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Willkommen im Globalen Dorf /
31-Is Small Still Beautiful


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Podcast/ Sendung hier: https://cba.fro.at/553352 ˧

Wer war Leopold Kohr?

/Recherche ˧

Einleitung

Liebe Hörerinnen und Hörer, hier ist Franz Nahrada aus Bad Radkersburg, allerdings zur Zeit in Wien, und ich begrüße Sie zur 31. Sendung aus der Reihe willkommen im Globalen Dorf. Diese Sendung war nach der "Friedensdorf" - Sendung als zweite für einen Zyklus gedacht den ich mit "Strategie" übertitelt habe. ˧

Es geht hier einmal nicht mehr primär um die Frage was Globale Dörfer sind und aus welcher Grundlage sie entstehen, sondern es geht ums Ganze: werden wir in der Lage sein, eine Welt der Globalen Dörfer zu schaffen oder bleiben sie ein vergeblicher Traum, eine vertanene Möglichkeit, während sich die Welt in eine ganz andere und absehbar katastrophale Richtung entwickelt? Denn das ist meine Wahrnehmung der gegenwärtigen Weltordnungskrise, dass wir näher denn je an einem Aufbrechen der bis zum Zerreißen gespannten Widersprüche und Systemfehler in unserer Welt sind, ohne dass eine wirklich umfassende Transformation noch im Bereich des Möglichen zu liegen scheint. ˧

Vor einem Monat schloss ich meine Sendung über Friedensdörfer mit dem hoffnungsvollen Wunsch, dass die Katastrophe eines fortgesetzten und über die Grenzen der Ukraine hinaus eskalierenden Krieges noch abgewandet werden kann. Mittlerweile sind wir von unseren politischen, ökonomischen und kulturellen Eliten, von den Entscheidern und Meinungsbildnern schon längst von Zuschauern zur Kriegspartei gemacht worden, ohne dass das Für und Wider einer solchen existentiellen Entscheidung wirklich erwogen werden konnte. Schon längst hat sich - unterstützt durch ein noch nie dagewesenes mediales Trommelfeuer - die Ansicht durchgesetzt, dass dem Krieg der täglich mehr Opfer fordert kein Einhalt zu gebieten ist, keine Verständigung auf einen Waffenstillstand möglich ist. Belege für die Instransigenz und Grausamkeit des erklärten Feindes werden en masse geliefert, ohne dass darüber noch wirklich gestritten oder wirklich nach Ursachen gefragt werden darf. Der Sieg über Russland, der Zusammenbruch und die Kapitulation der zum Feind erklärten Großmacht ist exakt ein Monat nach Kriegsbeginn offiziell zur aktuellen Hauptaufgabe der EU erklärt worden, weswegen zunächst ein ökonomisches Kräftemessen der Fähigkeit zum Anrichten maximalen Schadens ansteht - sowie eine logistische Stärkung der Ukraine auch mit schweren Waffen. Die Logik des Krieges scheint sich zu verselbständigen in ein destruktives Wüten mit immer neuen Eskalationsschritten, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die rote Linie zur militärischen Auseinandersetzung oder gar zum nuklearen Schlagabtausch überschritten wird. ˧

Wo sind die Kräfte, die in dieser Situation die Welt aus der wahrscheinlich schwersten Krise nach dem Zweiten Weltkrieg in die Richtung eines Umbaus im Sinne der friedlichen Kooperation unabhängiger Regionen befördern können, was sind die Argumente, die uns Kraft und Zuversicht geben können in dieser Zeit die auch und besonders hierzulande in ihrer absurden Kriegshetze an die "letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus erinnert? Warum bleiben diese Argumente so schwach , drohen unterzugehen in einem Getöse von Propaganda und zunehmender Unterdrückung abweichender Meinungen? ˧

