[Home]
Internationale Projekte / Inka Kultur / Vernetzte Projekte /
Tagebuch Nachfolgeprojekte


Home
Neues
TestSeite
DorfTratsch

Suchen
Teilnehmer
Projekte

GartenPlan
DorfWiki
Bildung+Begegnung
DorfErneuerung
Drfer
NeueArbeit
VideoBridge
VillageInnovationTalk


AlleOrdner
AlleSeiten
Hilfe

Einstellungen

Seitendern







Tagebuch Projekt "3 continents shaking Hands"

Freitag 19. Januar 2007

Nachbespechungen ... heute eingeladen bei John Earls und seiner Frau Gemahlin Hilda Arauco zusammen mit Lilana. Interessanter Weise sind die beiden mit denselben Leuten bekannt wie ich seit 2003 und es wird ein weiteres akademisches Event starten. Bzgl. der Globalen Doerfer erhebt sich seit laengerem die Frage, wie das Ganze peruanisiert werden soll. Das Programm des Gebrauches des Internets zur laendlichen Entwicklung der Regierung Alan Garcias hat wichtige Impulse geliefert, aber Hilda Arauco ist ein Projektmeister. Die haben in Bolivien Inkaterrassen mit den loklen ethnischen Gruppen usw. aufgebaut und in Betrieb genommen, also Projekte gemacht, von denen ein österreichischer Ethnologe bestenfalls träumt. Kurz und gut, bei allen Projektbesprechungen kam heraus, dass die Idee mit den Aldeas Globales Populares nur mit der Inkatechnologie funktionieren kann.
Weitere Treffen und Expeditionsplanungen folgen. Das nationale Programm des Gebrauchs der modernen Informations-und Telekommunikationstechnologien für die ländliche Entwicklung soll content provision für traditionelle Landwirte beinhalten ... und ewig grüsst der cybernetische Staat der Inka.
Das ist für uns an sich gut, denn bisher hatte es an einer breiten empirischen Basis für Viabilit?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤tsstudien des Konzeptes der Globalen Dörfer gefehlt.

Es wäre gut, hier ein "Pflichtenheft zu haben" - was sind die Informationen und Prozesse, die telematisch unterstützt und vermittelt werden können? Franz

Daran arbeitet gerade Liliana, denn das fraegt sich die peruanische Regierung per Projektausschreibung auch. Uwe

Anathema

Anbetreffs dessen: Wie bekannt, bin hat mich Kerstin Nowack aus dem Workshop Inkareich rausgeworfen DorfTratsch/MailDoku. Mittlerweile ist es in Peru ein Ärgerniss, dass Kerstin Nowack Angriffe gegen renommierte, wenn auch mitunter kritisierten Wissenschafter internationaler Reputation abgelassen habe.

Die meiste substantielle Kritik an der Arbeit eines dieser Wissenschafter (Zuidema) stammt von den Messungen von Brian S. Bauer und David Dearborne unter Verwendung eines Theodoliten.

Alles andere dürfte der übermässig ausführlichen Korrektur von Beistrichfehlern entsprechen. Da Ziele dieser "attaces feroces" Professoren von der Harward University sind, wäre eine profundere Untermauerung dieser "wilden Angriffe" wünschenswert, zumal es in der Volksrepublik China massgebliche Kr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤fte gibt, welche die Arbeiten von John Earls zum Schutze der eigenen Genreserven für Nahrungsmittelpflanzen (Vavilovzentren) und der damit verbundenen kulturanthropologischen Gegebenheiten dringend brauchen, sodass der Zugang zu der peruanischen knowledge-base das wirkliche Hauptziel der chinesischen Delegation in Peru war. Wenn dieses Projekt von wesentlichen Akteuren innerhalb der VR China dank des Sperrfeuers von Kerstin Nowack in die Binsen geht (ich verrate keine Details der internen Planung dieses Projektes) wünsche ich der Kerstin Nowack viel Vergn?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼gen ... .

Uwe, es ist nicht nachvollziehbar worin das "Sperrfeuer" besteht.
'Sperrfeuer ist vielleicht ein ungluecklicher Ausdruck - aber man sucht vergeblich SUBSTANTIELLE KRITIK die ueber die Mess-Ergebnisse von Bauer/Dearborn hinaus geht - und die fanden Messfehler, Ueberinterpretationen usw., das aber zur Rechtfertigung des ganzen Geweses um ein postuliertes Anathema (und darum geht es bei dieser Sache in Wahrheit) bei weitem nicht ausreicht'.

kann man das genauer sagen? Ich vermute mal Kerstin Novack bezweifelt die ganze Grundlage einer agro-informatischen Erkl?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤rung für den Erfolg des Inkareiches? Franz

