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Diese Webseite ist ein Angebot für Kindergärten, Schulen und hier lebende Kinder, Jugendliche und erwachsene BewohnerInnen, sie als Informations-und Diskussionsplattform mit regionaler Verwurzelung zu benützen.

Inhaltsverzeichnis dieser Seite
Chronik   
2.10.2019 Gespräch mit Dr.Helmut Sax vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte   
29.9.2019 Im "Gedankenbuch": Jeder Mensch hat Recht auf Bildung   
20.5.2019 Präsentation der Infotafel über ein EU-Umwelt-Schulprojekt der VS Knöllg.59 vor 21 Jahren   
Aus den damaligen Medienberichten   
Aus der Presseaussendung vom 9.5.2019   
19.3.2019 Ende der Teilnahme am "Bildungsgrätzl Triesterviertel"   
4.1.2019 Im ersten "Gedankenbuch": So brutal geht es beim "Kurier" zu   
Chronik2018   
Chronik2017   
Chronik2016   
ChronikBis2015   
Verschiedenes zu den Themen "Bildung, Erziehung oder Schule"   
Buch von Susan Neiman: "Warum erwachsen werden? Eine philosophische Ermutigung"   
Buch von Heidi Schrodt „Sehr gut oder Nicht genügend - Schule und Migration in Österreich“   
20.9.1989 Peter Gstettner: "Neue Bildungsaufgaben im multikuturellen Europa"   
VerschiedeneLinks   

Chronik    

2.10.2019 Gespräch mit Dr.Helmut Sax vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte    

…………………………………………………….

FritzEndl: Meine Frau Helga und ich führten heute ein sehr angenehmes gespräch mit Dr.Helmut Sax über mögliche aktivitäten zum thema "Bildung als Kinderrecht". Er wäre bereit, sich im frühjahr 2020 an einem workshop zu diesem thema zu beteiligen. Dr.Sax empfahl uns auch den kontakt zur "Menschrechtsbeauftragten der Stadt Wien" Frau DI Shams Asadi.

29.9.2019 Im "Gedankenbuch": Jeder Mensch hat Recht auf Bildung    

20.5.2019 Präsentation der Infotafel über ein EU-Umwelt-Schulprojekt der VS Knöllg.59 vor 21 Jahren    

FritzEndl: Einige Bilder von der sehr "intimen" Tafelpräsentation beim Georg Washington-Hof mit der damaligen Direktorin und einer pensionierten Lehrerin. Bezirksvorsteher Marcus Franz (BVStv. Mag.Fürst musste sich entschuldigen) hat das Stadtgartenamt doch dazu bewegen können, dass am Vormittag eine Erinnerungstafel vor den drei EU-Bäumen errichtet worden ist.
Gekommen sind erfreulicherweise auch Schülern/Schülerinnen einer 2.Klasse des Phönix-Realgymnasiums mit ihrem Lehrer, dem Elternvereinsobmann und dem Obmann des Phönix-Vereins. Sonst niemand, trotz unserer Presseaussendung und vielen e-Mails. Nicht einmal von der Volksschule Knöllg.59, die vor 21 Jahren das EU-Projekt durchgeführt hatte. SCHADE!

Siehe auch "Bezirkspolitiker" 22.5.2019

……………... …………..... ………....

…..Direktorin und Lehrerin i.P. schmücken die drei Bäume (Ein Nussbaum, eine Rotbuche und eine Winterlinde) mit EU-Fahnen und gelben Luftballons

……..... ………….. ……...

…………...BV Marcus Franz mit SchülerInnen des Phönix-Realgymnasiums

Aus den damaligen Medienberichten    

.................. ............

.............

Aus der Presseaussendung vom 9.5.2019    

Präsentation einer Informationstafel durch Bezirksvorsteher Marcus Franz und BVStv.Mag.Andreas Fürst

Zeit: Montag, 20.5. um 16 Uhr

Ort: Zwischen Spinnerin am Kreuz und George-Washington-Hof am Wienerberg.

1998 wurden von Kindern einer 4.Klasse der VS Knöllg.59 zwischen der Spinnerin am Kreuz und dem George-Washington-Hof drei Bäume gepflanzt. Es geschah im Rahmen eines europaweiten Umwelt-Schulprojektes. Ihre Partnerklassen waren aus Spanien und Großbritannien. Vor den Bäumen standen einige Jahre Widmungstafeln.

Die Kinder von damals sind inzwischen 30-jährige Erwachsene geworden, die vielleicht schon selber Kinder haben. Nun wird eine gemeinsame Tafel mit folgendem Text an das Europa-Umwelt-Projekt vor 21 Jahren erinnern:

Im Rahmen eines EU-Projektes der VS Knöllg.59 mit Schulklassen aus England und Spanien wurden hier am 30.4.1998 drei Bäume gepflanzt. Gesponsert wurden sie von Bezirksvorsteherin Hermine Mospointer, Bezirksvorsteher-Stellvertreter Hubert Rogelböck und Kaufleuten des Triesterviertels.

