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Adresse: Braunspergeng.20-22
Tel: 602 60 10-11

MAIL haus.braunspergengasse (AT) caritas-wien.at
MAIL haus.daria (AT) caritas-wien.at

Inhaltsverzeichnis dieser Seite
Chronik   
15.4.2010 Beende nach 5 Jahren die Betreuung der Lerngruppe   
29.10.2009 14-18 Uhr, 5 Jahre Caritashaus und "Wohngemeinschaft Refugio" sind gefeiert worden   
6.11.2008: Die Vorbereitungen für den "Tag der offenen Tür" haben sich gelohnt   
28.8.2008: Der "Runde Tisch" war erfreulich gut besucht und sachlich   
27.8.2008: Einladung zu einem "Runden Tisch" am 27.8.2008   
11.5.2005 Beginne mit der Betreuung von Lerngruppen an jedem Dienstag   
2004: Informationsblatt zur Eröffnung   
Diskussion   
Archiv   

Chronik    

15.4.2010 Beende nach 5 Jahren die Betreuung der Lerngruppe    

29.10.2009 14-18 Uhr, 5 Jahre Caritashaus und "Wohngemeinschaft Refugio" sind gefeiert worden    

........

........Kinder in ihren traditionellen Landestrachten ....................................Tschetschenische Kindertanzgruppe

FritzEndl: Aus der Einladung:
"Das Ziel des Teams ist, gemeinsam mit den Flüchtlingen Perspektiven für die lange Wartezeit bis zum Ausgang des Asylverfahrens zu entwickeln."

Viele BesucherInnen sind am 29.10. gekommen, um sich von der beeindruckenden Arbeit der Caritas-MitarbeiterInnen zu überzeugen. Viele fröhliche Menschen und deren Kinder präsentierten sich hier trotz deren schlimmen Vergangenheit.
Warum freuen sich die oft pessimistischen, raunzenden Menschen in Österreich nicht darüber, dass diese leidgeprüften, aber starken Menschen zu uns gekommen sind und nehmen sich ihre Lebenskraft, ihre Fröhlichkeit und Kinderliebe als Beispiel?

6.11.2008: Die Vorbereitungen für den "Tag der offenen Tür" haben sich gelohnt    

FritzEndl: Die MitarbeiterInnen der Caritas AusländerInnenhilfe können zufrieden sein. Das Interesse für die Präsentation ihrer Bemühungen um die AsylwerberInnen war deutlich. Ein Stationenweg vermittelte die häufigsten Fluchtursachen und jene Behörden-Kontakte, mit denen diese Menschen in Österreich konfrontiert sind. Interessierten wurde das Haus gezeigt. Ein buntes Programm gab es für alle BewohnerInnen und BesucherInnen im Hof des Hauses.

.....................................

Die Hausleiterin Mag.Claudia Amsz informiert den ÖVP-Klubobmann Thomas Kohl
.....................................................................................................Im Hof gab es trotz trauriger Schicksale viele fröhliche Menschen

28.8.2008: Der "Runde Tisch" war erfreulich gut besucht und sachlich    

FritzEndl: Gestern haben bei diesem „round-table“-Gespräch ca zehn AnrainerInnen die Gelegenheit wahrgenommen, mit drei Caritas-Mitarbeiterinnen zu reden. Leider sind viele Einladungsblätter sofort nach deren Aufhängen wieder entfernt worden. Offenbar gibt es Menschen, die an einem solchen Treffen kein Interesse haben. Es ist auch kein/e Bezirkspolitiker/in gekommen, was in Vorwahlzeiten vielleicht gar kein allzu großer Nachteil gewesen ist.
Anwesend war auch der Leiter der zuständigen Polizeiinspektion Zohmanngasse. Allgemein wurde die Verbesserung im Vergleich zum ersten Jahr lobend erwähnt. Nun ging es hauptsächlich um die Themen Lärm, Verschmutzung und zuviel Zimmerbeleuchtung in der Nacht. „Wir sind keine Rassisten, wir möchten nur eines: In Ruhe in diesem Grätzl leben“ meinte eine Frau.
Die Hausleiterinnen sagten zu, von den HausbewohnerInnen wieder verstärkt das Einhalten der Hausordnung einzufordern. Bei konkreten Klagen ersuchten sie die AnrainerInnen, sie unter 602 60 40/17 telefonisch zu verständigen.
Einig waren sich die AnrainerInnen, dass sowohl die Polizei als auch die hier tätigen SozialarbeiterInnen im Haus mehr Personal benötigen würde, besonders dann, wenn in ein „Integrationsgrätzl“ wie dem unseren noch ein Haus für AsylwerberInnen hinzukommt.

