und arbeiten können. Studenten lernen durch Tun, das erste Seminar soll auch die Wohnungen bauen. Gleich wird mit Lehrgängen im Michaelerhof begonnen. Vorschlag ist, mit einem Tag mit Überlegungen zu beginnen.
Zu den Themen Freilernen, home schooling, Wertschätzungskommission, Prüfungen hat Hannes Guht viel Information und teilt sie auch gerne. In den Wertschätzungskommissionen sind auch Vertreter von Volksschulen, Hauptschulen, Gymnasien. Verbindung zu Markhof in Wien, ehemals Studierwerkstatt, Florenz Holzner, Stefan Leitner-Simon, herstellen. Die Studierwerkstatt hat sich ein Dorf geschaffen und wirken auf das ganze Grätzl in Erdberg (Markhofgasse, 3. Bezirk).

Kultur

    • Prinzipien:
        ◦ Kunst ist Experimentieren mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten
        ◦ Reichtum unseres Planeten – der Menschheit – ist die Vielfalt der Kulturen. 
        ◦ Schöner Begriff: „Kultur kreativ“. 
        ◦ Aus der zunehmenden Individualisierung erwächst das Bedürfnis, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun. 
        ◦ Eine der größten Triebkräfte in Zukunft wird sein, anzuerkennen, dass wir nicht Kopien einer Leitkultur sind, sondern vielfältig, und dass aus der Vielfalt Kultur entsteht.
        ◦ Friede ist die Möglichkeit, Probleme ohne Konflikte zu lösen, aus eigenem Reichtum die Welt gestalten, nicht aus dem Reichtum Anderer
    • Neue Modelle, neue Muster:
        ◦ Matriarchale Lebensform
        ◦ Holarchie
    • Leuchttürme:
        ◦ Schlaining
    • wir
        ◦ Beispiel von Gertraud, matriarchale Lebensform
        ◦ Beispiel von Helga Lydia, 
             >Haus in Siedlung mit Plastiktüren, alles Pflaster,
             >hat Holztüre machen lassen, Bäume gepflanzt, 
             >Holzfenster machen lassen. Wurde früher kritisiert,  
             >jetzt sind die Bäume groß. 
             >Die Menschen bewundern das jetzt und achten die Änderungen. 
             >Das ist kulturschaffend. Nachbarn ahmen das jetzt nach.

Exkurs Mutterlandhof

Die matriarchale Lebensform ist die älteste Form des Zusammenlebens. Jedes Mitglied der Gemeinschaft sieht sich mit Allem verbunden. Augenscheinlich kommt das Leben vom Weiblichen. Basis in der Gemeinschaft ist eine Schenkökonomie. Clans untereinander pflegen einen Ausgleich von eventuellem Mangel. Es gibt kein Konkurrenzdenken oder andere Gründe, warum man kämpfen müsste (siehe www.mutterland-hof.at). Beschäftigung mit Venusenergie und Kontakt zu Matriarchatsforscherinnen, Patriarchatskritikerinnen (Archae heißt Ursprung, nicht Macht).

Schlussrunde

Eine Frage war zwischendurch aufgetaucht: wie gehen wir bei Diskussionen mit Kritik bzw. mit Fragen um? Es wäre schön, wenn wir Themen so besprechen könnten, dass sich jeder wohl fühlt. „Ich finde es gut, aber“ sollte durch „Ich finde es gut. Ich habe noch Fragen“ ersetzt werden. Weiterarbeit nach dem Treffen Wir werden eine Anleitung für Videomaterial für Videoverbindungen zusammenstellen. Die Liste der Themen wird im Dorfwiki verfügbar gemacht. Eine Mailingliste geht um, über die das Wiki dann bekannt gemacht wird. Dort können die einzelnen Punkte weiter bearbeitet werden. Oasen des Wandels, vom Propellerblick zum praktischen Tun (beim Treffen schon behandelt)

            1) Lebensgrundlagen
                • Luft
                • Wasser
                • Ernährung, Erde/Boden
                • Energie
                • Rohstoffe
                • Produktion und Handwerk
            2) Infratrukturen
                • Wohnen und Bauen
                • Verkehr
                • Kommunikationsmittel
                • Wissensarchive, inkl. Bionik (als größtes Wissensreservoir, Anm. Martin)
            3) Gestaltungsmöglichkeiten
                • Bildung
                • Kultur
                • Kunst
                • Planung: Raumplanung, Städteplanung, Architektur, Mobilität (nachträglich eingefügt, Anm. Martin)
                • Austausch (Waren, Leistungen, Wissen)
                • Kommunikation
                • Konfliktkultur
                • Zielfindung – Entscheidung (Soziokratie, Systemisches Konsensieren, Medizinrad, …)
                • Fehlerkompetenz, Feedback
            4) Ganzwerdung, Erneuerung
                • Gesundheit, Heilung
                • Tanz, Bewegung, Sport, Meditation
                • Grenzerfahrungen und Überschreitungen
                • Beziehungen, und Kommunikation und mit lebendigen Wesen um uns (Tiere und Pflanzen)
                • Spiritualität