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Willkommen im Globalen Dorf /
Sondersendung Lebenswerte Gemeinde


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kommentierter Mitschnitt einer Veranstaltung beim Schremser Pfingstymposium: ˧

/Rohmaterialsichtung ˧

Text

Guten Tag, mein Name ist Franz Nahrada aus Bad Radkersburg und ich begrüße Sie zu einer Sondersendung zur Reihe "Willkommen im Globalen Dorf" am 4. September 2019. ˧

Jingle ˧

Heute möchte ich vor allem und Euch allen, die zuhören, Appetit machen auf ein Ereignis, das in nicht mehr als 10 Tagen in Salzburg stattfindet. Dazu hab ich mir einen Mitschnitt aus einer Veranstaltung in Schrems zu Pfingsten dieses Jahres rausgesucht. ˧

Der heurige Pfingstkongress bei Heini Staudinger war ja fokussiert auf Menschen, die IM TUN stark sind, deren Versuche beispielhaft sind und deren Aktivität eine ansteckende Wirkung entfalten sollte. Und da trat auch Georg Dygruber aus Salzburg auf und lud, gemeinsam mit dem Wiener Neurologen Wolfgang Laluschek, zu einem Workshop zum Thema "lebenswerte Gemeinde" ˧

ich möchte mich für die schlechte Tonqualität von vorneherein entschuldigen, möchte aber das Material dennoch senden weil es viel Information und Anregungen enthält - und weil in 10 Tagen der "Lösungskongress Bewusst Gemeinsam Leben" in Salzburg stattfindet am 14. September. Er liegt ganz auf der Linie dieser Sendereihe und ich möchte daher dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen hinfahren und an diesem Schlüsselereignis teilhaben. ˧

Der Workshop wurde eröffnet von Georg Dygruber, dem Veranstalter von Salzburg. ˧

Eingangsstament Georg Dygruber 4:34 ˧

Wolfgang Lalouschek, Professor der Neurologie und Managementtrainer in Wien erklärt seinen Zugang zum Thema. Seine Begründung hat viel damit zu tun, dass die derzeitige Lebenswelt Menschen innerlich krank macht, und er hat ganz bewusst seine Fachgrenzen überschritten, um sich mit Lebenswelten zu beschäftigen, die Menschen gesund machen. ˧

Eingangsstament Wolfgang Lalouschek 3:39 ˧

Also fällt die Gesundung des Menschen mit der Gesundung seiner Umwelt zusammen. Wie auch für Gerald Hüther, der sich ebenfalls mit Gemeinden und Dörfern beschäftigt und schon sehr früh der Lebenswerten Gemeinde seine Unterstützung gab, gilt auch für Wolfgang Lalouschek eine fundamentale Gleichung: Eine Umgebung ist dann lebenswert, dann bejahenswert, wenn wir ein Maximum an Kontroll- und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben. Das ist auf der lokalen Ebene der Fall, wo wir in direkter Interaktion mit anderen Menschen unsere Kooperationen verhandeln können, anstatt sie wie auf der staatlichen Ebene ungefragt aufs Auge gedrückt zu bekommen. Und wo wir auch die Kontrolle über die Mittel haben, unser Leben zu gestalten, oder wie Wolfgang Lalouschek sagt, die Ressourcen. Während viele Fachkollegen den freien Willen als Störfaktor behandeln, sind die idealen Lebensumgebungen für Wolfgang lalouschek solche, die wir aus freien Stücken akzeptieren können. Wir können nur uneingeschränkt Ja sagen, wenn wir auch nein sagen könnten. ˧

Aber ist es wirklich so? Sind nicht auch Gemeindeverwaltungen eingezwängt in ein Korsett aus gesetzlichen Bestimmungen auf der einen Seite, und machtvollen wirtschaftlichen Interessen auf der anderen Seite, die jeden versuch einer freien kollektiven lokalen Selbstbestimmung zunichte machen? So kam denn auch das erste leben in die Diskussion. Der Ausgangspunkt bei den Gemeinden provozierte kritische Stimmen, was den beiden Vortragenden Anlass zu einer Präzisierung gab. Die vorbildhaften Gemeinden, die nachhaltigen Gemeinden, die sind noch eine kleine Minderheit, der man zur Sichtbarkeit verhelfen sollte: ˧