27.8.2008: Einladung zu einem "Runden Tisch" am 27.8.2008    

FritzEndl: Am 14.8. habe ich von der Leiterin Mag.Claudia Amsz eine Einladung für ein "Round Table Gespräch" am 27.8. erhalten, verbunden mit dem Ersuchen, sie weiter zu leiten. HierDerText

11.5.2005 Beginne mit der Betreuung von Lerngruppen an jedem Dienstag    

2004: Informationsblatt zur Eröffnung    

Im Folgenden die Abschrift jenes Informationsblattes, das im Juli 2004 an die AnrainerInnen des Caritashauses kurz vor dessen Eröffnung per Post ausgesendet worden ist.

„Sehr geehrte Damen und Herren!

Auf der Flucht
Kriege, Hunger, Verfolgung oder auch einfach nur keine Chance, für die eigenen Kinder jemals eine Zukunft aufzubauen – das ist die Realität für viele Menschen auf unserer Welt. Die Genfer Konvention sieht vor, dass Staaten Menschen, die auf der Flucht sind, Asyl gewähren. Dazu gibt es Verfahren, die Flüchtlinge als Asylwerber zu durchlaufen haben, in denen festgestellt wird, ob das Asyl zu Recht beantragt wurde und daher den Antragstellern auch zu gewähren it. Österreich ist seit Jahren von kriegerischen Auseinandersetzungen, Bürgerkriegen oder menschenverachtenden Regimen verschont geblieben. Aber so lange Zeit ist das auch bei uns noch nicht her – und viele Menschen haben die dunklen Zeiten auch nur dank der Genfer Flüchtlingskonvention überlebt.

Heute sind es Menschen aus anderen Staaten, die auf der Suche nach einer neuen Bleibe sind. Manche von ihnen haben die Möglichkeit einer Rückkehr in ihre Heimatländer, anderen wird die Heimreise wohl auf lange Jahre verwehrt bleiben. Österreich hat die Genfer Konvention unterschrieben und auch zugesichert, den Asylwerbern ein faires Verfahren für die Prüfung ihres Antrags zu gewähren. Zur Zeit warten Flüchtlinge oft Jahre auf den Abschluss ihres Verfahrens. Die Menschen leben während dieser Zeit vollkommen legal in Österreich. Im Rahmen der so genannten „Grundversorgung“ erhalten die meist mittellosen AsylwerberInnen Unterbringung, Verpflegung, medizinische Versorgung. Ein Zugang zum Arbeitsmarkt ist ihnen häufig verwehrt.

Helfer in der Not

Die Caritas, die Evangelische Diakonie, die Volkshilfe, das Rote Kreuz, um nur einige zu nennen, sind Organisationen, die sich um Menschen auf der Flucht kümmern. Ihre Auftraggeber sind die Bundesländer, auf welche die AsylwerberInnen verteilt werden – in unserem Fall also Wien. Die Stadt Wien und die Republik Österreich finanzieren Unterbringungsmöglichkeiten für Familien mit Kindern oder Einzelpersonen, bis deren Verfahren abgeschlossen ist und die Menschen entweder hier mit uns ein neues Leben beginnen können oder in ihre ehemalige Heimat zurückkehren.

