[Home]
Hans Gert Graebe / Rohrbacher Kreis /
SIM-2022


Home
Neues
TestSeite
DorfTratsch

Suchen
Teilnehmer
Projekte

GartenPlan
DorfWiki
Bildung+Begegnung
DorfErneuerung
Dörfer
NeueArbeit
VideoBridge
VillageInnovationTalk


AlleOrdner
AlleSeiten
Hilfe

Einstellungen

SeiteÄndern







Veränderung (letzte Änderung) (Autor, Normalansicht)

Verändert: 15c15
Zur Zeit rechnen wir mit einem Teilnehmer-Beitrag von etwa 100 Euro zur Deckung der Unkosten.
Zur Zeit rechnen wir mit einem Teilnehmer-Beitrag von etwa 50 Euro zur Deckung der Unkosten.

Systematische Innovationsmethodiken in der DDR

Workshop des Neuen Rohrbacher Kreises

Systematische Innovationsmethodiken in der DDR

Zeit: 13.-15. Januar 2023 (Fr. nachmittags bis Sonntag mittags)

Ort: Leipzig, Villa Tillmanns, Wächterstraße 30

Organisiert von der Arbeitsgruppe "Systematische Innovationsmethodiken" am InfAI, Universität Leipzig, und der Arbeitsgruppe "Systematische Innovationsmethodiken und TRIZ" am LIFIS, Berlin, in Zusammenarbeit mit der Research Academy an der Leipziger Universität.

Interessenten melden sich bitte bei Prof. Hans-Gert Gräbe.

Zur Zeit rechnen wir mit einem Teilnehmer-Beitrag von etwa 50 Euro zur Deckung der Unkosten.

Anliegen

Die beiden Arbeitsgruppen haben in den letzten zwei Jahren viele Punkte aus der Geschichte systematischer Innovationsmethodiken in der DDR aufgearbeitet, die trotz der Bemühungen einiger der damaligen Akteure nach der Wende 1990 weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Diskussionen auf internationalen TRIZ-Konferenzen haben mir gezeigt, dass dieses TRIZ-Erbe auch international kaum Beachtung gefunden hat, obwohl sich gerade in der algorithmischen Variante ProHEAL der DDR-Erfinderschulmethodik schon eine Reihe von Anwendungen im Managementbereich und bei der Ausgestaltung von Businessprozessen (wie man das heute nennen würde) finden, die erst 20 Jahre später mit dem Aufkommen einer "Business TRIZ" neue Aufmerksamkeit erfuhren. Gleichwohl waren diese Entwicklungen nicht nur für die DDR bedeutsam, sondern strahlten auf benachbarte "Bruderländer" (so der damalige Begriff) aus wie die Tschechoslowakei oder Polen, wie mir in privater Kommunikation berichtet wurde.

Die Frage der Verankerung einer entsprechenden methodischen Ausbildung im Ingenieurstudium, die derzeit weltweit wohl allein in China konsequent vorangetrieben wird, hat mit der "Systematischen Heuristik" nach Johannes Müller ebenfalls eine DDR-spezifische Besonderheit. Im Zuge der Kybernetikwelle der 1960er Jahre und Ulbrichts NÖSPL wurde dieses Theoriegebäude breit als methodische Komponente in der Ingenieurausbildung verankert. Erst Honeckers Wechsel hin zu einer "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" Anfang der 1970er Jahre beendete diese innovativen Neuerungen in der Ingenieurausbildung. Mit dem Band "50 Jahre Systematische Heuristik" als Heft 23 der Rohrbacher Manuskripte haben Akteure der damaligen Entwicklungen 2021 wesentliche Ansätze noch einmal zusammengetragen.

LIFIS hat neben einer Reihe von Publikationen zum Thema

  • Erfinderschulen, TRIZ, Dialektik. Rohrbacher Manuskripte, Heft 20. September 2020.
  • TRIZ und ProHEAL. Rohrbacher Manuskripte, Heft 21. Dezember 2020.
  • Seminar Systemtheorie. Rohrbacher Manuskripte, Heft 22. Dezember 2020.
  • 50 Jahre Systematische Heuristik. Rohrbacher Manuskripte, Heft 23.
sowie Beiträgen in seiner Online-Zeitschrift LIFIS ONLINE auch bereits zwei Leibniz-Konferenzen zu diesem historischen Erbe durchgeführt sowie im Rahmen des Rohrbacher Kreises mehrere thematische Workshops organisiert: In der Tradition solcher Workshops wollen wir uns mit diesem Erbe genauer beschäftigen und neben der Diskussion der in den letzten Jahren zusammengetragenen Materialien auch noch lebende Zeitzeugen jener Entwicklungen treffen und zu Wort kommen lassen.

Mit unserem Workshopformat wollen wir neben informativen Beiträgen vor allem der Diskussion genügend Raum geben. Aktuell sind vier Sessions geplant, mit jeweils einem, maximal zwei Impulsbeiträgen, die in der Diskussion durch weitere Beiträge in einem Umfang ergänzt werden können, der das Oberziel der Diskursivität nicht gefährdet.

Die Arbeitssprache des Workshops ist Deutsch.

Hans-Gert Gräbe, 26. April 2022

Programm:

  • Freitag
    • nachmittags: Anreise
    • abends: Einführung in die Thematik (Gräbe). Diskussion
  • Samstag
    • vormittags: Session zur Systematischen Heuristik
    • nachmittags: Session zu den Erfinderschulen
  • Sonntag
    • vormittags: Session zu Philosophie und Dialektik
    • mittags: Abreise
Texte: Impulsbeiträge:
  • Hans-Gert Gräbe: Die Erfinderschulen der DDR und deren TRIZ-Erbe
  • Klaus Stanke: Systematische Heuristik
  • NN: Methodenausbildung im Ingenieurstudium
  • NN: Das Trainingszentrum für wiss.-techn. Kreativität (ctc) bei der Bauakademie der DDR.
Interessierte (weiter zu ergänzen)

  • Robert Adunka, Sulzbach-Rosenberg
  • Prof. Hans-Gert Gräbe, Leipzig
  • Prof. Peter Koch, Dessau-Roßlau
  • Dr. Andreas Späth, Erlangen
  • Prof. Klaus Stanke, Kleinröhrsdorf
  • Jochen Wessner, Esslingen
Die Veranstaltung wird unterstützt von


OrdnerVeranstaltungen