Nun, Kerstin Nowack behauptet, dass Reiner Tom Zuidema nur Unsinn fabriziert hat und zwar in ihrer Dissertation. Ich habe diese Dissertation durchgeackert, bis ich sie weggelegt habe. Denn Zuidema glaubt, an eine Art Algorithmus aufgrund von geodaetischen Linien den sogenannten Ceques. Unter uns: Zuidema hat sich in eine sehr an Formalwissenschaftlichen Kriterien orientierten Theorie verrannt und ist total verliebt in diese Theorie. Er glaubt, salopp ausgedrueckt, den Zentralcomputer des Inkareiches auf der Basis von sinnreich verbundenen Rechenschiebern gefunden zu haben - den Ceques - und etliche seiner Thesen stammen aufgrund der Rechnerei an diesem Algoritmus. Bauer und Dearborn haben nachgewiesen, dass das Zuidema[sche Modell vielfach nicht stimmt, was aber der Qualitaet der von Zuidema herangezogenen ethnohistorischen Quellen tw. geschuldet ist - die irrige Darstellungen liefern. Bis daher gehe ich auch mit Nowack mit. Problematisch wird es allerdings dann, wenn der notwendige konstruktivistische Turn nicht nachvollzogen wird, naemlich, dass es sich hier um Modelle handelt, die die Inka selber verwendet haben duerften. Wird dieser Schluss nicht nachvollzogen, blokiert das jede weitere Forschung, indem man eine ganze Schule unter Generalverdacht stellt - nur hat diese Schule Inka-Anlagen ERFOLGREICH WIEDER AUFGEBAUT UND IN BETRIEB GENOMMEN. Das bedeutet, es gibt erfolgreiche Experimente, die teilweise eine Theorie bestaetigen, die Nowack widerlegt zu haben glaubt ... und jetzt wirds sehr ausfuehrlich... . Bin gerne bereit, mal einen Vortrag darúeber in GIVE zu halten.
Uwe

Gut, es gibt Ethnologen die sich mit dem Inkareich beschäftigen und andere Theorien haben und sich mit der sich neu herausbildenden "sozio-agrikultur-informationellen" Schule nicht beschäftigen wollen.

'Diese "Schule" ist erstens (leider) noch keine Schule, aber die diesbezueglichen Forschungen existieren bereits seit den spaeten 1970er Jahren. -Uwe'

Das ist ärgerlich, aber es entspricht (leider) dem Pluralismus in der Geistes- und Gesellschaftswissenschaft. Dann muß eben eine inhaltliche Polemik gegen die gängigen Erkl?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤rungsmuster der dominierenden akademischen Ethnologie folgen.

;'Der von Dir erwaehnte Pluralismus darf nicht dazu fuehren, wild durch die Gegend zu polemisieren, vor allem wenn dadurch Spam entsteht. Spam ist in diesem Fall nutzlose, destruktive intellektualisierende Kritik welche ihre empirische Basis bei weitem ueberdehnt (Metaebene). Im gegenstaendlichen Fall handelt es sich immer noch um eine wissenschaftliche Voraussetzung dafür, die Technologie zur Entwicklung von Vavilovzentren nachvollziehbar zu machen- und diese Art von Spam verhindert jedes brauchbare Projekt, da die Evaluatoren verunsichert werden, da nicht alle Wissenschafter Vavilovexperten sind, aber mit der Denkfaulheit anderer Leute kokketiert (die Bildungsl?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼cken des Volkes zum Verb?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼ndeten machen, würden die Chinesen sagen). Die gaengige akademischen Ethnologie-Erklaerungsmuster basieren in diesem Falle auf der US-amerikanischen Cultural Anthropology und die Kritik an einer Fachautoritaet, auf welche Nowack ihre Metakritik aufgepflanzt hatte, basiert im speziellen Fall auf einer minutioesen EMPIRISCHEN Studie, die aber bei weitem nicht das hergibt, was daraus von Kerstin Nowack gemacht wurde' - Uwe

(Ausf?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼hrlichere Begr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼ndung habe ich per Mail geschickt, bzw. kann ich noch schicken).

Dann kann - vielleicht - auch die Folgerung sein, daß so mancher persönliche Charakter auch sehr zu einer falschen Wissenschaft paßt. Aber Du machst hier den Charakter zum Grund von dem, was passiert und das ist nicht nur verkehrt, sondern erweckt für Au?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚Ÿenstehende den Eindruck daß es gar nicht mehr um Wissenschaft geht, sondern um persönliche Rancune. Und zwar von beiden Seiten. Franz

'Nicht, wenn es um ein durch nichts zu rechtfertigendes ANATHEMA geht, dass hier unter Berufung auf die Dissertation von Nowack erlassen werden soll. Ich verwende bewusst diesen Terminus aus der katholischen Theologie und Kirchendefinitionsmachtsverwaltungspraxis (ein schoenes, langes Wort), da hier Canossag?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤nge eingefordert werden - Uwe

Geblockter Report
http://www.google.com.pe

Wir haben ein derartig dichtes Programm gehabt, dass auf dem Time Schedule, den Richard Kromp und ich fuer die Expedition zusammen gestellt hatten, sogar die Weckzeiten angefuehrt war. (Tagwache!!!)

Am Papier war das ein eine militaerische Uebung und keine Expedition. Daher bin ich nicht dazu gekommen, ein elektronisches Tagebuch zu fuehren.