19.3.2019 Ende der Teilnahme am "Bildungsgrätzl Triesterviertel"    

4.1.2019 Im ersten "Gedankenbuch": So brutal geht es beim "Kurier" zu    

FritzEndl: Ärgere mich sehr über diese Forderung des "Kuriers" an die Stadt Wien, jene Schulen zu nennen, wo Eltern ihre Kinder nicht anmelden sollten.

Sende eine eMail an den Redakteur Christoph Schwarz:

"Sehr geehrter Herr Schwarz, ich empfinde den "Aufmacher" im heutigen "Kurier" und speziell Ihre Aufforderung, quasi "schwarze Listen" für Schulen einzuführen, bildungs- und demokratiepolitisch als äußerst problematisch und habe das auch mit meinen vergleichsweise bescheidenen Möglichkeiten auch öffentlich begründet:
https://fritzendl.wordpress.com/2019/01/04/so-brutal-geht-es-beim-kurier-zu/"

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Endl
0650/4814860
Zur Spinnerin 2/30
1100 Wien
Verein "triesterviertel.at"
www.triesterviertel.at

Chronik2018    

Chronik2017    

Chronik2016    

ChronikBis2015    

Verschiedenes zu den Themen "Bildung, Erziehung oder Schule"    

Buch von Susan Neiman: "Warum erwachsen werden? Eine philosophische Ermutigung"    
(Hanser Berlin, 2014)

Besonders der Abschnitt über "Erziehung" (S.137) hat mich sehr beeindruckt.

Buch von Heidi Schrodt „Sehr gut oder Nicht genügend - Schule und Migration in Österreich“    
(Verlag Molden, 2014)

Daraus Konkrete Vorschläge und Forderungen für eine zeitgemäße Bildungsreform

20.9.1989 Peter Gstettner: "Neue Bildungsaufgaben im multikuturellen Europa"    
(Pressetext zu einer Bildungsmatinee der Wiener Volkshochschulen)

FritzEndl: Ein zeitlos wertvoller Beitrag von Univ.Prof.Peter Gstettner zum Thema: "Lernen auf dem Weg nach Europa" aus dem Jahr 1989.
Mit ihm und anderen habe ich 1976 die noch immer erscheinende pädagogische Taschenbuchreihe "Schulheft" begonnen.

Wie das „gemeinsame Haus Europa“ in ein paar Jahren aussehen wird und welches die zukünftigen Anforderungen an Aus- und Weiterbildung in unserem Land sein werden, ist heute weniger denn je prognostizierbar. Schritte in die soziale Realität der „multikulturellen Gesellschaft“ sind jedoch heute schon dringend gefragt. Von der Notwendigkeit des „Interkulturellen Lernens“ ist das Österreichische Bildungssystem mehr oder weniger „überrascht“ worden. Die bildungspolitischen Antworten auf die Minderheiten-, MigrantInnen- und Flüchtlingsprobleme sind reaktiv statt innovativ.

Interkulturelles Lernen erschöpft sich keineswegs darin, dass den „einheimischen“ Schulpflichtigen irgendwelche Fremdsprache als Frei- oder Wahlfächer vermehrt angeboten werden und die „Minderheitenkinder“ mit ihren fremden Sprachen und Kulturen möglichst rasch an das bestehende Schulcurriculum angepasst werden. Dass daneben gleichzeitig Institutionen der Aussonderung neu geschaffen werden (Ausländerklassen, Sonderschulklassen, separierte Klassen für Minderheitenangehörige, z.B. Slowenen in Kärnten), zeigt die Konzeptlosigkeit, mit der derzeit auf die Anforderung ethnischer Vielfalt reagiert wird.
Die Neuorientierung österreichischer Bildungspolitik „auf dem Weg nach Europa“ müsste nach pädagogischen und sozialen Standards erfolgen und sollte (neben anderen) zumindest jene Elemente aufnehmen, die in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobt werden:

+ Eine deutliche Absage an eurozentrische Bildungskonzepte, einschließlich der integrierten Aufklärung über deren Anfälligkeit für Kolonialismus, Rassismus und Faschismus.
+ Eine deutliche Kritik von Modernisierungskonzepten, die fremde Kulturen als überwindbaren Hindernisse oder als Belastungen auf dem Weg zur Vereinheitlichung der europäischen Marktordnung und Technologiegesellschaft ansehen.
+ Eine deutliche Adressierung des interkulturellen Lernens an Kinder und Erwachsene der Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft, wobei das Prinzip der Verständigung und Wertschätzung in seiner Wechselseitigkeit zum Tragen kommen muss (regionale Zweisprachigkeit, Regionalcurricula usw.)
+ Eine deutliche Öffnung von institutionalisierten Lernfeldern für die Umgebungskulturen (Konzept der Community Education, Nachbarschaftsschulen, offene Lernwerkstätten und Wissenschaftsläden ( siehe), freie Radios ( siehe) und regionale Medieninitiativen usw.)
(Hervorhebungen FE)

Peter Gstettner (Jg.1945) war Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec, Schwerpunkt: Interkulturelle Bildung. Lebt in Kärnten.
Literatur: Jürgen Zimmer,Elisabeth Niggemeyer: Macht die Schule auf, lasst das Leben rein - Von der Schule zur Nachbarschaftsschule. Beltz, Weinheim, 1986

VerschiedeneLinks