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FritzEndl: 16.5.2020

Die MA18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) interessiert sich offenbar nicht mehr für ihre eigenen projekte im "Triesterviertel"!

Zur vorgeschichte:

Von 2006-2008 wurde im 10. und 22.Bezirk das mit großem personellem und finanziellem aufwand und mit einigen auszeichnungen und preisen belohnte sALTo-projekt „Gut und selbstbestimmt älter werden im Stadtteil“ durchgeführt.

In einem aktenvermerk vom 5.9.2006 verpflichteten sich die teilnehmenden bezirke Favoriten („Triesterviertel“) und Donaustadt („Quadenviertel“) dazu, „für die Fortsetzung des sALTo-Projektes in den Folgejahren Budgetmittel bereitzustellen, um im Sinne der Nachhaltigkeit das Begonnene auch weiterzuführen.“

Mir ist aber auch als teilnehmer der „Resonanzgruppe“ keine „nachhaltige“ aktivität des sALTo-Projektes im „Triesterviertel“ bekannt.

Vor allem bedauerte ich, dass nicht einmal jenes Projekt, das im Rahmen von sALTo erfolgreich erprobt und gewürdigt worden war, im „Triesterviertel“ praktisch umgesetzt wurde: Der „Telefonring“, ein vom PlanSinn-Mitarbeiter Heinrich Hoffer entwickeltes projekt, das – besonders sinnvoll in „Coronazeiten“ - den Kontakt zwischen einsamen Personen unterstützen könnte.

Daher nahm ich am 5.5. 2020 mit jener Magistratsabteilung 18, die maßgeblich am sALTo-Projekt beteiligt gewesen war, die folgenden Kontakte auf:

1.) Ich rief die alte TelNr?. von Frau DI Dr.Brigitte Jedelsky an, damals Abteilungsleiterin der MA18 und verantwortlich für das sALTo-projekt und in der zwischenzeit im ruhestand. Nun erreichte ich Frau DI Kirstin Müllner, die aber zu einem Termin musste und mailte ihr daher anschließend:

„Sehr geehrte Frau DI Müllner, wie angekündigt maile ich Ihnen den grund meines anrufes: Ich würde gerne mit Frau DI Jedelsky wieder einmal in kontakt treten, auch wenn sie schon in pension ist. Im rahmen des sALTo-projektes 2006-2008 hat sie sich sehr für die situation in "Unserem Triesterviertel“" interessiert. Und wie ich überzeugt bin, auch zutiefst persönlich. Im zusammenhang mit den Corona-auswirkungen auf ältere menschen sind ja die damaligen sALTo-ziele aktueller denn je. Die persönliche (nicht gemeinde/politische!) meinung von Frau Jedelsky zur aktuellen situation in einem "alten" Grätzl wie dem "„Triesterviertel“" würde mich daher sehr interessieren.

Vielleicht gibt es eine TelNr?, unter der ich sie erreichen könnte. Wenn das nicht möglich ist, würde ich Sie bitten, ihr liebe grüße von mir auszurichten. Vielleicht kann sie mich einmal anrufen.

Mit freundlichen grüßen Fritz Endl, 0650/4814860 Zur Spinnerin 2/30 1100 Wien Verein "„Triesterviertel“.at" www.triesterviertel.at“


2.) Die antwort kam noch am selben tag:

„Sehr geehrter Herr Endl, Danke für ihre Nachricht. Wie ich Ihnen bereits am Telefon mitgeteilt haben, bin ich erst seit 2012 für die MA18 tätig und hatte leider nie die Gelegenheit mit Frau DI Jedelsky zusammenzuarbeiten. Sie ist mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand. Ihrem Anliegen eine etwaige Tel.Nr. weiterzugeben, kann/könnte ich alleine aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nachkommen. Ich kläre aber gerne hausintern ab, wer Ihnen bei Ihrem Anliegen in der MA18 weiterhelfen könnte? Andere Ansprechpartner im Magistrat könnten Jedenfalls die Seniorenbeauftragte – Frau Dr. Susanne Herbek - sein oder die WIG – die Wr. GesundheitsGesmbH?, die meines Wissens nach Agenden „aus dem Projekt Salto“ übernommen haben könnte.

Sobald ich Näheres in Erfahrung bringen konnte, melde ich mich gerne mit ergänzenden Informationen bei Ihnen! Mit freundlichen Grüßen, Kirsten Müllner“


3.)Am 6.5.2020 mailte ich an DI Kirsten Müllner:

Sehr geehrte Frau DI Müllner,

in der zwischenzeit habe ich in meinen und den offiziellen sALTo-unterlagen nachgesehen und mich wieder daran erinnert, dass neben Frau DI Jedelsky auch DI Udo Häberlin sehr engagiert gewesen ist. In seinen aufgabenbereich gehören (entnommen aus der offiziellen webseite) derzeit der "Öffentliche Raum - Sicherheit - Sozialraumanalysen und Stadtsoziologie".