Daher ein kurzer Abstract der Taetigkeiten:

  • 31.12. Ankunft chinesische Delegation mit Oesterreichern (auch Prof. Kromp-Kolb und Prof. Trappl). Sylvester wird in Lima nicht auf der Strasse gefeiert, sondern in Discos, erster Kulturschock. Dann nach Jahreswechsel alle ins Bett mit Ausnahme Lili, Richard plus Jasmin und meiner Wenigkeit. Wir sahen uns das italienische Neujarskonzert an.
  • 1.1. Aufwartung bei "El Principal" John Earls, bei ihm zu Hause, mit Imbiss usw. John hielt eine Rede ueber seine Forschungen und die transzedentale Bedeutung (=in Peru: die weiterentwicklungsrelevante Bedeutung) von Moray. Chinesische Gastgeschenke exquisiter Natur wurden ueberreicht.
  • 2.1. Flug nach Cusco, Besuch in Sacsayhuaman. Trappl war vom Komfort suedamerikanischer Fluglinien positiv ueberrascht.
  • 3.1. Zum agrikulturellen Silicon Valley der informationsbasierten Landwirtschaft: Moray, weiter nach Ollantaytampu.

Brainflash Nr.1: Chinesische Delegation erkannte aufgrund der Rumkletterei in Moray die eigenen Morays in Suedchina.
  • 4.1. Machu Picchu
  • 5.1. Wie baut man ein Vavilovzentrum? Fragt am Kartoffelgarten nach, was wir taten - Interviews im Kasten von Richard Kromp.
  • 6.1. Abflug von Fr. Prof. Kromp-Kolb und Richard Trappl sowie Herrn Stanley. Chinesische Delegation ohne Sinologen, was damma do?
  • 7.1. Fahrt nach Puno-Titicacasee. Liliana und ich organisieren das Kulturprogramm (kana do) - finden aber ein Boot fuer die unbekannte Nordkueste von Amantani und Taquile mit Quechuakapitaen.
  • 8.1. Fahrt zu den Islas Flotantes der Urus und nach Amantani als Beispiel autonom gemanagten Oekotourismus. Fuer die chinesische Delegation voellig abgefahrenes Konzept, Prof. Kromp schliesst Kooperationsabkommen mit einer Uru-Totora ab, was Chullo-Tausch implizierte (Professor mit traditioneller Aymarahaube). Weiterfahrt nach Amantani. Chinese Gentlemen, Roman Lahodynsky und ich in einem Gehoeft untergebracht, Rest in anderem Gehoeft. Essen: Reis und Kartoffeln. Endlich Reis!!! Chinesischer Delegationsleiter derart begeistert, dass er um einen Nachschlag bittet - auf Quechua!
Abmarsch zur Pachamama, also nicht den ueblichen Touristenhuegel. Keine Inkakonstruktion, aber Suedhaelfte und Nordhaelfte der Insel duerften einander nicht gruen sein. Abends: Meerschweindelgelage (Cuy) und Fiesta auf unserem Gehoeft, chinesischer Delegationsleiter spielt in Quechua-Tracht (fuer alle Pflicht, anzulegen) bei der Indianerband mit. Sehr musikalischer Mensch!!!
  • 9.1. Ueber Taquile zurueck nach Puno. Kulturprogramm funktioniert, wir haben die Quellen der peruanischen Konzepte des Ecotourismo gefunden, der kann um etliches mehr als das Uebliche: 'The Nile is settled'
Abfahrt nach Arequipa.
  • 11.1. Collca Valley: Prospektives Provinz-Moray mit marqueta (Modell-Einheit) gefunden und zwar im vollen Programm.
  • 12.1. Chinesische Kollegen muessen zu ihrer Botschaft, die eigenes Programm fuer sie organisiert hat - vermutlich wenhua nach diesem Trip mit uns (wenhua = Selbstkultur), es beginnt die Diplomatie nach dem Abenteuer.
  • 13.1. Empfang bei der oesterreichischen Botschaft in Lima zum Dinner. Es gab koreanisches Abendessen mit Staebchen. Nach erstem Schreck ("wann´s scho so auf Ostasien steht´s bleibt´s glei durt") entpuppte sich der Grund fuer dieses innovative Essen oesterreichischer Multikulturalitaet (die sich halt im Schatten der Burenwurst nicht entfalten kann) als weitaus charmanter als bislang angenommen.
Mehr wenn ihr mich wieder seht, ihr muesst unbedingt wissen, wie¨s weiter geht

Tagebuch Peruexpedition 2006

Lima 8.Juni
Bin von der Anden?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼berquerung und der Samaipataexpedition heil in Lima angekommen und muss nun den Rest arrangieren. Ausserdem habe ich meine Entdeckung betreffs der ökologischen Funktionsweise der Globalen Dörfer bereits FranzNahrada mitgeteilt. Allerdings kann das leider nicht Public Domain sein, denn das muss im grossen Stil raus (immerhin ist das ein formelles Projekt, das berichtspflichtig ist - wurde aber bei unserer Veranstaltung auf der IRICs - Sektion vorgestellt).

Filmroute war:
Lima - Cusco - Arequipa (Ca?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±on de Collca) - Lima Der Film "gehört" dem Institut für Risikoforschung der Universit?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤t Wien.

Anden?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼berquerungsroute war
  1. Lima
  2. Puno
  3. Copacabana
  4. La Paz
  5. Cochabamba
  6. Santa Cruz de la Sierra (gehört schon zum historischen Ereignisraum /Paraguay?/)
  7. Samaipata (Expeditionsziel)

und retour nach Puno, Trennung von Fr. Prof. Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz - wegen Stichwahl in Peru

  1. Cusco (Ort der Entdeckung, die aufgrund der Samaipatadaten moeglich war).
  2. Lima
Wichtig
Den Bericht an Arlt ergänzen und (anderswo) neu herausgeben!!!

