[Home]
Triesterviertel / Mustertheorie Im Triesterviertel / Muster /
Der Grätzl Verein


Home
Neues
TestSeite
DorfTratsch

Suchen
Teilnehmer
Projekte

GartenPlan
DorfWiki
Bildung+Begegnung
DorfErneuerung
Dörfer
NeueArbeit
VideoBridge
VillageInnovationTalk


AlleOrdner
AlleSeiten
Hilfe

Einstellungen

SeiteÄndern







FritzEndl: Es wurde im Triesterviertel bereits ein Verein gegründet. Siehe Triesterviertel/Näheres zur Plattform bzw. http://www.triesterviertel.at

Als Besonderheit bei unserem "Vorstand" (+ meiner Frau Helga) betrachte ich, dass der Obmann DI Jürgen Greiner aus einer Unternehmerfamilie des "Triesterviertels" stammt, die ich als typisch für die früher übliche Beziehung innerhalb der Betriebe betrachte: "Sie hab´n auf ihre Leut´ g´schaut" Sie haben sich zumindest um eine "menschliche Beziehung" zu ihren " MitarbeiterInnen" gekümmert. Auch zu ihrem eigenen Vorteil, weil sich die ArbeiterInnen mit "ihrer" Firma noch verbunden, vielleicht sogar "respektiert" gefühlt haben. Jürgen Greiner verkörpert für mich noch so einen immer seltener werdenden Unternehmer-Typ (jetzt schon im "Ruhestand"), der neben den Dividenden auch jene Menschen im Blick hat, die ihm zu seinem Profit verhelfen.


FritzEndl: Seit 22.9.2015 bin ich Obmann und Schriftführer und Helga Endl Kassierin.

Problem

Die Arbeit für das Grätzl durch Einzelpersonen ohne besondere Legitimation ist schwierig. Die Einzelpersonen werden oft von anderen Organisationen bzw. staatlichen Institutionen nicht ernst genommen. Die Einzelnen brauchen und wünschen sich Unterstützung durch andere Personen, weil sie sich in ihrem Einsatz erschöpfen.

Problemlösung

Eine Lösung besteht in der Gründung eines Vereines (FE: siehe oben). Ein Verein hat die vereinstypischen Vorteile:

  • Der Verein legitimiert die handelnden Personen
  • Mit den Vereinsstatuten liegen verbindliche und nachvollziehbare Ziele vor. Üblicherweise wird auch die Gemeinnützigkeit festgeschrieben.
  • Der Verein bietet eine höhere Nachhaltigkeit, im Sinne von Dauerhaftigkeit und geringerer Abhängigkeit von Einzelpersonen
  • Der Verein kann als Rechtsperson leichter Vertragspartner in Projekten sein.
  • Der Verein bietet Mindeststrukturen für eine demokratische Kontrolle.
Informationen zur Vereinsgründung:
  • Es bedarf mindestens 2-er Personen zur Gründung (in Deutschland sind es 7!!!), mittelfristig sollte man aber mindestens 5-10 Mitglieder haben, um 2-6 Vorstandsfunktionen und 2 Buchprüfer besetzen zu können.
  • Man muss sich auf Statuten einigen. Dazu hält man sich am einfachsten an Statutenvorlagen von ähnlich gelagerten Vereinen. D. h. im wesentlichen:
    • Ein Formulierung über das Vereinsziel
    • Die Festlegung der Vereinsorgane (Mindestens: Obmann und Kassier)
    • Die Festlegung von Mitgliederarten und Mitgliedsbeiträgen
    • Diverses (Periode, Zweigvereine, etc.)
  • Kosten: Die Gründungskosten bei der Vereinsbehörde sind gering (einmalig ca. 30 EUR). Man braucht aber de fakto einen Vereinsstempel für offizielle Dokumente (das kann Grafikarbeiten für eine Logo nach sich ziehen). Man braucht normalerweise ein Bankkonto. Dieses ist mit unangenehmen Kontoführungsspesen verbunden (wenn man nicht die Bank überreden kann, für den gemeinnützigen Zweck ein gebührenfreies Konto zur Verfügung zu stellen).
  • Verwaltung: Selbstverständlich ist eine Dokumentation aller Einnahmen und Ausgaben. In Abständen von 1 oder 2 Jahren (je nach Statuten) muss eine Generalversammlung der Mitglieder einberufen werden, die den Vorstand entlastet und neu wählt. Die bestellten Buchprüfer überprüfen dabei die Finanzen.
Alternative Muster

  • GrätzlAktivistIn -- als Einzelkämpfer
  • DieGrätzlArbeitsgruppe? -- als temporäre informelle Projektgruppe
  • DasSozialeUnternehmen? -- mit stärkerer Betonung der ökonomischen Selbständigkeit und der Zentralperson(en)
Verbundene Muster

Untermuster

  • DasVierAugenPrinzip?
Literatur

Vereinsarbeit gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Österreicherinnen und Österreicher. Im „Das Einmaleins für Vereine“ finden Sie gebündelt alles Wissenswerte zum Thema „Vereinsarbeit“: Vereinsmanagement, Zielgruppenarbeit, Mitgliederbetreuung, Vereinsfinanzierung und Rechnungsprüfung, Fundraising sowie die rechtlichen Grundlagen des Vereinslebens werden mit vielen Praxisbeispielen alltagstauglich vorgestellt und erklärt. Zahlreiche Musterverträge, Formulare und Checklisten werden Sie bei der Verwaltungsarbeit künftig entlasten und unterstützen.


  • Status=Mustervorschlag
  • Sterne=***