DiskussionGemeindenOftSchlimmer? 5:24 ˧

Ohne Kommunikatoren, ohne Medien, sind diese vielen wunderbaren Versuche und Lösungsvorschläge aber wirkungslos. Man kennt sie nicht. Sie verschwinden im Meer der belanglosen Informationen, mit denen uns eine Medienindustrie zuschüttet. ˧

Vielleicht hat das auch etwas damit zu tun, dass diese Lösungen für sich genommen gar nicht so spektakulär sind; aber wenn man sieht, wie sich die Re-regionalisierung zum Beispiel der Landwirtschaft auf andere Bereiche, wie zum Beispiel die Bildung auswirkt und umgekehrt, dann versteht man dass es sich um wirksame und bedeutsame Entwicklungen handelt ... auch wenn es sich, wie beim folgenden Beispiel von Alby in Frankreich, noch um absolute Ausreißer handelt. ˧

Diskussion2RegionaleÖkonomie? 4.29 (Wolfgang, Alina, Georg) ˧

"Die Menschen mit den tiefen Wünschen", die gibt es freilich überall. Das bedeutet zweierlei: Erstens: das Sich kümmern um die lokale Umgebung, das Grätzel, die Heimat, muss nicht unbedingt Abschottung und rückwärtsgewandte Erstarrung bedeuten. Es ist nicht mehr eine Domäne der Ewiggestrigen, die natürlich auch den Trend zum Dorf entdeckt haben und die ganze autoritäre Form von Gemeinschaft wiederbeleben wollen, aus der die Menschen bewusst ausgebrochen sind, um ihr Leben eben frei zu gestalten. Die neuen Dörfer entstehen aus Visionen und Leitbildern, auf die sich Menschen einigen können, von denen sie angezogen werden. das zweite, ebenso wichtige: diese Menschen, die es nicht nur ghier in österreich, nicht nur in Europa, die es auf der ganzen Welt gibt, die können sich vernetzen. Auch wenn sie hier und dort noch Minderheiten sind, können sie sich Wechselseitig Kraft geben und Unterstützung angedeihen lassen ! ˧

Diskussion3Networking? (Lalou, Leila) ˧

Ja. Wir nähern uns immer mehr der Idee des Globalen Dorfes, und so intervenierte ich um Leila Dregger aus Tamera noch mehr Raum zu geben. Denn die Globale Vernetzung schlägt zurück auf die Region, in vielerlei Hinsicht handelt es sich um zwei Kräfte die sich gegenseitig verstärken! ˧

Diskussion 4 Regionale Vernetzung aus Globalen Ideen (Franz, Leila) ˧

Ja... die vielen kleinen Zellen kommen also am 14.9. erstmals in Österreich öffentlichkeitswirksam zusammen. Mit bleibt am Ende dieser Sondersendung nur mehr, Euch ein paar Details zu schildern und die Koordinaten zu geben, wo Ihr mehr erfahrt. ˧

Die Akteure und Gestalter dieses Lösungskongresses haben für sie ein Modell einer lebenswerten Gemeinde der Zukunft aufgebaut, als mögliches geografisches Szenario wie eine positive Lebensraumgestaltung sich beispielhaft darstellen könnte. Um ihnen einen besseren Überblick zu ermöglichen haben wir die Lösungen 5 Schwerpunktgruppen zugeordnet, welche auch entsprechend farblich differenziert sind - Natur und Ressourcen
- Kultur und Bildung
- Land und Wirtschaft
- Mobilität und Infrastruktur
- Gesundheit und Wohlbefinden
Die hier dargestellten Lösungen sind einerseits dorfspezifische oder regionalspezifische intelligente Szenarien und andererseits Produkte und Dienstleistunge von innovativen Unternehmen. ˧

Schaut Euch einen Vorgeschmack auf der Website www.bewusst-gemeinsam-leben.at an, sichert Euch ein Ticket und seit dabei, wenn sich bis zu 2500 Baumeister und Mitgestalter der Zukunft in der Messe Salzburg treffen. ˧