Es ist beschlossene Sache dass wir selbst zum Monster werden müssen, um das Monster bekämpfen zu können, das doch seine Monströsität allem Anschein nach erst wirklich dadurch entwickelt hat, dass die Führungsmacht des Westens über Jahrzehnte allen Ansuchen auf friedlicher Kooperation und Integration auf gleicher Augenhöhe eine glatte Abfuhr erteilt hat, vielmehr eine strategische Bastion nach der anderen aufgebaut und die Abdankung der Reste einer ehemaligen Supermacht zur unvermeidbaren, kriegerisch zu lösenden Aufgabe erklärt hat. Ich kann mich noch gut an die Verlautbarungen der Wahlkämpferin Hillary Clinton aus dem Jahr 2017 erinnern, die schon damals diesen Krieg gegen Russland ganz offen auf die Tagesordnung gesetzt hat. Was mich fassungslos macht ist die Heuchelei, mit der die unbestreitbare Tatsache dass der Adressat dieser Feindschaftserklärung jetzt, da er aus welchen Gründen auch immer von sich aus den Übergang zur offenene Konfrontation macht, zum Alleinverantwortlichen der Situation gemacht wird - und vor allem so getan wird als wäre jeder Dialog über eine Korrektur von Fehlern unmöglich geworden. Die Weltordnungskriege des Westens im Irak, Serbien Afghanistan und Lybien werden in ihrer unfassbaren Brutalität und Sinnlosigkeit zurückgespiegelt, aber das heizt die Intransigenz und Entschlossenheit zur Beseitigung des Ärgernisses einer eigenständigen Macht nur noch an. ˧

Neben den Zerstörungen und Toten in der Ukraine und den Gefahren der Eskalation zur direkten Konfrontation und nuklearen Option schmerzen mich die langfristigen geistigen Kollateralschäden, die die als Reaktion auf diese offene Konfrontation ausgerufene Zeitenwende offensichtlich mit sich gebracht hat. Es brechen über Generationen mühsam aufgebaute geistige Gebäude, mühsam gewonnene Einsichten und Weltsichten wie Kartenhäuser zusammen. Gerade noch eben wussten viele, dass die bestehende politische, soziale und ökonomische Ordnung der Welt vulgo Kapitalismus ein hundertprozentig garantierter Weg ist, unsere planetaren Probleme nicht zu bewältigen und am Projekt der Menschheit zu scheitern. Die mit allen Mitteln unternommene Konstruktion des bösen Russen lässt alle kritischen Einwände gegen die westliche Welt- und Werteordnung in den Hintergrund treten, jene Ordnung in der eine hegemoniale Weltmacht darüber wacht, dass aller natürliche und gesellschaftliche Reichtum weltweit der Vermehrung von Kapitals dienlich zu sein hat, dessen Wachstum wiederum die Existenzbedingung der erfolgreichen politischen Herrschaft ist. ˧

Und es ist auch kein Erschrecken mehr da, wenn sich die Staatsgewalt souverän ünber das Geschäftsinteresse, das sie einrichtet und sichert, erhebt. Wir sehen dass Staaten für die Geltung und den respekt vor ihrer Macht, die die ultimate Bedingung aller Geschäfte ist, diese Geschäfte auch unterbinden können, allen gesellschaftlichen Reichtum samt Leib und Leben ihrer Untertanen zur Verteidigung zwangsverpflichten, mit Gewalt Gehorsam im Inneren erzwingen und soger jeden Einwand zum Verrat an der nationalen Einheit erklären können. Diese Übergänge sind eben nicht nur bei den bösen Russen, sondern überall auf der Welt immer möglich. Und das schlichte Urteil das das nicht sein soll, wird als weltfremder Pazifismus gebrandmarkt. Ab sofort gilt: die Einheit von überlegener Macht mit dem dazugehörigen Sendungsbewusstsein ist das woran sich das Denken auszurichten hat. ˧

Ausgerechnet deswegen, weil einen das staatlich sanktionierte Morden in Butscha und anderswo erschüttert, soll es die einzig angemessene Reaktion sein, tief im Innern für die eine - nämlich die all ihrer bekannten Interessen und Zwecke entkleideten westlichen Allianz, und gegen die andere Seite – „Monster Putin“ – zu sein? Man erfährt, was die Privatperson im Krieg zählt, nämlich gar nichts, und wünscht dem Krieg nicht das sofortige Ende, sondern die intensivierte Fortsetzung mit richtigem Ausgang? Gehts noch? Plötzlich soll die bestehende Weltordnung, die wir in den letzten Jahrzehnten in aller Brutalität zuschlagen sahen, eine positive Bedingung für all das sein, was sie gerade mit aller Wucht von der Tagesordnung absetzt, weil sie sich weder von „Sustainable Development Goals“ noch von sonstwas abhängig macht. Aggressiver als je zuvor – zumindest seit den sechziger Jahren – werden wir aufgefordert Partei zu ergreifen fürs Benzin-ins-Feuer-Werfen, Waffen liefern und ja keinen Kompromiss mit dem „Putin“ auch nur für wünschenswert zu halten. Schlussien mit Russien! Eine Weltmacht Europa soll hingegen unser aller innerstes und freiestes Bedürfnis werden. ˧