Die Caritas Wien wird nun im ehemaligen Arbeiterwohnheim der Firma Porr in der Braunspergengasse 20-22 im Sommer ein neues Flüchtlingshaus eröffnet, in dem Menschen im Auftrag der Stadt Wien untergebracht werden können. Ab Anfang August wird mit der Besiedlung begonnen. In mehreren Stufen werden vorerst die Asylwerber-Männer, Frauen und Kinder – aus dem Caritas-Flüchtlingshaus in der Robert Hamerlinggasse in Wien 15 in das neue Flüchtlingshaus übersiedeln.

Diese Frauen, Kinder und Männer sind bereits seit längerem in Österreich. D.h. sie können das Haus beziehen, ohne gleichzeitig die schwierige Phase der Neuorientierung in einem fremden Land unmittelbar nach einer möglicherweise monatelangen Flucht durchleben zu müssen. Innerhalb eines Monats sollte die Besiedelung abgeschlossen sein. Dann werden rund 200 Menschen in der Braunspergengasse Aufnahme gefunden haben, bis ihr Asylverfahren abgeschlossen ist.

Darunter werden auch 30 junge Menschen sein, die als so genannte „Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge“ (UMF) nach Österreich gekommen sind. Es sind Jugendliche, die 14 bis 17 Jahre alt sind und ohne Eltern oder Begleitperson auskommen müssen, entweder weil sie auf eigene Faust aus ihrer Heimat geflohen sind, oder weil sie ihre Eltern auf der Flucht verloren haben.

32 MitarbeiterInnen werden in der Betreuung der AsylwerberInnen in der Brauspergengasse hauptamtlich beschäftigt sein.

Gute Nachbarn

Wir möchten Sie persönlich vorab informieren, weil es uns ein Anliegen ist, dass Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Hauses mit den ansässigen FavoritnerInnen in ein gutes Einvernehmen kommen. Wir werden Sie als Anrainerin oder Anrainer im Herbst zu einem Tag der offenen Tür, der auch ein „Tag der Begegnung“ sein soll, einladen.

Sobald das Haus bezogen und das Leben in den geordneten Bahnen des Alltags laufen kann, wollen wir unsere Türen öffnen und Sie einladen sich selbst ein Bild zu machen, von den Menschen, die hier in Favoriten versuchen, ein ganz normales Leben zu führen, während sie auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten. Lassen Sie uns aber heute schon ein paar wichtige Punkte skizzieren:

  • Die Hausführung der Caritas arbeitet eng mit der Favoritner Polizei und der Fremdenpolizei zusammen.
  • Die BewohnerInnen des Hauses werden durch SozialarbeiterInnen der Caritas rund um die Uhr betreut.

Gerne stehen die Leiter des Hauses – Miriam Lehner als Heimleiterin und Marcus Windbichler, er leitet die beiden Wohngruppen für die Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge, - für alle Schwierigkeiten, die für Sie als AnrainerIn entstehen können, als erste Ansprechpersonen zur Verfügung.

Wir schließen mit einer persönlichen Bitte an Sie.
Geben Sie den Menschen eine Chance! Wir wissen, dass allein das Wort „Asylwerber“ in manchen Köpfen durchaus düstere Bilder hervorruft. Vergleichen Sie diese Bilder mit dem, was wirklich ist, wenn Sie das Haus besuchen – oder den Menschen auf der Straße begegnen. Wenn es Schwierigkeiten gibt, sind Hausleitung, Polizei und Bezirk für Sie da. Aber geben Sie den Menschen vorher eine Chance.

Hermine Mospointner (Bezirksvorsteherin), Miriam Lehner (Hausleitung, Tel.6026040/10) Marcus Windpichler (Leitung Wohngruppe Jugendliche, Tel: 6026010/30)

Wien, im Juli 2004

P.S.: Um von vornherein Unsicherheiten auszuschließen und zur Klarstellung: Für die Caritas der Erzdiözese Wien gilt „Nulltoleranz“ für alle Formen der Kriminalität. Die Caritas distanziert sich daher auch von jeglichem Umgang mit illegalen Drogen und setz präventive Maßnahmen in allen ihren Häusern, selbstverständlich in ständiger Kooperation mit den Behörden. Jeder Drogenbesitz wird zur Anzeige gebracht und führt sofort zum Verlust des Wohnplatzes."

Diskussion    

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