[Home]
Hans Gert Graebe / Seminar Wissen /
2018-12-05


Home
Neues
TestSeite
DorfTratsch

Suchen
Teilnehmer
Projekte

GartenPlan
DorfWiki
Bildung+Begegnung
DorfErneuerung
Dörfer
NeueArbeit
VideoBridge
VillageInnovationTalk


AlleOrdner
AlleSeiten
Hilfe

Einstellungen

SeiteÄndern







Programmieren und Kunst

Termin: 05. Dezember 2018, 15.15 Uhr

Ort: Seminargebäude, SG 3-11

Thema 1: Martin Bagedorn: Programmieren und Kunst

Thema 2: Margarita Korezkij: Google Translate

Ankündigung

Thema 1: Programmieren und Kunst

Wo findet Kunst im Programmieren statt und umgekehrt? Welchen Beitrag leisten diese Entwicklungen im Wandel zur digitalen Gesellschaft?

Mit den beiden Begriffen Programmieren und Kunst sind zwei fachfremde, aber miteinander verschränkte Pole gemeint, die sich mit Technik befassen. Der Definitionsbereich ihres Spannungsfeldes wird durch die Medienkunst gefasst. Ihre noch junge Geschichte soll grob behandelt werden sowie deren Bedeutung im digitalen Wandel. Inwiefern Programmieren eine Kunst ist, als Kulturprodukt der Gesellschaft, und welche Kunstformen durch das Programmieren gebildet und nachempfunden werden können, soll ergründet werden. Seit der Aufklärung sammeln sich die gängigen analogen Kunstformen unter den Schönen Künsten, und als Beispiel wird Musik als programmierbare Kunstform genauer betrachtet.

Martin Bagedorn, 28.11.2018

Thema 2: Google Translate

“It seems that Translate’s greatest achievement is making the act of translation itself invisible.” (Ramati/Pinchevski, 2017)

Mit dem Zeitalter der Digitalisierung und der Herstellung immer leistungsfähigerer Computerchips ist Technik in jedem Bereich unseres Lebens bis ins Privateste vorgedrungen. Google als Global Player mit nahezu monopolistischer Marktposition in Deutschland berührt dabei unsere tägliche Kommunikation und somit unsere Art zu leben wie kein anderes Unternehmen in der Geschichte der Menschheit.

In meinem Vortrag möchte ich kurz auf die Geschichte, Entwicklung und Idee einer elektronischen Übersetzungshilfe eingehen. Insbesondere werde ich Google Translate als Projekt des Mutterkonzerns Alphabet hinsichtlich seiner Versprechen sowie vermuteten sprachwissenschaftliche Auswirkungen auf die Nutzer unter die Lupe nehmen. Dabei ist anzuführen, dass Risiken sowohl aus der Grundidee von einer Vereinfachung der Sprache zur elektronischen Verarbeitung als auch aus der puren Datenmenge im Besitz eines profitorientierten Konzerns außerhalb deutscher Rechtsstaatlichkeit bereits in der Vergangenheit entstanden sind. Perspektivisch können in Anbetracht weiterer Google-Projekte zusätzliche Gefahren am Horizont erkannt werden. Am Ende möchte ich in aller Kürze ein paar aktuelle Forschungspositionen zu diesem Thema nennen.

Margarita Korezkij, 28.11.2018


OrdnerVeranstaltungen