Deswegen hab ich der heutigen Sendung den provokativen Titel gegeben "Is Small Still Beautiful"? Und schon wieder merke ich, dass ich der Problematik unmöglich in einer Sendung gerecht werden kann....Und dass es tatsächlich ein provokativer und produktiver Einstieg in die Thematik ist, gegen den Zeitgeist auf der Auflösung aller Imperien zu beharren und uns gerade in diesem Moment die Frage zu stellen, wie das denn möglich sein könnte, eine Welt in der es keine Waffen und keine Kriege mehr gibt. ˧

Dabei ist die Schwierigkeit eben genau die, dass der Zeitgeist sich unterschwellig gewandelt hat, sich eben zur Bejahung und Affirmation imperialer Größe und ihrer dementsprechend überlegenen Machtmittel durchgerungen hat. Größe ist eben nicht mehr gefährlich, wie in längst vergangenen Zeiten österreichnational gegrillparzert werden durfte, sondern sie ist erstrebenswertes Attribut und Erfolgsbedingung in Politik, Wirtschaft, Kultur. Zeigt uns nicht der Chinesische Weg wo es lang geht? Sind nicht die Giganten des Silicon Valley, Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Tesla und wie sie alle heißen mit ihren himmelstürmenden und UBER-mächtigen Netzwerken und Gigafactories das Rollenmodell schlechthin? Oder, um auf ein ganz anderes Feld zu springen: hat nicht auch die Pandemie gezeigt dass kleinteilige lokale Lösungen gegenüber großen Ansätzen versagt hätten, wie Ex-Minister Rudolf Anschober in seinem Pandemia-Buch betont? Ach die Kleinen: Sie wissen nicht wo es lang geht, bringen nichts zustande und sind in ständiger Gefahr von den Großen geschluckt und untergebuttert zu werden. AUßer, sie stellen sich der richtigen Seite als Manövriermasse zur Verfügung .... Gerade eben findet unter stillschweigender Duldung des Westens und weit entfernt von medialer Berichterstattung ein Angriffskrieg durch die Türkei in Nordsyrien und Nordirak statt. Man könnte fast sagen nach einem verdammt der russichen Invasion in der Ukraine verwandtem Drehbuch. Die kurdischen Gemeinden die ein revolutionäres Gesellschaftsmodell basierend auf lokaler Selbstverwaltung anstreben, sind dieser Dampfwalze hilflos ausgesetzt und werden aufgerieben. (Unnütze Figuren auf dem geopolitischen Schachbrett, für die es auch keine Luftbrücke und Einreisevisa geben wird). ˧

Ja, so waren die ersten Gedanken beim Planen dieser Sendung, und natürlich wollte ich einen Beweis des Gegenteils antreten, von der ganz grundsätzlichen Behandlung des Imperatives der Miniaturisierung bis zum Aufweis dass die kleinen Systeme eben auch von sich aus große Strukturen der wechselseitigen Unterstützung aufbauen können. Und wieder wurde mir klar dass sich diese ontologischen und strategischen Fragen nicht nur kaum in einer Sendung abhandeln lassen, sondern eben auch, dass keineswegs alle Fragen geklärt sind, dass jede Menge Recherchen notwendig werden und dass die Thematik daher wieder einmal in mehrere Happen zerlegt werden muss. ˧

--- Musikeinspielung "Terrible War" by Serge Quadrado
https://freemusicarchive.org/music/serge-quadrado/action/terrible-war
Attribution-NonCommercial? 4.0 International License.