Puno 1. Juni

Gl?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼cklich aus Bolivien zurückgekehrt und um folgende Erfahrungen reicher aber totmüde.

  • Wer nach Santa Cruz de la Sierra oder nach Samaipata will: Bitte UNBEDINGT ein paar Tage mehr einplanen und sich Sucre ansehen. Die Busgesellschaften fahren über eine sogenannte neue Strasse direkt nach Sta. Cruz und die führt durch geologisch instabiles Gebiet - das heisst, 14 Std. hinfahren und 24 Std zurueck im Stau. Die alte Strasse ist sicherer, wird aus unerfindlichen Gr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼nden nicht befahren.
  • In Samaipata City (leicht übertrieben) die Roadrunner-Argentur aufgestellt, die können auch archäologische Expeditionen aufstellen, da sie die qualifizierten Mitarbeiter sämtlicher renommierter Arch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤ologen wie Albert Meyers als Expeditionsleiter kontraktieren können.
  • Erkenntnisse, was die globale Dorfentwicklung betrifft: Die Strategien zur Mobilisierung lokaler Ressourcen wurden auf zentralen Versuchsstationen entwickelt, die für die Zeit zwischen 1000 und ca 1400 AD (muss an der Chronologie arbeiten) sich um Felsen konzentrieren, die hygroskopisch sind und magnetisch aktiv vor allem bei bestimmten Sonnenst?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤nden (unerforschte Ph?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤nomene). Wichtig sind vor allem Simulationstechnologien für die Mobilisierung lokaler Ressourcen einer Region. Dies dürfte mit der Sortenverbesserung für Mais zusammen hängen, die regionale Koordination erforderte. Grob gesprochen: Nicht der Mais bedingte die Hochkulturentwicklung in Amerika, sondern die Hochkulturentwicklung war Voraussetzung fuer die Sortenverbesserung des Maises.
Sogenannte bolivarianische Revolution von Hugo Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez

Wir sind schon vor dem 1. Juni aus Bolivien zurück, weil Brasilien als Retourkutsche für die Nationalisierung des bolivianischen Pr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤sidenten Evo Morales Schwierigkeiten macht und Liliana, (=Fr. Prof. Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz) die mit mir war, gemeint hat, es beginnt nun ein Krieg:

  • La Paz war am 30. Mai ohne Gas.
  • Brasilien lässt angeblich keine LKWs mehr über die bolivianische Grenze.
In Bolivien gibt es gegen Evo Morales angeblich so gut wie keine Opposition, da zum ersten Mal in der bolivianischen Geschichte ein Staatschef mehr als 50% der Bev?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¶lkerung hinter sich weiss. Daf?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼r gibt es Schwierigkeiten mit irgendwelchen Vertr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤gen mit ausländischen Energiekonzernen, sodass die Nationalisierung der Gasressourcen - so ein Oppositioneller - in Wahrheit die theatralisch inszinierte Exekution bestehender Gesetze darstellte. Evo Morales ist ein politisches Naturtalent und das ist notwendig in Bolivien, dass die Regierung eine breite Zustimmung hat, was zum ersten Mal in der traurigen, von Putschen, Oligarchien und Bürgerkriegen geprägten Geschichte des Landes der Fall sei. Was hat dies nun mit Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez zu tun? Venezuela ist ein wichtiger Exportmarkt für Bolivien, aber Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez verliess die Andine Gemeinschaft der Nationen, weil die - grob gesprochen- nicht unbedingt nach seiner Pfeife tanzt. Deswegen hat Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez Evo Morales so gut wie in seiner Hand, ausserdem schwimmt Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez in Geld, weil er sein Erd?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¶l in die USA verkauft. Hier in Peru hätte ein zivilisierter Wahlkampf stattfinden sollen und die beiden Spitzenkandidaten waren Ollanta Humala als Nationalist und Lourdes als Frau, die angeblich rechts sei, aber mit einem ähnlichen Programm wie Ollanta antrat. Daraufhin hat sich Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez in den Wahlkampf eingeschaltet und nun ist bekannt, dass die Behauptung, Lourdes sei rechts von Chavistischen Dreckschleudern kommt. Diese Dreckschleudern zugunsten von Ollanta - der dafür aber überhaupt nichts kann - haben den Wahlkampf zu einer Schlammschlacht mit grosskalibrigen Dreckschleudern verkommen lassen, denn Alan Garcia von der APRA hat sich dies nicht mehr bieten lassen und schiesst zurück. Ich kann keine politische Analyse mehr anstellen, denn die Zeitungen sind voll mit gegenseitigen Verleumdungen, Sachargumente haben überhaupt keinen Raum mehr. Laut informierten Kreisen Boliviens sei der Wahlsieg für Ollanta eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass sich Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez halten könne, denn im Gegensatz zu Bolivien gibt es in Venezuela Opposition. Die meisten Peruaner sind absolut angespeist von dieser Wahlschlacht und werden ungültig wählen. Die ohnehin fragile Demokratie in Peru wird von einem Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez delegitimiert, der irgendwie seine Felle davon schwimmen sieht. Im Übrigen stellt seine Achse mit dem Repr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤sentanten einer untergegangenen Epoche - Fidel Castro - die Peruaner vor die Wahl zwischen einem postmodernen Imperium - die USA - oder einem achaischen Imperium, gespeist mit den Petrodollars von Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez, der seine Gunst an treue Gefolgsleute vergibt, wie etwa der König eines Feudalstaates. Die innenpolitische Hauptsorge in Peru ist derzeit, dass die Pr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤sidentenwahlen kommenden Sonntag in Peru den peruanischen Wählerwillen repräsentieren und nicht die Erpressungen von Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez.

