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27.6.2013 "Marktplatzgespräch": „Was tun gegen aggressive HundehalterInnen?“    
(Quarinpassage)

FritzEndl: Alle mündlichen Beiträge wurden den TeilnehmerInnen in transkribierter Form zur Ansicht gemailt und wurden von fast allen zur Veröffentlichung freigegeben.

TeilnehmerInnen: Claudia Cacik (Bewohnerin, FPÖ-Bezirksrätin), Romina Crepulja (Fair-Play Team Wien 10), FritzEndl und Helga Endl (Plattform "Unser Triesterviertel"), Petra Jens (Fußgängerbeauftragte der Stadt Wien), Gerlinde Grechshammer (Interessierte Favoritnerin), Stefan Kelterer (Bewohner des TV), Annemarie Lehnhart (Bewohnerin des TV), Michael Mrkvicka (FPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter), Johannes Smeh (Chefinspektor-Polizei-Inspektion Sibeliusstraße. Dessen Beiträge können hier leider nicht veröffentlicht werden. Dazu wäre nur ein offizieller Pressesprecher befugt gewesen.), Baki Yildiz (Fair-Play Team Wien 10).

Inhaltsverzeichnis dieser Seite
27.6.2013 "Marktplatzgespräch": „Was tun gegen aggressive HundehalterInnen?“   
Vorstellen der TeilnehmerInnen   
Gesellschaftliche Ursachen   
Kinderängste und aggressive HundehalterInnen   
Der Anlass zu diesem Marktplatzgespräch   
Die beste Strategie: HundehalterInnen immer wieder ansprechen   
Verpflichtende Berechtigungsscheine schon vor dem Hundekauf   
Über die Möglichkeiten der Förster als Autoritätspersonen   
Vorschläge aus der Bezirkspolitik ?   
“Mein Hund hat an Freibiss“   
Unterwegs im Grätzl als Mutter mit kleinem Hund   
Waste Watcher und „Parksheriffs“ als Chance?   
Das „Fair Play Team 10“ möchte keine Kontrollaufgaben   
Die Stadtverwaltung sollte stärker Autorität sichtbar machen+Vorschlag   
Drei Vorschläge der Fußgängerbeauftragten   
Dank für die Teilnahme und Dokumentation   

Vorstellen der TeilnehmerInnen    

Fritz Endl: Herzlich willkommen zu diesem Gespräch und ein Dankeschön, dass sie hier sind. Wir sind zwar nur eine kleine Runde, aber von der Qualifikation sehr unterschiedlich und interessant. Zur Entstehungsgeschichte sage ich später noch etwas. Aber zuerst möchte ich einige vorstellen, die trotz vieler Terminprobleme hierher gekommen sind. Mich kennen alle, dann meine Frau, die kennt mich schon seit 47 Jahren. Dann Herr BVStv. Mrkvicka, worüber ich mich sehr freue, weil damit auch die Bezirkspolitik vertreten ist. Er ist von der FPÖ, neben ihm seine Lebensgefährtin Gerlinde Grechshammer, dann Claudia Cacik, Bezirksrätin der FPÖ. Sie wohnt hier in der Nähe und sie hat, was mir sehr wichtig ist, auch konkrete Erfahrungen aus der Sicht einer vierfachen Mutter. Das wird später sicher wichtig für unser Thema sein, weil Kinder eine zentrale Rolle dabei spielen, warum das heute überhaupt stattfindet. Dann ist erfreulicherweise auch Herr Chefinspektor Smeh von der Polizei-Inspektion Sibeliusstraße gekommen, die in der Nähe des Wienerberggeländes liegt. Weiters die „Fußgängerbeauftragte der Stadt Wien“, Frau Diplomingenieur Petra Jens, die aus Sicht unserer Plattform eine ganz wichtige Funktion hat. Denn sie vertritt die FußgängerInnen und das ist auch grundsätzlich für unsere Bemühungen im Grätzl wichtig. Wir wollen nicht beim Streit „Autofahrer mit Radfahrern“ mitmachen, für uns sind die FußgängerInnen im Mittelpunkt. Frau Jens ist jene, die sich mit diesem Thema wienweit befasst und daher ist es besonders schön, dass sie vom anderen Ende Wiens zu uns gekommen ist. Sie wird uns vielleicht auch ihre Erfahrungen sagen, die sie zum Thema „Hundekot in der Stadt“ schon gemacht hat. Dann möchte in eine Vertreterin und einen Vertreter vom „Fair PlayTeam? Wien 10“ herzlich begrüßen, Romina Crapulia und Baki Yildaz. Den „Dritten im Bunde“ des Teams Richard Winkler habe ich schon bei einem Vorgespräch kennen lernen dürfen. Dann Frau Annemarie Lehnhart, eine alte Verbündete unserer Bemühungen im Grätzl. Sie ist eine exzellente Zuhörerin und Spezialistin für den Evangelischen Friedhof, über den sie sehr viel weiß. Und schließlich Stefan Kelterer, ebenfalls ein treuer Verbündeter im Grätzl, der auch in vielen gesellschaftlichen Einschätzungen mit mir übereinstimmt, wienweit, was die aktuelle Parteienlandschaft und dabei besonders das Triesterviertel betrifft. Er ist ein wichtiger Gesprächspartner auch für mich geworden: Er wohnt hier um die Ecke in einem Gemeindebau und ist dort auch Vertrauensmann….
Kelterer: …und vor 75 Jahren in der „Lucina“ zur Welt gekommen ist.
Fritz Endl: Besonders solche Marktplatzgespräche verbinden uns immer mehr. Wir sind aus einer Generation, die noch erlebt hat, dass die Nachbarschaft füreinander da war. Wir wollen die Kriegs- und Nachkriegszeiten nicht noch einmal haben, aber genau deshalb engagieren wir uns auch, damit so etwas nicht mehr geschieht. In den 50-er und 60-er Jahren hat man einander noch geholfen und es ist kein Zufall, dass sich besonders die ältere Generation noch wehmütig an diese Zeiten erinnert, die gar nicht so schön waren. Aber die Nachbarschaft war wenigstens noch lebendiger. Ich bin Pensionist und wohne seit 1980 mit meiner Frau in der Zur Spinnerin 2. Die Plattform „Unser Triesterviertel“ ist hauptsächlich eine Internetplattform, aber wir hoffen, den persönlichen Kontakt zu den Menschen im Grätzl durch solche Veranstaltungen wieder aufbauen zu können. Und die Verbindung von Fachleuten wie Frau Jens, der Polizei, vom Fair Play Team oder von Bezirkspolitikern zu lokalen Initiativen wie dieser ist ganz wichtig.