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Wer war Leopold Kohr?
Und dann bin ich bei meinen Recherchen über ein Video gestolpert, das Maximilian Steiner mit Freunden aus Altenmarkt im Pongau produziert hat, in der großartigen Videopodcast Reihe innergebirg gschaftig und lästig ....Und da fiel spontan der Entschluss, mit dieser Sendung und quasi als Auftakt zur komplexenn Problematik und auch als Atempause einen besonderen Denker zu ehren, der sich sein Leben lang mit diesen Fragen herumgeschlagen hat, und so auch den Einstieg in die Thematik zu schaffen. Wenige wissen, dass der Satz "Small ins beautiful" nicht von Fritz Schumacher stammt, der allerdings ein Buch mit diesem Titel herausgegeben hat, sondern von seinem Freund und Mentor Leopold Kohr. Und Leopold Kohr ist tatsächlich auch um einiges bestimmter und radikaler aufgetreten und hat wirklich versucht, die Vision einer friedlichen Welt unabhängiger in kooperativem Austausch befindlichen Kleinstaaten oder Regionen zum politischen Programm zu machen. Er hat sein Leben dem Versuch des Nachweises gewidmet, dass die Welt keinen ordnungsstiftenden Leviathan braucht, um in einen Zustand der Stabilität und des Gleichgewichtes zu kommen. Und nach einem Leben das ihn von seiner Salzburger Heimat rund um die Welt geführt hat, ist er ausgerechnet im Urlaub in einem schönen Teil Österreichs und in hohem Alter an junge und engagierte Menschen geraten, die er dazu bewegen konnte, sein Lebenswerk zu bewahren und lebendig zu halten. Diese beiden Menschen, Susanna Vötter-Dankl und Christian Vötter, durfte ich im August 2020 kennenlernen, und habe mich sehr gefreut dass das erwähnte Video einen sehr guten Überblick zu Leopold Kohr gibt. Ich danke Max Steiner für die spontane Bereitschaft, dass ich das Material verwenden darf, es auch unter Creative Commons freistellen darf und eröffne also jetzt das Thema "Is Small Still beautiful" mit einem Rückblick auf die Gedankenwelt von Leopold Kohr. Wer oder was war dieser Leopold Kohr - unjd stimmt es dass er sich politisch für ein Ende der Imperien eingesetzt hat ? ˧


0:18 Anarchist....3:06 "Wordrap 1 ˧

Hier im Urlaub in seiner Salzburger Heimat entsteht eine Kette von sozialen Begegnungen, die Leopold Kohr schließlich nach Neukirchen im Pinzgau führt, wo er nach anfänglicher Skepsis eine engagierte Community aus Dorfentwicklern für das ehrgeizige Projekt einer Modellregion gewinnt. Er bezieht sie in sein internationales Netzwerk mit ein, stiftet sie zum Lernen und Lehren, aber auch zur Kulturarbeit und letztlich zu Praxisprojekten an. ˧

Eine wichtige Rolle spielte dabei auch der Salzburger Kulturmanager und Verleger Alfred Winter, der eine Fülle von bahnbrechenden Projekten, Landesausstellungen, Kulturzentren, Festivals und so weiter geschaffen hat sowohl in der Stadt als auch am Land. Er bildete sozusagen die Brücke, über die Leopold Kohr an die Region Neukirchen andocken konnte. Christian Vötter und seine Frau Susanna Vötter-Dankl sind von Anfang an dabei gewesen, und die lebendige Schilderung von Susanna Vötter Dankl zeigt auch was mit anfänglicher Skepsis gemeint war: ˧

11:14 bis 15:11 Susanne Vötter Dankl ˧

Christian Vötter berichtet über die Schwierigkeit und die Schönheit der Kulturarbeit in ländlichen Räumen. ˧

17:47 bis 21:21 Kultur und Rückenstärker ˧

Ganz ähnlich wie bei Frithjof Bergmann geht der politische und ökonomische Wandel eben mit einem Kulturwandel einher. Kulturarbeit, die Arbeit mit der Veränderung der Wahrnehmung, der Gewohnheiten, den Selbstverständlichkeiten,, muss den wirtschaftlichen und politischen Änderungen vorausgehen. ˧

Schauen wir uns die Kernpunkte von Kohrs denken an wie sie von den Vötters unnachahmlich dargestellt werden. ˧