Und warum schreibe ich dies im Dorfwiki?

Nach meinem Verst?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤ndnis sind die Globalen Dörfer die Konkretisierung eines Prinzips der sozialen Evolution, dem zufolge eine neue sozio-ökonomische Konfiguration neue Produktionsfaktoren mobilisieren können muss - woran die Sowjetunion bekanntlich gescheitert ist (übrigens auch theoretisches Fundament der Cyberanthropologie bzw. der kollektiven Intelligenz von Pierre Lévy). Die Sowjetunion konnte keinen einzigen neuen Produktionsfaktor mobilisieren und verlor den Systemwettbewerb ab den 1960er-Jahren, da der Westen anfing, Computertechnologie gesellschaftlich als Produktionsmittel verfügbar zu machen, was an sich eine neue Produktionsweise erfordert (Konkurrenz der open-source Cyberaynis zum reinen Kapitalismus). Diese Cyberaynies (ayni = Quechua-Wort für kooperatives Netzwerk)sind die Grundlage für die globalen Dörfer. Aufgrund des peak-oils profitieren politische Abenteurer von windfall profits, die sie in veraltete Systeme investieren können, wie wenn ein Reicher zum Spass Segelschiffe unterhält, die zu modernen Containerschiffen nicht konkurrenzieren können. Hinter dem, was Ch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¡vez als Revolution bezeichnet, steckt überhaupt kein moderner Produktionsfaktor. Das inhaltsleere Gebr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼ll von dem die Endphase des peruanischen Wahlkampfes geprägt ist, scheint dieses Prinzip, nach dem GIVE angetreten ist, zu bestätigen.

Cochabamba 28. Mai

Immer noch in Cochabamba wegen Vorbereitung einer Riesensache, die in Lima am 21. Juni steigen wird. Uebrigens ist das Projekt an dem ich hier in Peru arbeite - die erdoelreduzierte Landwirtschaft - von der oesterreichischen Akademie der Wissenschaften gefoerdert - mal herzlichen Dank an die OeAW?. Grundsaetzlich sind wir (Liliana Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz und ich) dem "wissensbasierten Entwicklungspfad" auf der Spur, wobei die Pfadabhaengigkeit der sozialen Evolution analog zur biologischen Evolution heraus kommen soll. Mit dieser Pfadabhaengigkeit wird das epigenetische Prinzip lt. Rupert Riedl umgangen - angeblich zu viel Teleologie dahinter. Den wissensbasierten Entwicklungspfad deshalb auf der Spur, um NATURGESETZE zu entdecken,welche die Globalen Doerfer MACHBAR machen. John Earls Buch: "La agricultura andina antes de la globalisación en desplome" ist hier ein Riesenschritt vorwaerts - wenn auch sehr anspruchsvoll. Der Zwischenbericht an die OeAW? ist auch vom peruanischen Technologierat approbiert worden, daher die Riesensache.

Cochabamba 26. Mai

Von Samaipata- Expedition zurückgekommen. Wichtig (was GIVE betrifft) für die Prinzipien der sozio-ökologischen Evolution der globalen Dörfer auf dem wissensbasierten Entwicklungspfad (der ist ein anderer Vektor als der energieintensive Entwicklungspfad der altweltlichen Entwicklung, das impliziert aber keine Dichotomie). Was das alles ausführlich heisst - nun habe Ende Juni Vortrag vorm peruanischen Technologieministerium zu genau dem Tema. Ausf?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼hrlicher Bericht: GlobalEntropy? (wird demnächst geschrieben). Jetzt müssen wir was essen.

La Paz 16. Mai

Liste der VavilovKartoffeln in der Titicacaregion

La Paz 11 Mai

Heute nachmittags in La Paz angekommen. Zur Erkl?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤rung der unten stehenden Berichtskopie (das Dorfwiki ist ein Segen bei Expeditionen, Dank an HelmutLeitner)

