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Claus Müller ( ![]() ''Meine Arbeit ist im Grunde verzichtbar, geh´ zu Ikea oder lass dir Møbel fabbern. So geil wie meine sind sie dann allerdings nicht. :-) Ich lebte gerne in einer Gesellschaft, in der es nicht vom persönlichen Reichtum abhängt, ob einer meine Möbel haben kann oder nicht. Was ich damit ausdrücken will, ist, dass bei diesen Automatisierungsträumereien auch viel an wertvollem verloren gehen kann. Was Leute wie ich machen, kann kein Automat, kein Fabber und auch kein "Heimwerker" mit Open-Know-How. <- @Franz N. :-) Dazu gehört ein Feeling, das auf langer Erfahrung beruht. Was mir dabei so Leid tut, ist, dass es sich nur relativ Reiche leisten können. Ich würd´s gerne unabhängig davon machen können."
Lieber Franz, vielen Dank für die Mühe. Ja, mit einem solchen Konsenspapier kann ich gut leben. Die Vergangenheit lässt sich nicht fortschreiben. Beide Welten werden sich weiterentwickeln und vermischen und verbinden. Und gerade in solchen cross-over-Begegnungen liegt womöglich das größte kreative Potenzial. ChristineAx
Ich wünsche mir Text zum Kontext bzw Links zu den Positionen.
Es sieht so aus, als finde ich diesen unter ChristineAx ?
--ThomasKalka genau
Parallelität und Verknüpfung Gedanken über notwendige Unschärfe und Prinzipien des "New Work-Ansatzes" von MichaelHardt 1. zur Vermeidung von monolithischer Theoriebildung und 2. zur Förderung praxisrelevanter Vielfalt Mit dem Anwachsen der "New Work-Bewegung" kristallisieren sich auch die unterschiedlichsten Vorstellungen und Aktivitäten von Einzelnen und Gruppierungen heraus, die auf den ersten Blick häufig wenig miteinander zu tun zu haben, sich manchmal sogar zu widersprechen scheinen. Dies ist bei der hohen Komplexität, Intransparenz und Dynamik unserer Lebenswelt auch nicht verwunderlich, und flexible Vielfalt mit hohen Differenzierungsgraden sollte somit von New Work als die zentrale Gestaltungschance gegenüber "Old Work" begriffen werden. Unterschiedliche gedankliche Ansätze und Überzeugungen, unterschiedliche Ausrichtungen auf Zielgruppen, Aktivitäten und Bereiche / Branchen sollten so eine große, beständig wachsende Bandbreite von Möglichkeiten zulassen, die in permanenter Parallelität und Verschränkung mit unablässigen Veränderungen von Schwerpunkten und Konstellationen die Grundgedanken von New Work verwirklichen helfen. Dabei ist zu beachten, daß Old Work und New Work selbst auf (noch) unabsehbare Dauer in einer hochkomplexen Weise von Wechselwirkungen miteinander verflochten sind. Insofern sollte auch gelten, daß die Zielsetzungen von NW eigentlich nicht nur darin bestehen können, der "klassischen Arbeitsgesellschaft" Neues und Eigenes gegenüberzustellen, sondern auch überall dort aktiv mit transformativem Willen auf deren Institutionen, Strukturen und Arbeitsformen einzuwirken, wo Chancen und Interessen erkennbar sind.. Da es – zumindest derzei t- die "Reine und Wahre Lehre" von New Work nicht gibt, sollte bedacht werden, daß theoretische Ansätze, gedankliche Fokussierungen und konkrete persönliche Überzeugungen zwar notwendig und hilfreich sind als Handlungs- und Motivationsgrundlagen, aber als Glaubenssätze "quasi-religiösen" Charakters mit in-group / out-group Effekten kontraproduktive Wirkung entfalten. Trotz einer "nützlichen konkreten Unschärfe" existieren aber einige Prinzipien, die den Kerngehalt von New Work widerspiegeln. Zwischen diesen elementaren Eckwerten sollten sich darum an New Work beteiligten Einzelne und Gruppierungen unbedingt wiederfinden. Diese "Fünf Grundsätze" sind:
G1: Humanistisches MenschenbildDiese möglichen "fünf Grundsätze" von New Work entfalten ihre Wirkung im Zusammenspiel, verfügen über große Bandbreiten und immanente dialektische Spannungsverhältnisse.
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