Das Projekt Naturlabor Mürzer Oberland ist ein Gemeeinschaftsprojekt der Uni Graz und Universität für Bodenkultur Wien.
Ziel des Projektes ist die wissensbasierte Inwertsetzung der regional vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen.
Dies dient zum Wiederaufbau einer ländlichen, strukturschwachen Region.
Die "Schubrakete" für diese Entwicklung ist Bildung anhand der Natur und der Vernetzung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse über die Region hinaus.
Für die Region erzeugt diese Vernetzung die Dynamisierung lokal vorhandener Ressourcen über Globale Dörfer ("peruanischer Technologie"). Diese AldeasGlobalesPopulares Information in technisch-ökologische Innovation in der Region, für die Region und das gesamte Netzwerk um.
Dieses Netzwerk ist daher ein informationsbasiertes Weltsystem (mal was anderes als die warenbasierten Weltsysteme)[1].
Themenorientierte Einbindung in globale Wissensströme
Ansiedelung themenspezifischer Forschungsstätten auf der Basis der regional verwurzelten Globalen Dörfer (Methode AldeasGlobalesPopulares) z.B. Aussenstellen von Universitäten.
Ausbildung regionaler Wissensträger
Ansiedelung wissensbasierter Unternehmen auf der Basis regional vorhandener erneuerbarer Rohstoffe, um mit innovativen Verfahren diese verarbeiten zu können (Stichwort: Leistbare Energieautarkie (siehe Solex).
Die Dringlichkeit der einzelnen Milestones ist beim derzeitigen Stand der Dinge
Ad: Mobilisierung natürlicher Ressourcen: Dies betrifft im Mürzer Oberland hauptsächlich das Wasser.
Ad: Mobilisierung des kulturellen Erbes: Der umstrittene "Esoteriker" Viktor Schauberger baute in dieser Gegend mit seiner Wirbeltechnologie Holzschwemmanlagen usw; die im Unterschied zu sonstiger esoterischer Technik wirklich funktionieren.
Dasselbe gilt für Vortex-Wasserkraftwerke an Gewässern mit zu wenig Fließgeschwindigkeit für handelsübliche Kraftwerke (siehe das Zotlöter Kraftwerk).
Bestandsaufnahme Mürzer Oberland unter hydraulischen, hydrologischen und hydrobiologischen Aspekten. (Betreuer: Prof. Habersack)
Überprüfung der Funktionalität verschiedener Rampentypen (alte Schaubergerrampe, Pendelrampe versus verschiedener herkömmlicher Rampentypen (Betreuer: Prof. Habersack).
Dreidimensionale Modelierung der Pendelrampe (Betreuer: Prof. Habersack)
Wirbelkraftwerke statt Solgurte. Ziel ist nachzuweisen, dass die Wirbelkraftwerke das flußbiologische Kontinuum nicht unterbrechen, im Gegensatz zu herkömmlichen flußbaulichen Maßnahmen und zusätzlich Ökodividende ausschütten, nämlich Strom (Betreuer: Prof. Loiskandl).
Möglichkeit eigener Themenbeantragung über das Pilotprojekt des Kompetenzzentrums (derzeit Institut für Sicherheits- und Risikowisssenschaften BOKU, in Zukunft Universitätsaussenstelle Mürzer Oberland).
Kontakt: teresa.petschnik (at) ymail.com
Milestone 3: Konkretisierung der Themenorientierte Einbindung in globale Wissensströme
Instream River training ist eine naturnahe Flussbauweise basierend auf dem Einsatz von Sohlgrundbuhnen, die den Fluß vom fließendem Medium selbst ausregulieren.
(Lehrfilme für Diplomarbeitskanditatinnen und -kandidaten)
[1] Informationsbasierte Weltsysteme kommen selbst im Zentralorgan der Weltsystemforschung, dem Journal of World System Resarch kaum bekannt: Siehe JWSR