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Hans Gert Graebe / Seminar Wissen /
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=== Anmerkungen ===

Das Seminar drehte sich um die Möglichkeit und Notwendigkeiten der Erstellung von Open Educational Resources (OER). Im Vortrag wurde zuerst der historische Hintergrund geklärt und eine Spur verfolgt, die sich von der Open Source-Bewegung über das Problem der GNU-Public License zu Open Access-Bestrebungen erstreckte. Die UNESCO Definition wurde als Zielpunkt verwendet und die vier Bestimmungen (nicht-kommerzielle Nutzung, allgemein freier Zugang, Veränderbarkeit, Weiterverbreitung) sowie Creative Commons Lizenzen für die weitere Analyse fruchtbar gemacht. Es schloss sich eine dementsprechende Überprüfung einschlägiger Plattformen an, wobei ein besonderes Augenmerk auf Probleme der Qualitätssicherung, der Brauchbarkeitsbewertung und des Datenbankencharakters gelegt wurde. Es wurde versucht, gewisse Probleme und Bedingungen eingehender an der Verwendung von LATEX zu zeigen. Zwei grundlegende Probleme wurden ermittelt, zum einen die Problematik der Einführungszeit im Sinne des Erlernen des Umganges mit den Werkzeugen und zum anderen der Aufbau derartiger Plattformen, welche selten eine gemeinsame Datenbearbeitung zulassen und sich auf Hoch- und Herunterladen beschränken.

In der Diskussion ging es dementsprechend um die Möglichkeit der Qualitätssicherung und der Problematik subjektiver Bewertung, welche aber durch ein kooperatives Design der Plattform gar nicht zum Tragen kommen müssen. Folglich drehte sich die weitere Diskussion um die Möglichkeiten derartiger Plattformen und den eigentlichen Anspruch von OERs generell. Es zeigte sich, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, eine derartige rechtliche und internationale Definition und Lizenz-Kopplung zu haben, und erneut wurde der historisch und rechtliche Hintergrund beleuchtet.

Ken Pierre Kleemann, 15.11.2019

Open Educational Resources in Verbindung mit dem Textsatzsystem LaTeX zur Erstellung digitaler Lehr- und Lernmedien

Termin: 14. November 2019 15.15 Uhr

Ort: Seminargebäude, SG 3-11

Thema: Martin Quandt, Moritz Thauer: Open Educational Resources in Verbindung mit dem Textsatzsystem LaTeX zur Erstellung digitaler Lehr- und Lernmedien

Ankündigung

Im Vordergrund des Seminars soll das Thema Nachhaltigkeit im digitalen Wandel stehen. Als Studenten des Lehramts liegt es daher Nahe, sich über die Nachhaltigkeit von Lehr- und Lernmaterialen zu beschäftigen. Diesbezüglich rückt der Begriff der OER (Open Educational Resources) im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte immer mehr in den Vordergrund.

Wir wollen in unserem Vortrag einen kurzen Abriss über die Entstehung und Entwicklung von OER geben. Dabei soll weiterhin auf verschiedene Probleme hinsichtlich der Nutzungslizenzen und der Qualitätssicherung von Unterrichtsmaterialien eingegangen werden. Weiterhin werden wir einige Beispiele von Online-Plattformen besprechen, die Lernmaterialien zur Verfügung stellen. Im Vorfeld wäre es erwünscht, wenn die Kursteilnehmer sich kurz mit dem Prinzip der folgenden Plattformen vertraut machen:

Wir werden im Seminar dann darüber diskutieren, wie die einzelnen Plattformen die Kriterien von OER erfüllen.

In einer Zeit, in der digitale Bildung von Schülerinnen und Schülern eine immer größer werdende Rolle spielt, wird meist verdrängt, dass dann gerade die Lehrkräfte zumindest einen Teil an digitaler Bildung in ihrem Studium erfahren sollten. Uns ist aber gerade während unseres Studiums aufgefallen, dass in der Lehrerausbildung zu wenig auf die Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien gerade in digitaler Form eingegangen wird. Im Zuge dessen sehen wir das Satzsystem LaTeX als eine Möglichkeit für Lehrerinnen und Lehrer Unterrichtsmaterialien nachhaltig zu erstellen, zur freien Nutzung weiterzugeben und gegebenenfalls zu verbessern. Dabei möchten wir einen kurzen Eindruck vermitteln, was mit LaTeX alles möglich ist und inwieweit man mit LaTeX die Einhaltung der Kriterien von OER gewährleisten kann.

Martin Quandt, Moritz Thauer, 07.11.2019

Anmerkungen

Das Seminar drehte sich um die Möglichkeit und Notwendigkeiten der Erstellung von Open Educational Resources (OER). Im Vortrag wurde zuerst der historische Hintergrund geklärt und eine Spur verfolgt, die sich von der Open Source-Bewegung über das Problem der GNU-Public License zu Open Access-Bestrebungen erstreckte. Die UNESCO Definition wurde als Zielpunkt verwendet und die vier Bestimmungen (nicht-kommerzielle Nutzung, allgemein freier Zugang, Veränderbarkeit, Weiterverbreitung) sowie Creative Commons Lizenzen für die weitere Analyse fruchtbar gemacht. Es schloss sich eine dementsprechende Überprüfung einschlägiger Plattformen an, wobei ein besonderes Augenmerk auf Probleme der Qualitätssicherung, der Brauchbarkeitsbewertung und des Datenbankencharakters gelegt wurde. Es wurde versucht, gewisse Probleme und Bedingungen eingehender an der Verwendung von LATEX zu zeigen. Zwei grundlegende Probleme wurden ermittelt, zum einen die Problematik der Einführungszeit im Sinne des Erlernen des Umganges mit den Werkzeugen und zum anderen der Aufbau derartiger Plattformen, welche selten eine gemeinsame Datenbearbeitung zulassen und sich auf Hoch- und Herunterladen beschränken.

In der Diskussion ging es dementsprechend um die Möglichkeit der Qualitätssicherung und der Problematik subjektiver Bewertung, welche aber durch ein kooperatives Design der Plattform gar nicht zum Tragen kommen müssen. Folglich drehte sich die weitere Diskussion um die Möglichkeiten derartiger Plattformen und den eigentlichen Anspruch von OERs generell. Es zeigte sich, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, eine derartige rechtliche und internationale Definition und Lizenz-Kopplung zu haben, und erneut wurde der historisch und rechtliche Hintergrund beleuchtet.

Ken Pierre Kleemann, 15.11.2019


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