  1. Das Prinzip der Globalen Dörfer spielt - das wurde bei der IRIcs - Konferenz vorgestellt - eine enorme Rolle in der sozialen Evoluion der hiesigen einheimischen Zivilisationen
  2. Die Leute vom Projekt OSTROM haben die gesamte Naturgeschichte des Titicacasees einschliesslich Klimawandel und die Effekte dessen zusammen gestellt, das wird den einheimischen Guides unterrichtet, ist aber derart komplex, dass das mit Aymara-Mythologie ein Mischmasch ergibt.
  3. Die Projektberichte sind für Nicht-Limnologen unlesbar (1000 Seiten)
  4. Trotzdem fällt der BEHAUPTETE Beginn der Tiwanakukultur mit dem ERWIESENEN Beginn der Domestikation der Ca?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±ihua zusammen.
  5. Cañihua wird für Bitterkartoffeln heute ab 4000 m Seeh?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¶he in Fruchtfolge verwendet.
  6. Angeblich war der Seespiegel 2000 BC sehr viel tiefer (80 Meter) als heute. Die Gletscher sind abgeschmolzen und haben den See-Wasserspiegel um 80 Meter angehoben. Dadurch ist die verlorene Stadt untergegangen.
  7. Sämtliche Fragen nach Kartoffeldomestikation hängen von Pal?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤obotanik ab und da ist einiges buchstäblich ins Wasser gefallen.
  8. Wir gehen daher der Samaipatafrage nach, das ein Zentrum der Inka war und versuchen den Meyers?ƒÂƒÃ‚‚¨schen Horizontm den ich mal "Inka X" nenne - kann sein, kann auch nicht sein - zu verifizieren.
  9. Hypothese: Samaipata war ein Moray für Ma?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±iok (yuca - Manihot esculenta) für das Vavilovzentrum 8b.
  10. Erkenntnisinteresse: Wie hängt das Prinzip der Globalen Dörfer (=wissensbasierter Entwicklungspfad) mit der PRODUKTION von Biodiversit?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤t zusammen, die in den Vavilovzentren passiert ist.
Nächste Aufgabe: Ostr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¶mer auf der Uni San Andres in La Paz zu finden.

Copacabana 10 Mai

Dies ist der erste gemeinsame Bericht von Fr. Prof. Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz und mir. Wir sind gerade in Copacabana auf dem Weg nach Bolivien -

We are in Cochabamba on our way to Samaipata where Wilfried`s second experimentation center is situated.

We have found the research report by Albert Meyers before we departed from Lima and talks with experts at the PUCP where John Earls has his chair as profesor principal showed that 1. Albert Meyer?ƒÂƒÃ‚‚´s Report was "never critizised" 2. No-one wants to get involved with the theories by Meyers because the report appeared in a hommage to Franklin Pease and this guy seems to be not only physically dead (gracias al Dios).

That means that we have to check the times of drought connected with Meyer?ƒÂƒÃ‚‚´s supposed Inca X (to say it neutrally). First of all we visited the Isla del Sol because it is known for growing maize beyond the respective ecologic zone. This maize had a sacred property and it is also hold by Prof. Brian S. Bauer and Stanish that it is impossible to grow maize there. (Bauer and his crew are far away from Franklin Pease?ƒÂƒÃ‚‚´s drug-trip to say there were no Incas and the chroniclers are liars - Bauer was part of the US air-lift to feed the victims of Fujimori?ƒÂƒÃ‚‚´s Alfred Rosenberg who was Pease). Nowadays maize is grown there and Liliana will report her interviews on this matter later on. The guides on the Isla del Sol are in part nowadays educated by university professors as it is usual in Cusco but they sometimes give the renewed versons of old myth according to Evo?ƒÂƒÃ‚‚´s nationalistic gospel. On the other hand they are courious about news from the chaupi llaqta, Cusco, because it is still the Empire?ƒÂƒÃ‚‚´s Rome, we know that from our marketing of the Hapsburg Empire. It seems as they are trained by the OSTROM project which is situated at the University in La Paz investigating on Climatic Change. We?ƒÂƒÃ‚‚´ve found their reports as a 1000 page-book in Puno thanks to Ana Maria the head of the Casa de Corregidor en Puno, where I´ve been with Wilfried last year. Now Prof. Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz Report on the Isla de Sol which has a continuing traditon from 2000 BC the date the Ca?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±ihua was domesticated first.

Forschungsbericht Prof. Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz (in peruanischem Spanisch)

La isla del Sol tiene diferentes sitios arqueológicos siendo los sgtes:

  • El palacio de Pilkokaina ( Roca Titicaca)
  • La piedra sagrada = Roca Titicaca
Medallon Tiahuanaco que se descubrio en la ciudad perdida (arqueológia subaquatica).
  • En el sur (otra comunidad) el santuario del Manco Capac

La primera puerta de los Centros Arque?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³logicos fue una porta para el perigrinaje que se realizó a patir de 2000 AC (antes de cristo)

Las Islas sagradas del lago de titicaca es conocido por los santuarios de muchas culturas donde se realizan ofrendas,sacrificios,ritos y ceremonias.

La piedra del sacrificio

Tiende una forma de condor. En esta piedra se realizaba los sacrificios de los animales y de humanos, (hoydia todavia sacrifican un llama como pago a la tierra antes de sembrar - vease la entrevista - pero no a este piedra) también servia para castigar a los que cometian un delito.

El templo de las ñustas o del Sol

Dimensi?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³n: a 40m de largo y 10 metros de ancho. En dicho templo estaban las chicas virgenes y sacerdotes.

The lost city

Se encuentra la roca sagrada,se encuentra en las tres islas (posición medido por la brujula vease parte alemán del reporte) En la roca Titicarca (roca sagrada) se realiza un acto ceremonial el 21 de junio conocido como el año nuevo andino. Se tiene una mesa ceremonial con ofrendas de piedras preciosas,12 piedras que equivale a los 12 meses ceremoniales. A comparación en la ciudad del Cuzco (Per?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚º) se realiza el Inti Raymi el 24 de junio de cada año (día naciónal del Tawantinsuyu- como la misa imperial en Bad Ischl Austria al cumpleaños del emperador Franz Joseph).

Dicen que en el Tiahuanaco existen 13 meses, 28 dias y 2 dias extra.