30:48 bis 39:17 (Wolkenkratzer: wenn Du alles noch größer baust dann kannes nur zerbrechen....) (ist schon bei 40:30 in der Sendung) ˧

Christian und Susanna haben sich entschlossen, einen Weg der kleinen Schritte zu gehen, mit glaubhaften Innovationen die die Prinzipien der Phlosophie von Leopold Kohr angemessen repräsentieren. ˧

(Schritte im Kleinsten) ˧

Schauen wir uns das Projekt Obstpresse einmal genauer an, das offensichtlich die Botschaft praktisch repräsentieren soll: ˧

(Obstpresse) ˧

Ja, unsere heutige Sendezeit neigt sich bedrohlich dem Ende zu, und ich habe nur an der Oberfläche gekratzt, viele Aspekte ausgelassen...und doch hoffe ich einen guten ersten Blick in die gedankenwelt von leopold Kohr getan zu haben. Natürlich ist die Lösung der Globalen Dörfer schon etwas anders, spielen die positiven Potentiale der Technologie eine bedeutendere Rolle, haben wir tatsächlich einen Weg gefunden die Universität ins Dorf zu bringen, haben wir auch eine etwas andere und positivere Haltung zur Automatisierung und vieles mehr. Aber im Kern ist die Idee wesensverwandt, und eben auch der Umstand dass sie nur über kleine und unspektakuläre Bausteine wie die Obstpresse von Bramberg in die Welt kommt. Ich bin nach wie vor der Überzeugung dass die Zusammenarbeit und Addition der Kleinen eine Supermacht auf diesem Planeten erzeugen kann, und ich sehe in Leopold Kohr und seinen Salzburger Getreuen geistesverwandte Wegbereiter. Unsere Stärke ist die Vernetzung, über alle Grenzen und Kulturen hinweg, mitten hinein auch in das Herz der imperialen Supermächte. In der nächsten Sendung werde ich versuchen, die Strategie zur Entwicklung dieser Supermacht von unten genauer zu fassen, jetzt möchte ich nochmal die Vötters abschließend und mit herzlichem Dank zu Wort kommen lassen. ˧

(Netzwerk) ˧

Deswegen freuts einen ja umso mehr, wenn so ein Spruch, über den man noch lang philosophieren könnt, die Hirne öffnet. Small is beautiful klingt hat sexier als "the right size is viable". Aber darüber reden wir das nächste mal weiter. In der Zwischenzeit eine Bitte von mir: gehts einfach auf die Seite Innergebirg.at, dort könnt Ihr unter anderem auch die ganze Geschichte finden beziehunsweise findet Ihr die Links auf Facebook, Insta, YouTube? und Spotify. Das (fast) ganze Gespräch zum Thema Leopold Kohr & Regionale Entwicklung ist dort unter Nummer 11 zu finden. innergebirg, gschaftig und lästig. ˧

Und damit sind wir für heute wirklich am Ende, und ich möcht auch das free music archive nochmal loppreisen, denn gerade eben habe ich die Schlussmusik gefunden: Small is Beautiful part three von MinusMinus?. ˧

https://freemusicarchive.org/music/Minusminus/Phonetically_Balanced_Kindergarten/08_-_Minusminus_-_Small_is_beautiful_part_III ˧


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Originalmaterial

https://www.youtube.com/watch?v=JmQwiL2K7cg ˧

innergebirg - gschaftig & lästig - videopodcast
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Die Philosophie des menschlichen Maßes von Leopold Kohr ist die Grundlage für das Schaffen des Kulturvereins Tauriska aus Neukirchen am Großvenediger. Über den Ökonom und Philosophen, sein Lebenswerk sowie die vielfältigen Projekte des Kulturvereines sprechen wir mit Susanna Vötter-Dankl und Christian Vötter. Die beiden haben Leopold Kohr in seinen letzten Lebensjahren begleitet und bringen seit den 80ern seine Philosophie mit unterschiedlichsten Projekten im Pinzgau zur praktischen Umsetzung und halten sie somit am Leben. Wir stellen uns die Frage wie relevant Kohrs Ideen heute noch sind, oder ob sie sogar relevanter den je sind.


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