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Ich wurde am 23. Juni 1922 in Wien im 10. Bezirk in der Knöllgasse in der damaligen Gebärklinik „Lucina“ geboren. In der Knöllgasse habe ich auch gewohnt und besuchte dort zwei Jahre die Volksschule. Dann wurde ich in die Volksschule in der Sonnleithnergasse versetzt. Ich war ein sehr guter Schuler mit lauter Einser im Zeugnis, was mich sehr stolz gemacht hat.

Eines Tages wollte der Herr Lehrer, dass meine Eltern zu ihm kommen mögen. Da mein Vater berufstätig war, besuchte ihn halt meine Mutter und erzählte mir nachher Folgendes: Mein Lehrer meint, es wäre schade, wenn ich nur die Hauptschule besuchen würde, denn ich hätte die Begabung, ein Gymnasium zu besuchen. Aber da antwortete meine Mutter: „Leider geht das finanziell nicht, denn ich habe noch zwei Söhne. Mein Mann ist nur ein einfacher Arbeiter und verdient nicht so viel. Das kann ich den anderen Kindern nicht zumuten.“ Somit fiel mein Traum von einer höheren Schule ins Wasser.

Die Hauptschule besuchte ich in der Herzgasse 27. Meine Mutter bestand nach deren Ende darauf, dass ich einen Beruf erlerne. So kam ich zu meinem Freund als Kupferschmied in die Lehre, die ich mit 17 Jahren abschloss. Mit 19 Jahren bin ich zum Gardebatallion in Wien zum Militär eingerückt. Da war ich aber nicht lange, denn ich musste an die Front nach Russland. Leider habe ich dort sehr bald eine schwere Verletzung erlitten, sodass mir das linke Bein amputiert werden musste.

Nach Ende des Krieges ergriff ich eine Beamtenlaufbahn. 1946 wurde ich bei der Gemeinde Wien als Beamter angestellt und ging 1979 nach einigen Schulungen als Inspektionswerkmeister in Pension.

Da ich mich nur mit Krücken fortbewegen konnte und in meiner letzten Wohnung mehrmals schwer stürzte, muss ich seit April im Rollstuhl sitzen. Daher bin ich von irgendwelchen Tätigkeiten ausgeschlossen und verbringe seit Juni 2014 im Caritas Hospiz meine Zeit hauptsächlich mit Zeitunglesen.