De la roca sagrada(roca natural)

Salieron Manco Capac y Mama Ocllo,enviados por el Sol. Esta roca fue elegida por el magnetismo.en esta roca se observa la cabeza del Dios Wiracocha (viendose la cabeza del puna). La cabeza del titi. Titi = Puma en aymará. Representa al Puma el dios Wiracocha.

Las ruinas de Chincana (conocido por el laberinto,boca del tunel)

Se divide en dos partes:habitaciones del sacerdote y la otra parte es destinada para almacénes. Existe habitaciones pequeñas de 8 bovedas, espacios de ventanas, referencia a un lugar sagrado. Tambien cuenta con dos puertas principales y hay una fuente subterranea de agua. En las construcciones se observan varias averturas que fueran utilizadas para guardar las estatuas.

Entrevista:a la sra: Yustina Ramos.Acerca de la Comunidad de Yumani "Isla del Sol"

(parte Sur)

Poblaci?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³n.-Aproximadamente 200 pobladores. Existen a partir de la dicha comunidad "dos islas" además que en realidad son comunidades :Yunas y Icchas.

Producci?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³n agricola
En dicha comunidad se siembran los siguientes productos agrícolas: maiz,oca,papa,choclo. Tambi?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚©n se siembra el choclo y las habas juntos cada año.

Costumbres ancestrales

Tienen costumbres ancestrales como: el pago a la tierra.que se realiza el 30 de diciembre de cada año,donde participan todos los comuneros y comuneras. En sacrificio dan una llama por toda la comunidad. Siendo una fiesta comunitaria, con bandas y quena.

Siembra

Acerca de la siembra realizaron en noviembre del año pasado ahora estan en tiempo de cosecha. La comunidad siembra con fertilizantes, el intercambio de semillas lo compran en Copacabana en las comunidades de Huacuyo,Belen,Santa Ana.

Actividades Econ?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³micas

Las actividades económicas son: La agricultura (orientada al autoconsumo). El comercio y el turismo (restaurantes y hospedajes) siendo actividades rentables para dicha población.Una parte de la ganancia lo destinan para los fertilizantes químicos.

Organizaci?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³n social

La organización social de la comunidad,esta conformada por el presidente,vice presidente,tesorero y vocal.Las asambleas comunales lo realizan cada fin de mes.

Educaci?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚³n

Cuenta con una escuela (La escuela de Yumani) y un colegio, siendo la población estudiantil más de 100 alumnos y alumnas.

Salud

Tienen una Posta de Salud, donde la población recibe atención médica.

Comunicaciones

Cuenta la población con luz eléctrica y alumbrado público y teléfono comunitario. Siendo al alcance de los comuneros y comuneras. Respecto al agua, dependen de una fuente inca. No cuentan con desagüe. Con respecto al matrimonio no se casan con los mismos lugareños, pero si de otros lugares.

IMPORTANTE: La informante fue una mujer entonces la co-evolución entre el mejoramiento de los germplasmos y los costumbres de amor fue una cosa que no sale tan claro como en Palermo (1. Report) ;-)

Transporte

Se transladan via lancha donde lo utilizan para ir a comprar los productos tanto en Copacabana como en La Paz.

Aristocracia local

Las familias que predominan en esta comunidad son Manani, Quispe, Calisaya.

Fiestas religiosas

Realizan el 30 de Junio una fiesta religiosa en honor al Santo Antonio (fiesta patronal) y el siete del octobre realizan una fiesta con banda en honor a la virgen Rosario

Geographische Positionsmessungen zwecks späterer Messung der Sonneng?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤nge usw
Ich habe während der ganzen Wanderung (Aufstieg auf 4200 Meter Seeh?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¶he auf dieser Insel und 8 KM Marsch auf dieser Höhe) ein Croquis mit den beiden Compassen gemacht und mir von einem Kanadier das GPS ausgeborgt. Besser die Kompasse. Die Isla del Sol erreichten wir auf der Ostseite, im Norden, dort gibt es 3 Communidades Indigenas und mehrere Buchten. Die Maisfelder habe ich im Norden der Insel lokalisiert. Da der Mais angeblich auf der Isla del Sol nicht wächst ? oder nur ausnahmsweise, daher besondere kultische Bedeutung, habe ich besonderen Wert darauf gelegt, die heutigen Maisfelder ? besser gesagt ? Maisflecken so exakt wie möglich zu lokalisieren. Die Insel hat einen Durchmesser von 8 KM Nords?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼dausrichtung. Seespiegel heute: 3829 Meter (GPS). Das Croquis Nr.1 wurde leider von einem Boot aus gemacht, das sich mit 11.4 Km/h bewegte. Position approx. 15.99793 S, 69.180897 W, die 4 und 5 Kommastelle änderte sich laufend. Zeitdauer der Peiluing. 10:30-10:33 am (ich bin schnell mit den Kompassen). Anlandung: Chayllapampa. Dort wurde uns im Museum die Geschichte von der versunkenen Stadt erzählt. Dies ist auf einen Klimawandel zurückzuführen und das sind die OSTROM Daten, durch die Schneeschmelze hob sich der Seespiegel um ca 80 Meter. Der See ist (anscheinend laut Ostrom) 2 mal ausgetrocknet. Die hiesigen Daten für das Tiwanaku sind 1500 BC-1200 AD, also ? und das stimmt mit den Meyers?ƒÂƒÃ‚‚´schen Theorien überein, dürfte es einen direkten Übergang zwischen Tiwanaku und Inka gegeben haben, zumindestens hier am Titicacasee ? und das ist Ketzerei, da dies den Bauer?ƒÂƒÃ‚‚´schen Daten widerspricht. Die überflutete Stadt wurde 1978 entdeckt, angeblich von Jacques Custeau.