Wären Sie damit einverstanden, wenn ich mit DI Häberlin kontakt aufnehme, ob es von seiten der MA 18 wieder fachliche unterstützung für die bemühungen unseres kleinen grätzlverein "„Triesterviertel“.at" geben könnte?

Im 10.Bezirk gibt es seit dem abgang ende 2017 des "alten" teams der Gebietsbetreuung keine unterstützung mehr.

Dazu führe ich u.a. in meinem letzten Wordpress-Text vom 1.5.2020 viele gründe an: Titel:„Tag der Arbeit“: Es gibt auch noch „Unser Triesterviertel“! Nicht nur das „Sonnwendviertel“! Auch wir möchten wertgeschätzt und nicht „IGNORIERT“, „VERGESSEN“ oder „BENÜTZT“ werden.

Direkter link zum gesamten text: https://fritzendl.wordpress.com/2020/05/01/tag-der-arbeit-bewohnerinnen-des-triesterviertels/

Mit freundlichen grüßen
Verein „Triesterviertel.at“
Helga und Fritz Endl


4.) Am 14.5. antwortete DI Udo Häberlin. (Er war 2006 gemeinsam mit Frau DI Brigitte Jedelsky für auswahl des „Triesterviertels“ zur teilnahme am sALTo-projekt mitverantwortlich.)

„Sehr geehrte Frau und Herr Endl!

Schön, dass Sie scheinbar noch immer im Verein/im „Triesterviertel“engagiert sind!

Wie Sie wissen, gibt es das Forschungsprojekt „sALTo“ zum demografischen Wandel mit den Pilotgebieten Triester-& Quadenviertel nicht mehr.

In Ergänzung zur Antwort vom 05.05.2020 von Kollegin Müllner Kirsten will ich Sie an die lokale Bezirksvorstehung, die lokale Agenda (LA 21), oder die generellen Seniorenangebote der Stadt Wien verweisen…….

Als Hintergrundinformation kann ich noch folgendes Thema hinzuzufügen: Das „Triesterviertel“gehört zu einem internen Projekt der MA56, zum „Bildungsgrätzl“. Hierbei werden diverse Bildungseinrichtungen/Schulen und deren Umfeld räumlich vernetzt und die Schulwegsicherheit für Kinder und Jugendlich erhöht. Diese kooperierenden Bildungseinrichtungen verbessern somit auch die Nutzungsqualität für alle im öffentlichen Raum. Die Ziele gehen jedoch in Richtung Planungsleistungen und werden als Maßnahmenkatalog an den Bezirk geliefert.

Ich hoffe ich konnte Sie mit diesen Informationen zufriedenstellen. Mfg. U.h.
Frau Jedelsky richte ich gerne verlässlich Grüsse von Ihnen aus, wenn ich sie das nächste mal treffe, was durch Corona jedoch noch dauern wird…“


5.) Unsere antwort am selben tag:

„Sehr geehrter Herr DI Häberlin,

vorweg zur klarstellung: Wir sind keineswegs "scheinbar" im Verein „Triesterviertel.at" engagiert, sondern tatsächlich.

Ihre antwort lässt uns vermuten, dass Sie den angegeben link über die vielen projekte im „Triesterviertel“ gar nicht geöffnet haben.

Dann hätten Sie z.B. die fragen im zusammenhang mit dem in Favoriten "vergessenen" sALTo-Projekt lesen können oder bzgl. "Bildungsgätzl „Triesterviertel“" auch die kritik an dessen entwicklung gelesen.

Kopien von diesen beiden texten zum direktlesen:


Zum "sALTo-Projekt:

  • Wieso hat sich denn der Bezirk Favoriten 2006 überhaupt um das sALTo-Projekt bemüht?
  • Wieso wurde er ausgewählt?
  • War denn nicht vorhersehbar, dass sich Favoriten nicht an die Vereinbarungen halten wird?
  • Warum haben alle anderen Fraktionen ihre wichtige Kontrollfunktion nicht erfüllt? Immerhin ging es um viel Steuergeld, die im Unterschied zum 22.Bezirk in Favoriten „in den Sand gesetzt worden sind“.

Zum "Bildungsgrätzl Triesterviertel":

"Unser Grätzlverein „Triesterviertel.at“ fühlt sich als Mitinitiator des „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ vor allem von SPÖ und NEOS benützt. (Vermutlich für strategische Überlegungen in Richtung kommender Gemeinderatswahlen.) Von den anderen Fraktionen hätten wir uns viel mehr Widerstand gegen diese „Verpolitisierung“ des anfangs zukunftsweisenden „Bildungsgrätzl-Konzeptes“ erwartet."


Sie hätten uns sonst bzgl. sALTo-Projekt nicht an die BV Favoriten verwiesen und das "Bildungsgrätzl Triesterviertel“ nicht als "Hintergrundwissen" angeboten.

Wir erhoffen uns von Ihnen - vielleicht in einem folgenden eMail - tatsächliche antworten.

Mit freundlichen grüßen
Helga und Fritz Endl
Verein „triesterviertel.at"