Ich hoffe, sie sind alle einverstanden, wenn ich dieses Gespräch aufnehme, es dann aufschreibe und nach ihrer Zustimmung ins Internet gebe. Nun übergebe ich das Wort bzw. das Aufnahmegerät an Petra Jens.

Gesellschaftliche Ursachen    

Jens: Ich danke für die Einladung. Mich würden die Hintergründe interessieren, was führt zu den Konflikten, weswegen wir uns hier treffen? Ich habe gehört, es betrifft Menschen, die Hunde halten und Menschen, die keine Hunde haben. Mich würde interessieren, worin bestehen diese Konflikte, wo bestehen sie? Gibt es strukturelle Gründe? Wir haben im Vorgespräch schon erwähnt, dass es hier zu wenige Grünflächen gibt. Kann das vielleicht ein Grund sein und wie kann man damit umgehen, dass man das friedlich löst? Ich bin hier, um zuzuhören, um aufzunehmen. Ich kann auch ein bisschen was erzählen, wie das vor sieben Jahren war mit der Debatte um Hundekot im öffentlichen Raum. Da hat die Sprache vor allem eine wichtige Rolle gespielt, in welcher Sprache man diesen Konflikt angeht. Ja, wer mag einmal hier vor Ort etwas erzählen? Die Lokal Heros sind am Wort.

Kelterer: Ein Problem ist, dass erstens die Leute nimmer reden können. Die Mentalität ist in Wien leider so: Sie geben den Vorhang zur Seite und fragen: Was passiert denn da draußen? Und wenn man diesen Leuten sagt: Das sollte geändert werden, treffen wir uns, red ma si zsamm. Dann heißt es: Da will ich nichts zu tun haben damit. Wie wollen´s da ein Gespräch führen? Es nutzt nix, wenn einer zu mir sagt, auf der Donauinsel ist´s schön ist, wenn das Problem in Favoriten ist. Es will kaner Stellung nehmen. Alles wird in die Politik reinzogen und das ist schlecht. Man kann net alles parteipolitisch sehen. Und die Probleme Fußgänger und Tiere. Die Tiere sind nicht das Problem. Die Besitzer sind das Problem. Aber sagen´s das denen, ohne dass knapp an einem Herzinfarkt stehn? Weil i kann mi dann net halten, wann jemand gemein wird:„Alter Tepp, was waßt denn du?“ Ja, 75 Jahr hab i umsonst glebt, hab i ja überhaupt nix glernt in die 75 Jahr. Mein Bestreben ist, dass ich mit den Hausparteien in meinem Haus, egal woher sie kommen, reden will und sag: Leut, treff ma si, in der Waschkuchl oder da bei der Apotheken. Wir alle san Wiener.

Kinderängste und aggressive HundehalterInnen    

Helga Endl: Das Problem, warum Fritz dieses Gespräch initiiert hat, betrifft ja vor allem Hunde. Wenn wir mit unseren Enkelkindern am Wienerberg spazieren gegangen sind oder jetzt mit Müttern der Kindergruppe mit den Kinderwagerln und ein Hund kommt zum Kinderwagen, dann fürchtet sich das Kind und ich fürchte mich. Ich weiß ja nicht, tut er was oder tut er nichts. Was mache ich da am besten? Wenn ich sag: Bitte passen´s auf auf den Hund, leinen sie ihn an, lassen sie ihn nicht frei rennen, es gibt eine Hundezone. Und da ist oft das Problem, dass man eine Antwort kriegt, die man nicht hören will. Das ist kaum ein Problem der Zuwanderer. Hundehalter sind meistens g´standene Österreicher, die einem dann eine Gosch´n anhängen und ich fühle mich oft hilflos. Meine Freundin kennt eine Hundehalterin, die eine Anzeige bekommen hat. Das war viel Geld für sie und seither hat sie die 36 Euro immer bei sich und lässt ihren Hund frei laufen.
Kelterer: Ich gehe oft auf den Wienerberg spazieren und sehe dort viel Läufer. Aber wenn dann aus dem Gestrüpp so ein kläffender Hund plötzlich herauskommt und der Mann oder die Frau sagt zu den Hundebesitzern: „Warum ist der nicht an der Leine? Da vorn ist ein Hundeauslaufplatz.“ Und dann wird er nur beschimpft. Er läuft ja für seine Gesundheit und dann muss er sich dieser Gefahr aussetzen? Man kann ja dort nicht fünf Polizisten im Kreis schicken mit Fahrrädern wie auf der Donauinsel. Damit sie als Respektspersonen sagen können: „Liebe Leute, so geht’s nicht!“ Das geht nicht, weil erstens wird er müde bei dem ständigen Berauf und Bergab. Aber das sind doch immer die selben Leute. Da kommt ein altes Muaterl und ein alter Mann oder ein altes Paar. Dass die noch den Mut haben und mit dem Hund weggehen. Und dann lassen´s den Hund dort frei rennen. Das sind alles freundliche Menschen und können den Goethe perfekt („Götz Zitat“). Wann man denen noch so freundlich etwas sagt: „Schaun sie, das Kind hat sich g´schreckt oder das Kind will sich nicht abschlecken lassen.“ Dann folgt oft „Was geht ihna des an?“ Diese Aggressivität, die von der Hundebesitzerseite kommt! Einem Teil der Leute ist das schon total wurscht und die, die noch etwas ändern wolln, die kriegn noch eine auf die Schnauze.

Der Anlass zu diesem Marktplatzgespräch    

Fritz Endl: Diese Veranstaltung hat ja das Thema „Was tun gegen aggressive Hunde-HalterInnen?“ Anlass waren Wanderungen mit einer kleinen Gruppe von Müttern mit Kinderwägen am Wienerberg. Es kamen Hunde ohne Leinen auf uns zu und letztlich waren die Hundehalterinnen die aggressiv, weil wir sie an die Leinenpflicht erinnert hatten.
Fritz Endl: Es war wirklich sehr arg. Meistens reagieren die HundehalterInnen eher einsichtig und legen die Leinen an, aber diese Frauen haben das nicht gemacht, sondern haben uns wüst beschimpft. Die Mütter waren zwar auch nicht auf den Mund gefallen, aber gebracht hat es letztlich nichts. Was ist sonst zu machen gegen solche HundehalterInnen? Ich glaube, dass hier nur Autoritätspersonen eine Chance hätten, die auch die Befugnis haben zu strafen und die entsprechend ausgebildet sind. Dass wir Wienerberg-BesucherInnen dadurch oft gegeneinander gehetzt werden, finde ich zusätzlich schlimm. Daher habe ich bei der Vorbereitung zu diesem Gespräch versucht, jemand vom Büro des Bürgermeisters einzuladen. Meine Frage wurde an das Büro von der Stadträtin Sima weiter verwiesen. Dort ist mir gesagt worden, dass sie sich nicht an einem Streit zwischen „Müttern und HundehalterInnen“ bzw. „Kindern und Hunden“ beteiligen möchten und dass dafür Polizei und Sozialarbeit zuständig sind. Dann haben sie mir Presseaussendungen über ihre Aktivitäten für HundehalterInnen geschickt. Aber was ist bei solchen aggressiven HundehalterInnen zu tun, damit wir friedlich miteinander leben können? Es muss doch jemand geben, der ressortübergreifend dafür sorgen kann, dass die Kinderinteressen gegen die Interessen von HundehalterInnen durchgesetzt werden können. Offensichtlich ist in Wien die Hundelobby doch stärker als die Kinderlobby. Politiker haben offenbar Probleme, dieses heikle Thema aufzugreifen. Und deshalb ist es auch so erfreulich, dass du (BVStv. Mrkvicka) hier bist. Weil wir da bei den Grundwerten unserer Gesellschaft angelangt sind. Dass man nämlich zuerst fragen sollte: Wie geht´s den Kindern? Kinder sollen nicht gegen Hunde ausgespielt werden, weil Kinder Hunde mögen, aber manche Erwachsene müssen an bestimmte Regeln erinnert werden.
Kelterer: Wenn man zum Beispiel im 7A-Bus fährt vom Reumannplatz hierher. Da sieht man sehr gut, welche Unterschiede es gibt beim Kontakt mit Hunden und Kindern. Wenn ein kleiner Hund winselt, weil er sich nicht wohl fühlt, dass hört man gleich im mitleidigen Ton: „Na was hast denn?“ Und wenn ein Baby schreit, dass heißt es: „Na kann denn der net aufhearn!“ Bitte, wo leben wir denn? Wo ist da der Wert?

Die beste Strategie: HundehalterInnen immer wieder ansprechen    

Helga Endl: Gibt es Strategien, was man am g´scheitesten macht, wenn man sich in so einer Situation befindet? Weil es kommt ja sehr schnell zum Konflikt, sehr schnell zum Streit, weil es ist ja oft sehr viel Aggression vorhanden. Um das geht´s: Wie macht man diese HundehalterInnen einsichtig`? Muss man immer die Polizei rufen? Was tun?
Crapulia: Ja, eine schwierige Frage. Sie dürfen ihnen selbstverständlich auch mit schlagfertigen Argumenten antworten. Wenn sie emotionell geladen sind, dürfen sie auch ruhig ein bisschen schimpfen, aber das Beste wäre natürlich mit Freundlichkeit zu reagieren. Einfach höflich bleiben.
Helga Endl: ..und Einsicht fordern. Wir bedanken uns auch hin und wieder bei Leuten, die ihre Hunde angeleint haben.
Crapulia: Es wäre sehr wichtig, wenn viele Leute den HundebesitzerInnen öfters etwas sagen würden. Es sind Ausnahmen, dass es zu solchen Reibereien kommt, aber wenn einem täglich viele Leute etwas sagen würden und nicht bloß einer im Vorbeigehen, dann hätten sie wirklich einen Grund zum Nachdenken: Warum sprechen uns so viele darauf an? Und früher oder später wird sich dann vielleicht auch etwas ändern.
Fritz Endl: Petra, welche Erfahrungen hast du gemacht?
Jens: Wichtig ist wie schon gesagt, die HundehalterInnen immer wieder ansprechen und sich nicht zu sehr kränken, wenn eine negative Antwort kommt. Die Menge macht es dann aus. Beim Hundekot ist die soziale Kontrolle unter den Hundehaltern wichtig. In den Hundezonen wird ja recht sorgfältig der Hundekot aufgehoben und entfernt, weil sich die Leute nicht in einer dreckigen Hundezone aufhalten wollen. Ziel wäre, dass man das auch ausweitet. Je mehr Leute draußen sind und das war auch bei der Hundekotkampagne unsere Forderung, dass nicht die Polizei die einzige Autorität ist, die dieses Thema anspricht. Weil das sieht jeder ein, dass das so nicht funktionieren wird. Das sind zu wenige Leute und die haben auch zu viele Aufgaben. Es sind aber doch sehr viele Menschen im öffentlichen Raum unterwegs, die im öffentlichen Dienst stehen und die auch als Respektpersonen fungieren könnten. Aber natürlich auch jeder selber, soweit man sich traut, diese Dinge anzusprechen. Es ist nicht für jeden angenehm. Das kenne ich selber. Als ich diese Hundekot-Kampagne gemacht habe, habe ich das versucht. Es war mir sehr unangenehm, ich habe mich auch sehr gefürchtet davor und es gab auch immer wieder unangenehme Gespräche. Ich muss dazu sagen, wenn man früher jemand gebeten hat, das Hundegaga aufzuheben, das galt als persönlicher Angriff. Aber durch die Geschichte mit den Sackerln und die Kampagne, die die Stadt Wien gemacht hat, hat sich das schon geändert. Man kann z.B. jetzt positiv agieren, indem man jemandem ein Sackerl anbietet. Und er fühlt sich jetzt nicht gleich angegriffen. Nicht jeder, aber doch bei den meisten. Beim freien Herumlaufen der Hunde ist das anders, da kann ich nicht mit einem Sackerl aushelfen oder Hundeleinen verteilen. Da würde ich aber trotzdem vorschlagen, dass man das öfters anspricht. Dass man immer wieder darauf hinweist, dass es vielleicht für den Hundehalter kein Problem ist, der der Hund frei herumläuft und er das Vertrauen in seinen Hund hat, dass der nichts anstellt. Dass man aber mit Ich-Botschaften kommt und sagt: „Ich fühle mich gestört“ oder „Ich fühle mich mit meinem Kind gestört und möchte das nicht“. Dass man das immer wieder probiert.

Verpflichtende Berechtigungsscheine schon vor dem Hundekauf    

Crapulia Es gibt eine sehr große Hundelobby in Wien. Aber es gibt Tierschutzbestimmungen. Ein Hund braucht täglich einen Auslauf. Auslauf geschieht nicht in einer kleine Hundezone, sondern tatsächlich zum Beispiel eine halbe Stunde am Wienerberg. Und wenn sie Leute kennen, die das nicht machen, dann dürfen sie die auch anzeigen. Weil die missbrauchen ihr Tier, sie behandeln es schlecht. Es gibt aber leider keine Vorschriften dazu, dass jeder Hundebesitzer auch eine Hundeschule absolvieren muss mit seinem Tier. Das wäre wichtig.
Kelterer: Manche wollen oft den Konflikt. Vielleicht glauben sie, dass sie mit einem Hund stärker sind. Wenn ein Hund gut erzogen ist, gibt es aber kaum Schwierigkeiten. Ich kenne Hunde, die schauen furchterregend aus, aber sie marschieren neben dem Herrl oder Frauerl, kein Problem. Und dann gibt’s welche, da weiß ich schon von weitem, der bellt mich an. Ich fürchte mich nicht, aber ein Kind schon. Aber wir können doch nicht an jede Hausecke Leute stellen, die den andern sagen, wie sich benehmen sollen. Wir sind erwachsene Menschen und leben im 21.Jahrhundert.

Über die Möglichkeiten der Förster als Autoritätspersonen    

Jens: Für die Grüngebiete wie zum Beispiel in den Steinhofgründen weiß ich, dass der zuständige Förster sehr dahinter ist und regelmäßig durchgeht. Er ist dort sehr bekannt bei den Anrainern und fungiert zusätzlich zur Polizei als Autoritätsperson. Bei Konfliktfällen kann er einschreiten und macht das auch. Vielleicht kann man da in der MA49 erreichen, dass die Möglichkeiten der Förster mehr wahrgenommen wird. Das ist sicher nicht die einzige Möglichkeit, aber vielleicht eine zusätzliche als Streitschlichter, genauso wie die Fair Play Leute und auch die Waste Watcher. Gibt es am Wienerberg auch einen Förster?
Helga Endl: Mich würde das mit dem Förster noch interessieren. Wir kennen den Förster nicht und wir gehen oft dort. Den früheren Förster haben wir gekannt durch einen privaten Kontakt, aber dass da Förster umhergehen und sich auch zuständig fühlen, wusste ich nicht. Hat er einen Auftrag dazu?
Jens: Ob er einen Auftrag hat, weiß ich nicht, aber ein Förster ist mit bestimmten Kompetenzen ausgestattet. Er hat gewisse Hoheitsfunktionen in seinem Gebiet, so ähnlich wie ein Kapitän auf einem Schiff. Sie können daher auch mit einer gewissen Autorität auftreten, können auch Strafen verhängen. Da ist schon eine Struktur vorhanden, ohne dass man eine neue Gruppe schaffen muss.
Kelterer: Ich gehe oft auf den Wienerberg spazieren und komme auch zum Haus vom Förster. Wenn irgendwo ein Streit zu hören ist, sehe ich ihn öfters herauskommen. Er geht dann zu einer Stelle mit größerem Überblick und dann in die Richtung, woher der Lärm kommt. Also, die machen schon etwas und haben eine gewisse Erfahrung.

Vorschläge aus der Bezirkspolitik ?    

Fritz Endl: Was können Bezirkspolitiker machen bei diesem schwierigen Thema?
Mrkvicka: Ich möchte mich zuerst herzlich dafür bedanken, dass ich eingeladen worden bin. Wir haben schon öfters probiert, im Triesterviertel verschiedenes zu verbessern, aber das ist ziemlich schwierig. Es gibt hier zu wenige Grünflächen. Die sind mehr in den Innenhöfen, wo man keine Hundezonen machen kann. Hundezonen sind zwar keine Auslaufzonen, aber man könnte das Problem etwas verringern. Die Hundezone im Fortunapark ist ein denkbar schlechter Ort dafür. Der Park wird sehr intensiv besucht, ist nicht viel größer als diese Passage hier und grenzt direkt an Wohnhäuser. Dadurch gibt es viel Lärmentwicklung und Beschwerden durch die Anrainer. Leider geht da schon seit ca zehn Jahren nichts weiter. Dazu kommt, dass auch diese Hundezone oft von Jugendlichen benützt wird, obwohl es daneben einen wunderschönen Park gibt. Dort feiern sie oft ihre Feste oder machen Lärm bis zehn, elf Uhr in der Nacht. Im Triesterviertel gibt es zuwenig Flächen, wo man Hundezonen machen kann…Viele Hundebesitzer sagen auch: Ich zahle soviel Hundesteuer und deshalb kann ich meinen Hund rennen lassen so viel ich will und wo ich will, egal ob ich ihn anleine oder ihm einen Beißkorb gebe. Worum sich der Bezirk bemüht sind die Hundesackerln. Sie sollten vermehrt aufgehängt werden. Man braucht nur bei der MA48 anrufen, wenn das wo gewünscht wird. Das hat in anderen Grätzln schon sehr gut funktioniert. In dieser Gegend habe ich fast keine Hundesackerln gesehen. Dort sollte man tätig werden. Hunde brauchen einen Auslauf und daher sollte da mehr geschehen. Den Begriff „Hundeführerschein“ finde ich nicht gut, eher passt „Hundeberechtigung“. Letztendlich ist doch der Hundehalter verantwortlich und nicht der Hund. Aber ich habe auch positive Erfahrungen. Man muss die Leute auch genügend informieren und dann halten sich doch viele an nötige Regeln. In unserer Wohnanlage habe ich bei der Hausverwaltung angerufen. Dann wurden Infotafeln aufgehängt und die meisten halten sich dran. Man muss halt immer wieder mit den Leuten reden, auch wenn die Antworten manchmal nicht immer freundlich sind. Vielleicht haben´s da wir Männer auch etwas leichter.

“Mein Hund hat an Freibiss“    

Helga Endl: „Aber mein Hund macht ja nichts“ ist oft die Antwort.
Kelterer: Auf meine Frage, ob er den Hund nicht an die Leine nehmen könnte, kam die Antwort: „Halt die Pappn, mei Hund hat an Freibiss.“

Unterwegs im Grätzl als Mutter mit kleinem Hund    

Jens: Es würde mich interessieren, was sie (Claudia Cacik) dazu sagen, da sie hier mit Kindern leben.
Cacik: Ich muss sagen, ich hab da in dem Grätzl sehr wenig Schwierigkeiten habe mit HundebesitzerInnen. Da gleich oben hängt eine Sackerlentnahme. Wir haben im Haus sechs Haushalte, die einen Hund haben und die haben alle angeleint. Ein paar gibt’s es sicher hier auch, aber die sind nicht lernfähig. Da sagst dauernd „Hundeleine“. Ich habe selber einen Hund, aber für meinen Kleinen brauch ich sicher keinen Beißkorb. Der hat 80 Deka. Aber mit den großen ist es schon ein Problem, die muss ich immer wegziehen. Weil ich kann nicht einmal mit meinem Hund rausgehen.
Jens: Warum?
Cacik: Weil ich nicht will, dass mein Kleiner gefressen wird. Aber da hab ich auch schon gute Erfahrungen gemacht und gesagt: Bitte könnens den Beißkorb raufgeben. Wie gesagt, ich hab noch nie Schwierigkeiten gehabt.
Jens: Und am Wienerberg?
Cacik: Ich bin sehr wenig am Wienerberg. Ich bin hauptsächlich nur da unterwegs. Von einer Nachbarin habe ich erst unlängst gehört, der ist auch schon zerbissen worden von einem Schäferhund. Die wollte dazwischen gehen und ihrem Hund helfen, hat es aber nicht geschafft. Aber von mir aus könnt ich da gar nichts sagen, weil ich nicht viel unterwegs bin. Also ich habe keine Schwierigkeiten damit.
Crapulia: Wie alt sind ihre Kinder?
Cacik: 15, 14, 8 und 4.
Crapulia: Die haben auch keine Probleme?
Cacik: Nein, weder von der Schule, noch beim Heimfahren. Aber das mit den Hundewiesen stimmt schon. Hier gibt es wirklich nichts. Da müsste schon etwas geschehen.

Waste Watcher und „Parksheriffs“ als Chance?    

Fritz Endl: Für die Plattform „Unser Triesterviertel“ sind die Fußgänger im Mittelpunkt. Der Wienerberg ist besonders als Erholungsgebiet so wichtig. Er verliert aber sehr viel an Wert, wenn Leute mit einem unguten Gefühl oder gar nicht hingehen. So schöne Erholungsgebiete wie den Wienerberg haben wir ja nicht viele in Wien. Wegen uneinsichtiger HundehalterInnen erhoffe mir schon, dass über die Wiener Waste Watcher Änderungen möglich sein könnten. Der Vorschlag ist im Vorgespräch von Petra Jens gekommen, jemand von den Waste Watcher hierher einzuladen. Leider haben sie das abgelehnt. Die Autorität muss aber durch einen öffentlichen Auftrag legitimierte sein und soll nicht von privaten Menschen abhängen. Ich habe unlängst von einem Boxtrainer gehört, dass auch er beim Joggen am Wienerberg auf eine Bank flüchten musste, weil ihm zwei aggressive Hunde entgegen gekommen sind. Beschimpft ist er noch dazu vom Hundebesitzer geworden, weil er dessen Meinung nach selber schuld war durch falsches Verhalten. Waste Watcher wären durch einen öffentlichen Auftrag eine zusätzliche Unterstützung der Polizei. Außerdem wäre das ausschließlich von der Stadt Wien zu entscheiden ohne Innenministerium. Angeblich sind die Waste Watcher erfolgreich und werden von den Wienern akzeptiert. Aber deren Aufgaben müssten natürlich erweitert werden auf die Hundehaltung. Ähnlich wie die Kontrollen bei den Wiener Linien müssten sie entsprechend ausgebildet werden für mögliche Konfliktsituationen. Da hätten auch private Menschen professionelle Ansprechpersonen, wenn es Probleme gibt. Ein positives Beispiel dafür ist ja auch Petra Jens, weil sie nun zum Thema „Fußgänger“ als Person vorhanden ist, auch wenn das derzeit eher eine symbolische Geste sein kann, aber du bist hier ganz konkret anwesend. Du kannst nicht in ganz Wien persönlich sichtbar sein, aber Waste Watcher können das in den Bezirken sehr wohl präsent sein. Sie könnten mit der Polizei und dem Bezirk zusammenarbeiten. Das wäre unser Vorschlag. Was sagst du als Bezirkspolitiker dazu?
Mrkvicka: Der Vorschlag ist sehr gut. Ich habe als Bezirkspolitiker vorgeschlagen: Warum kann man nicht die Mitarbeiter von der Parkraumbewirtschaftung auch damit beauftragen? Das wäre eine schlagkräftige Truppe mit genügend Personal und sie sind schon auf der Straße tätig. Bei den Waste Watcher müssten wieder zusätzlich Leute aufgenommen werden. Ein Problem könnte die Zuständigkeit sein, aber es liegt nur am politischen Willen, dass es beschlossen wird.
Crapulia: Die Waste Watcher sind ja geteilt. Ich glaube, zwei Drittel arbeiten für die MA 48 und ein Drittel für die MA 42. Wir haben beide erlebt. Die von der MA 42 strafen nicht gleich. Da ist auch Mut gefragt. Ich stelle mich jedem Menschen, aber wenn mich ein großer Hund anbellt und ich hatte sehr viele schlechte Erlebnisse. Das überlass ich den Kollegen. Ich wende mich einer ganz anderen Gruppen zu und damit habe ich nichts zu tun. Auch das darf ich, das erlaubt mir mein Arbeitgeber. So ist es auch bei Waste Watchern. Vor zwei Wochen haben wir ganz Mutige erlebt im Waldmüllerpark. Die sind freundlich zu einer Dame hin, die am Beachvolley-Platz mit ihrem großen Hund war und hat das verstanden. Aber die kommen auch mit einer Marke hin. Uns wird da oft misstraut.

Das „Fair Play Team 10“ möchte keine Kontrollaufgaben    

Fritz Endl: Wir können nicht alle Probleme lösen, aber wir sollten wenigstens drüber reden können. Darum sind mir solche Einrichtungen wie das „Fair Play Team“ so wichtig.
Helga Endl: Wie sind denn ihre Erfahrungen?
Yildaz: Wir sind zuständig für die öffentlichen Parkanlagen. Dort reden wir mit den Hundebesitzern,. ob die Hunde einen Beißkorb haben oder ob sie an der Leine sind. Wir reden mit den Kindern, wenn sie sich vor Hunden fürchten. Wir haben aber keine Kontrollaufgaben. Die wollen wir auch nicht.

Die Stadtverwaltung sollte stärker Autorität sichtbar machen+Vorschlag    

Fritz Endl: In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit die Frage: Gibt es noch Beiträge, was künftig getan werden könnte zum Thema „Aggressive HundehalterInnen“? Gesetze gäbe es ja genug dazu. Ich habe vom Stadtgartenamt die Links zu den entsprechenden Gesetzen zugeschickt bekommen und habe gestaunt über deren Umfang. Die gesetzliche Berechtigung zum Bestrafen bei Übertretungen ist also vorhanden. Daher sollte die Stadt Wien stärker ihre Autorität zeigen, damit diese Gesetze auch eingehalten werden. Und nicht nur über die Polizei, sondern stufenweise auch FunktionsträgerInnen der Stadt Wien, die mit einer Marke zeigen können, dass sie einen öffentlichen Auftrag haben. Wir sollten unsere kleine Gruppe nicht unterschätzen. Aus meiner Sicht sind wir eine Minderheit im positiven Sinn, die versucht, gegen eine Minderheit im negativen Sinn in unserer Gesellschaft fruchtbare Samen zu setzen. Durch Waste Watcher oder die Parkraumbewirtschaftung könnte die Polizei beim Thema Hundehaltung unterstützt werden. Ich ersuche dich (BVStv. Mrkvicka) möglichst in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen um Unterstützung. Auch andere Fraktionen sollten an solchen Marktplatzgesprächen teilnehmen, um gemeinsam mit Fachleuten aus dem Grätzl und aus der Verwaltung konkrete Themen des Alltags zu besprechen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Fachleute aus der Stadtverwaltung sehr kooperativ sind. Uns muss es gelingen, konkrete Vorschläge zu machen. Zum Beispiel, dass die Waste Watcher und/oder die Parkraumbewirtschaftung probeweise auch die ordnungsgemäße Hundehaltung kontrollieren können. Finden sie diesen Vorschlag sinnvoll?
Crapulia: Ich finde das schon, aber es wird sehr schwierig sein, die richtigen Menschen für solche Tätigkeit zu finden. Die richtige Schulung zu machen. Die Richtung ist ganz toll, überhaupt, wenn man Sachen verbinden kann. Ich finde den Vorschlag super.
Fritz Endl: Ziel wäre, die lokalen, fachlichen und politischen Kompetenzen zusammenlegen zu können, zu verbinden.
Crapulia: Wichtig wäre, dass es nicht zu einem Konflikt wird. Weil wenn mir jemand so einen Job anbieten würde, müsste ich nein sagen. Ich kann niemanden bestrafen.
Fritz Endl: Ziel wäre, die lokalen, fachlichen und politischen Kompetenzen zusammenlegen zu können, zu verbinden. Petra, was sagst du?

Drei Vorschläge der Fußgängerbeauftragten    

Jens: * Erstens: Vielleicht kann man das quantifizieren, indem zum Beispiel erfragt wird, wie viele Beschwerden zu diesem Thema bei der Bezirkvorstehung eingehen. Oder auch beim Bürgerdienst, die eine Riesen-Datenbank haben. Dann kann man sagen: Im Triestervierteloder am Wienerberg haben wir so und so viele Beschwerden zu diesem Thema. Da habe ich schon eine Zahl, mit der ich arbeiten kann.

* Zweitens könnte man sich die Infrastruktur genau anzuschauen, weil das ich schon ein Punkt. Weil HundehalterInnen sind nicht ohne Grund aggressiv oder reagieren genervt, weil sie müssen ihrem Hund Auslauf bieten. Irgendwo müssen sie das ja auch tun können. Man muss sich anschauen, wo können sie das tun. Dass diese Flächen ausgewiesen sind. Die kleinen Hundezonen reichen anscheinend nicht aus. Man braucht auch in den größeren Erholungsgebieten wie den Wienerberg Areale, wo ich meinen Hund laufen lassen kann. Vielleicht kann ein Teil vom Wienerberg zur Hundezone erklärt werden. Da muss mit der MA 49 gesprochen werden. Bei der Alten Donau, wo ich lebe, da gibt es schöne Uferbereiche. Eine große Wiese ist die „Hundewiese“. Da kann man baden und den Hund auch laufen lassen.

* Und drittens sollten die Synergien zusammengefasst werden: Wie viele Amtspersonen sind öffentlich unterwegs? Wen könnte man mit Befugnissen ausstatten oder wenn sie diese Autorität schon haben, sie darauf hinweisen, sich dieses Problems anzunehmen und da aktiv zu werden.

Diese drei Schritte wären notwendig und wenn das seitens der Politik zum Thema gemacht wird, ist es sicher ein Leichtes, sich parteiübergreifend zusammen zu setzen, um auch für dieses Thema ein entsprechendes Bewusstsein geschaffen wird.

Fritz Endl: Parteiübergreifend hat das aber erst nach den Wahlen eine Chance.
Mrkvicka: Zum Thema „parteiübergreifend“. Fritz weiß, dass ich mich oft bemühe, bei bestimmten Themen das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen und auch andere Fraktionen unterstütze, wenn es ein gemeinsames Anliegen gibt. Da muss dann nicht „FPÖ“ drauf stehen. So haben wir auch im Bezirk schon manches erreicht.

Dank für die Teilnahme und Dokumentation    

Fritz Endl: Ich habe vergessen, sie darum zu ersuchen, zum Thema „Hundehaltung“ Stichwörter auf kleine Zetterln zu notieren, die ihnen dazu einfallen. Petra hat auch deshalb einen großen Plan vom Triesterviertelmitgebracht.
Jens: Ich habe mir in der Zwischenzeit erlaubt, einige Themen aufzuschreiben und die können wir auf dem Plan ankleben, damit es dokumentiert wird.
Das waren: Hundeauslaufzonen - mehr Sackerlspender - Förster sensibilisieren - Polizei am Wienerberg 1x proTag – Schwerpunktaktionen - Problem freundlich ansprechen - bei Konflikten 133 anrufen - schon „Dampf ablassen“, aber nicht mit unguter, kränkender Art – Beschwerden sammeln (Bezirk), um Zahlen zu haben - Infomaterial verteilen in Konfliktzonen.

Fritz Endl: Im Namen der Plattform „Unser Triesterviertel“ vielen Dank für ihre Teilnahme und die gebrachten Beiträge. Ich werde sie so bald wie möglich auf unserer Homepage www.triesterviertel.at veröffentlichen und die verschiedenen Vorschläge an die entsprechenden Stellen der Wiener Stadtverwaltung, die Polizei und den Bezirk weiterleiten.