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Einige Beiträge und Vorschläge vom „Marktplatzgespräch“ zum Thema „Was tun gegen aggressive Hunde-HalterInnen?“
am 27.6.2013 in der „Quarinpassage“, 1100 Quaring.20

TeilnehmerInnen:

Claudia Cacik (Bewohnerin, FPÖ-Bezirksrätin), Romina Crapulia (Fair-Play Team 10), Fritz Endl und Helga Endl (Plattform "Unser Triesterviertel"), DI Petra Jens (Fußgängerbeauftragte der Stadt Wien), Gerlinde Grechshammer (Interessierte), Stefan Kelterer (Bewohner), Annemarie Lehnhart (Bewohnerin), Michael Mrkvicka (FPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter), Johannes Smeh (Chefinspektor-Polizei-Inspektion Sibeliusstraße), Baki Yildaz (Fair-Play Team 10).

  • Es wäre sehr wichtig, wenn viele Leute den HundebesitzerInnen öfters etwas sagen würden und sich nicht zu sehr kränken, wenn eine negative Antwort kommt. Die Menge macht es dann aus.
  • Es sind sehr viele Menschen im öffentlichen Raum unterwegs, die im öffentlichen Dienst stehen und die auch als Respektpersonen fungieren könnten.
  • Ich-Botschaften sagen: „Ich fühle mich gestört“ oder „Ich fühle mich mit meinem Kind gestört und möchte das nicht“. Das sollte man immer wieder probieren.
  • Förster können auch mit einer gewissen Autorität auftreten, können auch Strafen verhängen. Da ist schon eine Struktur vorhanden, ohne dass man eine neue Gruppe schaffen muss.
  • Waste Watcher wären durch einen öffentlichen Auftrag eine zusätzliche Unterstützung der Polizei. Außerdem wäre das ausschließlich von der Stadt Wien zu entscheiden. Sie werden von den Wienern akzeptiert. Deren Aufgaben müssten erweitert werden auf die Hundehaltung. Ähnlich wie die Kontrollen bei den Wiener Linien müssten sie entsprechend ausgebildet werden für mögliche Konfliktsituationen. Da hätten die Menschen professionelle Ansprechpersonen. Es wird aber schwierig sein, die richtigen Menschen für solche Tätigkeit zu finden.
  • Die Mitarbeiter der Parkraumbewirtschaftung könnten mit der Kontrolle beauftragt werden. Das wäre eine schlagkräftige Truppe mit genügend Personal und die schon auf den Straßen tätig sind.
  • Die Stadt Wien sollte stärker ihre Autorität zeigen, damit diese Gesetze auch eingehalten werden. Und nicht nur über die Polizei, sondern stufenweise auch FunktionsträgerInnen der Stadt Wien, die mit einer Marke zeigen können, dass sie einen öffentlichen Auftrag haben.
Drei Vorschläge von DI Petra Jens (Fußgängerbeauftragte der Stadt Wien)

1. Erfragen, wie viele Beschwerden zu diesem Thema bei der Bezirkvorstehung eingehen. Oder auch beim Bürgerdienst, die eine Riesen-Datenbank haben. Dann kann man sagen: Im Triesterviertel oder am Wienerberg haben wir so und so viele Beschwerden zu diesem Thema. Da habe ich schon eine Zahl, mit der ich arbeiten kann.

2. Die Infrastruktur genau anschauen, weil HundehalterInnen sind nicht ohne Grund aggressiv oder reagieren genervt. Sie müssen ihrem Hund Auslauf bieten. Irgendwo müssen sie das ja auch tun können. Man muss sich anschauen, wo können sie das tun. Dass diese Flächen ausgewiesen sind. Die kleinen Hundezonen reichen anscheinend nicht aus. Man braucht auch Areale in den größeren Erholungsgebieten, wo ich meinen Hund laufen lassen kann. Vielleicht kann ein Teil vom Wienerberg zur Hundezone erklärt werden. Da muss mit der MA 49 gesprochen werden. Bei der Alten Donau, wo ich lebe, da gibt es schöne Uferbereiche. Eine große Wiese ist die „Hundewiese“. Da kann man baden und den Hund auch laufen lassen.

3. Die Synergien sollten zusammengefasst werden: Wie viele Amtspersonen sind öffentlich unterwegs? Wen könnte man mit Befugnissen ausstatten oder wenn sie diese Autorität schon haben, sie darauf hinweisen, sich dieses Problems anzunehmen, um da aktiv zu werden.

Diese drei Schritte wären notwendig. Wenn die Hundehaltung seitens der Politik zum Thema gemacht wird, ist es sicher leichter, sich parteiübergreifend zusammen zu setzen und auch für dieses Thema ein entsprechendes Bewusstsein geschaffen wird.