Frage : Warum ist die versunkene Stadt so wichtig ? Antwort: Weil die Geschichte der Kartoffel nur so rekonstruierbar ist, gehen wir doch lt. Zwischenbericht von der Co-Evolution zwischen crop evolution und social evolution aus UND DAS IST DER GRUND, WARUM WILFRIED SO VIEL WERT AUF SAMAIPATA LEGT.

Geographische Lokalisierung der Maisfelder

Auf der Bucht zwischen Museum und dem hiesigen Kolleg auf der Nordseite der Insel, vom Kolleg aus gemessen befinden sich die Maisfelder in der Bucht unterhalb der Peillinie vom Kolleg zum Museum 100 Grad (Norden = 0 Grad), hab jetzt im Internetcaf?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚© den Kompass nicht dabei, das sind also O 100 S. Ausserdem ist die Insel voller kleiner Quellen in dieser Bucht, wobei die Südgemeinde ihr Wasser immer noch von einem Inkabrunnen holt, die aquatischen Einrichtungen der Inka haben anscheinend lauter Miniquellen zusammen gefasst und damit Brunnen gefüllt. Der heilige Felsen, wo der Legende nach der Reichsgr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼nder des Inkareiches Manko Capac herunter gekommen ist, ist magnetisch, eingefasst und sieht aus wie ein Minisamaipata lt. den Fotos die ich im Zusammenhang des Zwischenberichtes im Institut von Wilfried ins Dorfwiki gestellt habe (Quelle: Albert Meyers).

Positionsbestimmung der sog. Verlorenen Stadt

Dieser Roca Titicaca, der heilige Felsen ist genau nördlich von dem Messpunkt der drei kleinen Inseln, die ein Dreieck bilden, innerhalb der (angeblich) die versunkene Stadt ist. Position westliche Insel MZ 10.2 (Der Kreis hat 64 Marschzahlen und mein peruanischer Kompass ist auf Marschzahlen weit genauer als auf Bogengraden). mittlere Insel: 62 MZ., dritte Insel 55.2 MZ. Allerdings ist der Felsen magnetisch lt. Führer, der sich allerdings weigerte, die Deviation des Kompasses mit mir aufzunehmen (durch Vergleichspeilungen). Ferner waren wir im Zeremonialzentrum unterhalb des Felsens, das befindet sich ungefähr 280 Grad vom Felsenmesspunkt entfernt. (ich kann das Croquis jetzt nicht reproduzieren). Die Kulteinfassung des heiligen Felsens besteht aus einer niedrigen Feldsteinmauer mit trapezoiden Fenstern. Das bedeutet, es waren präimperiale Inka am Werk. Im Süden befindet sich der Tempel des mythischen Gr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼nders Manco Capac. Da habe ich allerdings rumgestritten, weil wir um den Eintritt betrogen werden sollten, Lili tarnte sich als Bolivianerin, zahlte nur 2 Bolivianos, das ist ein Centbetrag Eintritt und fotographierte die Anlage ab.

Nachbesprechung in Copacabana

Bereits im englischen Text angedeutet. Jedenfalls sagt die lokale Überlieferung der Aymara, dass die Inka analog zur USA wegen ihrer Agrartechnologie überlegen waren ? sie vergleichen die Inka mit den USA und deren Hegemonialmacht und das kommt nicht von meinem heissgeliebten Journal of World System Research, da die das nicht lesen.

Anfrage

Würde daher gerne den gesamten Trockenheitshorizont mit diesen Anlagen korrellieren, denn so arbeitet man an sich nach der US Cultural Anthropology zu der Arch?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤ologie auch dazu gehört. Dank und Anerkennung an die Mitarbeiterin von Brian S. Bauer, Silvia Berzebeth Flores.

Gr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼sse von Fr. Prof. Liliana Mu?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚±oz

Mit herzlichen Gr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¼ssen. Uwe

Lima, 2. Mai

Im Juni findet eine Vorbesprechung wegen unseres Projektes statt, CONYEC - der peruanische Technologierat ist daran sehr interessiert. Donnerstag: Buchpr?ƒÂƒÃ‚ƒÃ‚¤sentation von John Earls und danach Abfahrt, weiter empirische Projektstudien machen und die Samaipata-Theorie checken. Vielleicht weiter nach Paraguay wegen yuca (Manihot Esculenta). Zwischenzeitig auf dem spanischen Wiki das Buch von Prof. Villagomez editiert, da hat das Dorfwiki seine Feuerprobe bestanden. Villagomez ist Agraringenieur mit indigenen Wurzeln und rekonstruiert das alte Inkasystem der Landwirtschaft aufgrund der Chronik von Felipe Guaman Poma de Ayala in Kombination mit agronomischer Feldforschung (on-farm-research) im Heimatgebiet von Guaman Poma. Rechnet mal damit, dass wir eine Konferenz zum Open-source food in Lima machen.