[Home]
Triesterviertel / Gesprächs Themen /
WOHNEN


Home
Neues
TestSeite
DorfTratsch

Suchen
Teilnehmer
Projekte

GartenPlan
DorfWiki
Bildung+Begegnung
DorfErneuerung
Dörfer
NeueArbeit
VideoBridge
VillageInnovationTalk


AlleOrdner
AlleSeiten
Hilfe

Einstellungen

SeiteÄndern







Inhaltsverzeichnis dieser Seite
Neubauten wie das "Terrassenhaus" können "Unserem Triesterviertel" frischen Schwung geben.   
Es liegt auch an uns Bewohner_innen in der Nachbarschaft   
Häuser/Wohnanlagen im "Triesterviertel"   
Privathäuser und geförderte Wohnanlagen   
Bucheng161Knöllg5   
HellerWohnpark: Davidgasse/Gußriegelstraße/Inzersdorferstraße/Bernhardtstalgasse   
KleinwohnungsAnlageInzersdorferstraße: Inzersdorferstraße/Braunspergengasse/Zur Spinnerin   
TerrassenhausBuchengasse155   
ZurSpinnerin2   
ZurSpinnerin4Rotenhofg102   
ZurSpinnerin16   
Gemeindebauten   
ViktorAdlerHof   
QuarinHof   
Chronik   
1.7.2015 Das Buch "Mikrokosmos Stadtviertel-Lokale Partizipation und Raumpolitik" wird präsentiert   
Jänner - März 2013 Umwidmungen bei den Schulen Knöllgasse   
Freitag, 28.5.2010, BewohnerInnen-Initiative gegen Kindergarten   
Sonntag, 21.3.2010, Kontakt zum "Mieterecho"   
Donnerstag, 12.2.2008, Die Trennung der Gebietsbetreuungen erschwert Grätzl-Identität   
Sonntag, 20.1.2008, Videoüberwachung in Gemeindebauten?   
"Tolerieren ist nicht genug"   
VerschiedeneLinks   


Neubauten wie das "Terrassenhaus" können "Unserem Triesterviertel" frischen Schwung geben.    
Es liegt auch an uns Bewohner_innen in der Nachbarschaft    

Häuser/Wohnanlagen im "Triesterviertel"    
Siehe auch "Gesprächsthemen/KULTUR"

Privathäuser und geförderte Wohnanlagen    

Bucheng161Knöllg5    

HellerWohnpark: Davidgasse/Gußriegelstraße/Inzersdorferstraße/Bernhardtstalgasse    

KleinwohnungsAnlageInzersdorferstraße: Inzersdorferstraße/Braunspergengasse/Zur Spinnerin    

TerrassenhausBuchengasse155    

ZurSpinnerin2    

ZurSpinnerin4Rotenhofg102    

ZurSpinnerin16    

Gemeindebauten    

ViktorAdlerHof    
QuarinHof    

Chronik    

1.7.2015 Das Buch "Mikrokosmos Stadtviertel-Lokale Partizipation und Raumpolitik" wird präsentiert    

Jänner - März 2013 Umwidmungen bei den Schulen Knöllgasse    

Freitag, 28.5.2010, BewohnerInnen-Initiative gegen Kindergarten    

Dazu Näheres im "Grätzltratsch"

Sonntag, 21.3.2010, Kontakt zum "Mieterecho"    

FritzEndl: Schreibe erstmals einen Kommentar in "Mieterecho" Näheres dazu im "Tagebuch"

Donnerstag, 12.2.2008, Die Trennung der Gebietsbetreuungen erschwert Grätzl-Identität    

FritzEndl: Bei einer Informationsveranstaltung mit GRn Tanja Wehsely wird die bürokratische Trennung der Gebietsbetreuungen in GB-Stadterneuerung und GB-Städtische Wohnanlagen in Frage gestellt. Eine Teilnehmerin: "Die Menschen im Gemeindebau leben doch auch innerhalb des umgebenden Grätzls, sind vielfältig mit ihm verbunden."

Sonntag, 20.1.2008, Videoüberwachung in Gemeindebauten?    

FritzEndl: Am 16.1. hat Christoph Stoik, MA (Diplomsozialarbeiter und Fachhochschullehrer am Studiengang Sozialarbeit, fh campus wien, für Methoden der Sozialarbeit, Geschichte und Theorie der Sozialarbeit) in einer e-MailAussendung sehr grundsätzlich zu diesem Thema Stellung genommen. In einer für ihn kennzeichnenden Art und Weise, qualifiziert-engagiert und daher als Grundlage für weitere Überlegungen sehr gut geeignet.

Am 11.1.2008 ist im "Kurier" ein Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht worden: "...Auslöser war ein Schuss (aus einem Luftdruckgewehr) auf einen Buben im Hof eines Favoritner Gemeindebaus..." und "...Die von Mietern....gewünschte Installation von Kameras lässt auf sich warten. Grund: Rechtliche Grauzonen, Einwände der Datenschutzkommission...." hieß es dort unter anderem.

"Tolerieren ist nicht genug"    

Richard Sennett über Megastädte, Ghettos und die Möglichkeiten des neuen Bürgersinns
(Aus "Welt Online" am 30.5.2008)

Das "Urban Age"-Projekt der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft und der London School of Economics will Stadtplaner, Architekten, Städteforscher und die Verantwortlichen in den Behörden der größten Städten weltweit in einem Netzwerk zusammenbringen. Manche dieser Großstädte, wie Schanghai und Mexiko City, wachsen mit einer bisher ungekannten Geschwindigkeit. Andere, wie London und New York, sind "reifer", wachsen aber weiter an; Städte wie Berlin hingegen müssen sich auf Rückgang und Schrumpfung einstellen. Was können diese sehr verschiedenen Metropolen von einander lernen?

Ich möchte eine mögliche Antwort erörtern, die manchem merkwürdig vorkommen mag. Sie betrifft Civility - und damit meine ich nicht das gute Benehmen oder Höflichkeit. Das Wort (im Deutschen wohl am besten mit "Bürgersinn" zu fassen, d. Red.) beschreibt in seinem tiefergehenden Sinn die Fähigkeit unterschiedlicher Gruppen zusammenzuleben. Das bedeutet auch, daß Menschen, die unterschiedlichen Rassen, Klassen oder Religionen angehören, unter staatlicher Kontrolle zusammen leben können - und daß die Komplexität des sozialen Lebens ohne polizeiliche Kontrolle auskommt. Die eigentliche Verheißung städtischen Lebens sollte sein, daß die Vielfalt des urbanen Daseins zu einer Quelle der gemeinsamen Stärke wird, anstatt einer Quelle der gegenseitigen Entfremdung und Verbitterung der Bürger.

Um diesem Ideal in den Städten unserer Zeit gerecht zu werden, müssen wir die Art und Weise, wie wir über Unterschiede denken, ändern. In Europa und Nordamerika werden die Unterschiede in der Identität betont - beispielsweise, was Deutsche und Türken, oder Amerikaner und Mexikaner kulturell unterscheidet. In den Metropolen von China, Indien oder auch Mexiko, ist die kulturelle Ungleichheit hingegen viel weniger wichtig als die Unterschiede in Reichtum und sozialer Klassenzugehörigkeit: Die riesigen Slums in Lateinamerika, Südasien und im tropischen Afrika sind Zeugnis der sich weitenden Kluft zwischen Arm und Reich.

VerschiedeneLinks