Frithjof Bergmann und Wolfgang Bittner präsentieren am Mittwoch, den 9.
Mai 2012 in Steyr, Oberösterreich den "Steyerer" - das E-Motorrad zum
Selberbauen und Selberwarten.
Der Steyrer ist Symbol für eine Produktionskultur, die über die
Produktinnovation hinausgeht und auch die Weise betrifft, wie Menschen in
Hinkunft arbeiten werden.
Die Präsentation erfolgt als Impuls im Rahmen des mehrtägigen
Wirtschaftskongresses "Drehmomente 2012" mit dem Titel "Die neue Wirtschaft
von morgen - Innovationen für eine Welt, in der wir leben wollen". Der
Veranstaltungsort für Impuls, Konferenz und Interaktion ist das Museum
Arbeitswelt in Steyr, hier: www.museum-steyr.at
Das Produkt "Steyerer" ist derart neu entworfen, dass das Zusammenbauen ein
unkomplizierter und sauberer Vorgang geworden ist mit relativ wenigen und
ganz ungewöhlichen Werkzeugen erledigt werden kann.
Der Ansatz Neue Arbeit - Neue Kultur beinhaltet die langsame, sorgfältige und
konkrete Entwicklung eines Produkts nach dem anderen an die besondere
Maßstäbe angelegt werden: Jedes dieser Produkte, wie dem "Steyrer" ,
stellt einen weiteren Schritt in Richtung auf die Bereitstellung der
Gesamtheit von Technologien und Materialien dar, die es den Menschen
erlauben werden, alles, was sie für ein attraktives menschliches Leben brauchen, für sich selber zu produzieren. D.h. diese Produkte werden nicht zum Verkauf hergestellt, sondern zum persönlichen Gebrauch und werden folglich auch nicht auf einen "globalen Markt geworfen".
Jedes zusätzliche Produkt, das wir so weit
entwickeln, dass es sich mit einem Minimum an geistestötender Arbeit selbst
herstellen lässt, ist ein Schritt nach vorn auf dem Weg zu mehr
Unabhängigkeit vom krisenhaften Lohnarbeitssystem und nach vorn zur
Entkopplung von Wirtschaften und Big Business mit Lohnarbeit. In diesem
Sinne kann der "Steyrer" ein Beitrag zur kommunalen Resilienz leisten.
Das Bewusstsein der Menschen auf einen Stand zu heben, auf dem sie um die
Bedeutung der kommenden Technologien wissen, ist eine wichtige Aufgabe der
sich NeueArbeit-NeueKultur? stellt. Der Zugang zu den Technologien, die
die High-Tech-Eigen-Produktion möglich macht, wird zunehmend preiswerter
sein. Ganz allgemein sollte jeder die Chance haben, eine Werkstatt oder ein
Zentrum zu gehen, wo er sich seine Sachen selbst herstellen kann. Denken
Sie daran, dass wir in diesen Zentren nicht nur Gegenstände produzieren
werden. Dort werden auch Nahrungsmittel angebaut, und dort werden bis zu 80
Prozent der Dinge zu haben sein, die man für ein fröhliches und modernes
Leben braucht.
"Wirtschaft neu denken", von Klaus Schobesberger in: Chef Info, 2011, Heft
6, Seite 39:
Frithjof Bergmann und Wolfgang Bittner präsentieren am Mittwoch, den 9.
Mai 2012 in Steyr, Oberösterreich den "Steyerer" - das E-Motorrad zum
Selberbauen und Selberwarten.
Der Steyrer ist Symbol für eine Produktionskultur, die über die
Produktinnovation hinausgeht und auch die Weise betrifft, wie Menschen in
Hinkunft arbeiten werden.
Die Präsentation erfolgt als Impuls im Rahmen des mehrtägigen
Wirtschaftskongresses "Drehmomente 2012" mit dem Titel "Die neue Wirtschaft
von morgen - Innovationen für eine Welt, in der wir leben wollen". Der
Veranstaltungsort für Impuls, Konferenz und Interaktion ist das Museum
Arbeitswelt in Steyr, hier: www.museum-steyr.at
Das Produkt "Steyerer" ist derart neu entworfen, dass das Zusammenbauen ein
unkomplizierter und sauberer Vorgang geworden ist mit relativ wenigen und
ganz ungewöhlichen Werkzeugen erledigt werden kann.
Der Ansatz Neue Arbeit - Neue Kultur beinhaltet die langsame, sorgfältige und
konkrete Entwicklung eines Produkts nach dem anderen an die besondere
Maßstäbe angelegt werden: Jedes dieser Produkte, wie dem "Steyrer" ,
stellt einen weiteren Schritt in Richtung auf die Bereitstellung der
Gesamtheit von Technologien und Materialien dar, die es den Menschen
erlauben werden, alles, was sie für ein attraktives menschliches Leben brauchen, für sich selber zu produzieren. D.h. diese Produkte werden nicht zum Verkauf hergestellt, sondern zum persönlichen Gebrauch und werden folglich auch nicht auf einen "globalen Markt geworfen".
Jedes zusätzliche Produkt, das wir so weit
entwickeln, dass es sich mit einem Minimum an geistestötender Arbeit selbst
herstellen lässt, ist ein Schritt nach vorn auf dem Weg zu mehr
Unabhängigkeit vom krisenhaften Lohnarbeitssystem und nach vorn zur
Entkopplung von Wirtschaften und Big Business mit Lohnarbeit. In diesem
Sinne kann der "Steyrer" ein Beitrag zur kommunalen Resilienz leisten.
Das Bewusstsein der Menschen auf einen Stand zu heben, auf dem sie um die
Bedeutung der kommenden Technologien wissen, ist eine wichtige Aufgabe der
sich NeueArbeit-NeueKultur? stellt. Der Zugang zu den Technologien, die
die High-Tech-Eigen-Produktion möglich macht, wird zunehmend preiswerter
sein. Ganz allgemein sollte jeder die Chance haben, eine Werkstatt oder ein
Zentrum zu gehen, wo er sich seine Sachen selbst herstellen kann. Denken
Sie daran, dass wir in diesen Zentren nicht nur Gegenstände produzieren
werden. Dort werden auch Nahrungsmittel angebaut, und dort werden bis zu 80
Prozent der Dinge zu haben sein, die man für ein fröhliches und modernes
Leben braucht.
"Wirtschaft neu denken", von Klaus Schobesberger in: Chef Info, 2011, Heft
6, Seite 39: