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24. April 2007 in der Bezirksvorstehung

Anwesend:
BR Karin Schmidt, BR Gerhard Blöschl, BR Annemarie Lautner, Bezirkskoordinator Markus Liebsch, GR Marianne Klicka, Güllü Ay und Marc Hermann (Beratungszentrum Pflege und Betreuung zu Hause), Irmgard Hubauer (GB 10), Berta Klement (Bewohnerin), FritzEndl (Bewohner), Wolfgang Tiller
sALTo-AuftraggeberInnen: Brigitte Jedelsky (MA18), Ursula Hübel (Strukturplanung)
sALTo-Team: Johannes Posch, Efa Doringer, Marisa Raggautz, Martin Wondraschek, Gertraud Böhme

Ablauf:
  • Präsentation der Analyseergebnisse
  • Vorstellung der Maßnahmenideen und gemeinsame Gewichtung nach Auswahlkriterien
  • Nächstes Treffen der Resonanzgruppe und weitere Schritte
  • Analyseergebnisse und Maßnahmenideen
  • Das sALTo Team stellt die bisher gesammelten Eindrücke und Erkenntnisse zur Vitalbilanz des Triesterviertels und zu den bisher entwickelten Maßnahmenideen vor.
  • Die TeilnehmerInnen der Resonanzgruppe geben dem sALTo Team folgende Hinweise zu den Vitalbilanzen und den präsentierten Ideen:
    • Aspekt der Kultur bei Maßnahmen berücksichtigen; kulturelle Angebote im Waldmüllerzentrum vermitteln
    • Einkaufsmöglichkeiten und Nahversorgung ist spezielles Anliegen der GB/Irmi Hubauer; anknüpfend an Grätzl-Einkaufsführer sind weitere Kooperationen möglich/sinnvoll zB einzelne Angebote daraus über Postkartenserie verbreiten, bei sALTo-Veranstaltungen präsentieren etc.
    • Messung der subjektiven Querungs-Erlebnisse und Rahmenbedingungen bei Übergängen über die Triesterstraße; Liebsch, Klement u.a. (PlanerInnen und BewohnerInnen gemeinsam); wichtig die Maßnahmen-Ideen als lang-, kurz- oder mittelfristige Vorhaben zu sehen
    • Selbstanbau in Innenhöfen: (nicht nur Karotten und Salat), sondern Selbstlernfelder (für Gespräche am Bankerl, irgendeinem Ziel und daraus ensteht wieder Neues), Leute sollen nicht sitzen und böse sein, sondern Probleme produktiv angehen
    • Intergenerative Gespräche, die nicht nur Verständnis für Ältere sondern auch für Jüngere wecken
    • Ältere Menschen wollen ernst genommen werden
    • Bezirksvorstehung:
    • Über alles im Vorfeld informiert zu werden; keine Hoffnungen wecken, die Unmut erzeugen, wenn sie dann nicht eingehalten werden.
    • Eisring Süd ist im Bezirk schon lange im Gespräch, noch keine Lösung dafür möglich weil privater Grundbesitz
    • Gesundheitszentrum macht Hausbesuche und bietet dabei Informationen über verschiedenste Themen an; BewohnerInnen könnten über dieses Angebot besser bescheid wissen
    • Anregungen von FritzEndl und Berta Klement (Bewohnerin):
    • Informeller Austausch von Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen (analog und/oder digital) als Vernetzungsplattform; zB Weblog und Grätzlzeitung (ist bei Fritz Endl in Planung als identitätsstiftende Maßnahme), Kommunikation ist wichtig
    • Schwarzen Brettern ein Gesicht geben und dort regelmäßig Informationen verbreiten
    • Geomantische Charakteristik des Bezirks könnte in Maßnahmen einfließen
    • Bewusstsein für Zeitgeschichte im geplanten "Park des Friedens" fördern (Trümmerfrauen); ein spiritueller Ort zur Regeneration soll entstehen
    • Das Grätzl hat kein Zentrum
    • Identitätsstiftende Aktivitäten sind wichtig: Identitätsstiftendes Heftchen mit Erzählungen der BewohnerInnen zur Geschichte des Grätzels (Weberdorf,..), **In sALTo-Planung soll miteinbezogen werden, daß auf Hellergründen ein Zentrum mit Pflegeheim, Kindergarten, Frisör und Cafe entsteht. (Gemeinderatsbeschluß im Juni, in 2 Jahren Fertigstellung)


Gewichtung der Maßnahmen
Die TeilnehmerInnen der "Resonanzgruppe" erhalten je 10 Klebepunkte und gewichten damit die vorgeschlagenen Maßnahmen nach der Frage: „Welche der Maßnahmen sind am besten geeignet, die Vitalbilanz im Triesterviertel zu verbessern“. Dabei werden soweit möglich auch folgende Kriterien mitgedacht (in der Reihenfolge der Wichtigkeit): Die Maßnahme aktiviert, regt selbstständiges Handeln an; wirkt nachbarschaftlich vernetzend; hat einen wertschätzenden und zugleich spielerischen und lustbetonten Zugang; wirkt intergenerativ; hat einen guten Aufwand/Nutzenfaktor; wirkt integrativ, bewusstseinsbildend und hat hohen Multiplikationseffekt; wirkt interkulturell, ist besonders geeignet für Zielgruppen (kompensatorische Typen); hat einen hohen Öffentlichkeitswert, hat vitalitätsfördernde Effekte, ist innovativ (hat es so noch nie gegeben), hat hohe Erfolgschancen; ist besonders wichtig für Männer/Frauen, ist geeignet für das Stadtviertel, erzeugt eine Verbindung zwischen den beiden Stadtvierteln.

Ergebnis des Gewichtungsschrittes:
Umfeld
22
Postkarten-Serie mit Informationen zu Angeboten des Umfeldes
11
alternsfreundliche Geschäfte Verkauf im öffentlichen Raum („aufsuchender Handel“), Kooperation mit Einkaufsstraßenverein Triesterviertel
0
rollende Amtsstube gebündelte Informationen für Fragen rund ums Altern, Anlaufstelle, Infodrehscheibe
0
hotpot-Busverbindung nach Oberlaa Kombi-Paket Busfahrt inkl. ermäßigtem Eintrittspreis
0
Alterns-Wohnbörse Infos über alltagsgerechte Wohnraumadaptierung à la „Wohnen nach Wunsch“, Wohnungstausch

Energie
14
Orte der Ruhe und Entspannung Innenhöfe mit Sondergenehmigungen öffnen, Orte-Sammlung mit Zugangsbeschreibungen
9
Gelungenes Altern intergenerative Gespräche über Alltags-Erlebnisse, Alterns-ExpertInnen-Vorträge
5
Web-Plattform oder anderes Medium f. lokalen Wissensaustausch
5
Offener Mittagstisch im Pensionisten-Wohnhaus
3
Qi Gong, Pilates und Feldenkrais im Park/Eisring Süd angeboten von FEM, MEN, Sportunion
2
Integrations-Gelegenheiten-Börse in der Lucina: peer-to-peer, intergenerativ

Mental
14
„Lern- und Lehrfelder“ Selbstanbauprojekte in Innenhöfen
7
Freiwilligen-Agentur zur Vermittlung engagierter Menschen im Grätzl
6
VHS onTour, University meets public Kooperation mit Bildungseinrichtung in der Lucina
2
Internetschulungen und –Zugang
2
Reproduktions-tätigkeiten im öffentlichen und halböffentlichen Bereich, Werkstätten in leerstehenden Lokalen
1
Fähigkeiten- und Wissensbörse, Mentoring Senior-Experts Dienstleistungstausch, Austauschplattform für Know-how abseits der Erwerbsarbeit

Ernährung
5
Fliegende Einkaufsmöglichkeiten als Impuls für lokale NahversorgerInnen
5
Gemeinsames Kochen und Essen in halböffentlichen und öffentlichen Freiräumen (Liftfrühstück, etc.)
3
Einkaufsfahrgemeinschaften in Verbindung mit Ausflügen
2
Nahrungsmittel-produktion in Innenhöfen
0
Offener Mittagstisch in Pensionisten-Wohnhäusern
0
temporäres Marktstandl im Hof der Lucina
0
Rezepte-Börse


Bewegung
5
Unterstützung barrierearmer Bewegung (Zugang Fortunapark, MLK Park, etc., Abbau der Barriere Triesterstraße, Zugang Eisring Süd, Matz. Friedhof)
4
Attraktive Wegenetze (Netzkarten, Fahrpläne für barrierefreie Öffis)
4
Bewegungs-Events („Grätzlbewanderungen“) und –angebote (Eisring Süd, Parks)
2
Qualitätssicherungs-Coachings für Projekte im öffentlichen Raum
0
hotpot-Busverbindung nach Oberlaa Kombi-Paket Busfahrt inkl. ermäßigtem Eintrittspreis
0
Verleih-Services für bessere Mobilität (Transport-Trolleys, Klappmöbel etc.)

Nächste Schritte:
Das sALTo Team arbeitet die hoch gewichteten Maßnahmen konkreter aus und sucht dabei je nach Bedarf die Unterstützung der Resonanzgruppen-TeilnehmerInne bzw. weiterer wichtiger AkteurInnen im Stadtteil, im Bezirk oder in der Stadt. Beim nächsten Resonanzgruppen-Treffen sollen die konkretisierten Maßnahmen vorgestellt und gemeinsam optimiert bzw. gestartet werden.

Nächster Termin:
2.Treffen der Resonanzgruppe Triesterviertel: 30. Mai 13 – 15 Uhr

Wien, 27.4.07, Doringer, Posch


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