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Hans Gert Graebe /
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Interdisziplinäre Gesprächsreihe "MINT - Zukunft schaffen"

Die universitas litterarum heutiger Prägung, zu der "nach der 'strengen' Definition" (von Wikipedia) nur 7 deutsche Universitäten gehören, darunter die Leipziger, ist ein eigenartiges Gebilde. Sie wird wohl mehr durch die Vielseitigkeit der Fächer geprägt als die Gemeinsamkeit der Diskurse, die dringend erforderlich wäre, um die vielfältigen Krisen- und Wandlungsprozesse auch akademisch umfänglich in den Blick zu bekommen, die unsere heutige Gesellschaft erschüttern.

Die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit kann nur ein ganzheitlicher Wandlungsprozess sein, der global zu denken, aber lokal politisch zu gestalten ist. Hierfür ist das Zusammendenken und Zusammen-Denken bisher getrennt vorgetragener Argumente und Begründungszusammenhänge an einem gemeinsamen Ort unabdingbar. Mit der Interdisziplinäre Gesprächsreihe "MINT - Zukunft schaffen" - einer vom Institut für Informatik, dem Institut für Angewandte Informatik sowie dem MINT-Netzwerk Leipzig getragenen Initiative - wollen wir einen solchen Diskursort schaffen, an dem insbesondere auch die Anforderungen an den Wandel unserer kulturell-technischen Welt umfassend thematisiert werden können.

Dass die Initiative dazu aus der Informatik kommt, dem ingenieur-technischen Relikt dieser Universität, mag mehr als Zufall sein. Mit der Form des Interdisziplinären Gesprächs knüpfen wir an Traditionen der alten "Philosophischen Fakultät" an, an der Philosophie und Naturwissenschaften noch unter einem Dach wohnten und die (nicht nur) an der Leipziger Universität 1951 als "historisch gewachsenes Mammutgebäude" in die (neue) Philosophische sowie die Mathematisch-Naturwissenschaftliche (und, dies sei der Vollständigkeit halber als Leipziger Spezifikum erwähnt - die Landwirtschaftlich-Gärtnerische) Fakultät aufgeteilt wurde, ehe 1969 im Rahmen einer Dritten Hochschulreform die Bedeutung einer Fakultätsstruktur zugunsten der neugegründeten Sektionen in den Hintergrund trat. Diese wurden nach 1990 neu aufgebaut, nun aber in Leipzig bereits mit vier MINT- und einer Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, den universitären akademischen Diskurs auf diese Weise weiter aufspaltend.

Mit der Interdisziplinären Gesprächsreihe, für die wir uns einen Rhythmus von etwa einer eintägigen Veranstaltung pro Semester denken, soll dieser Separierung des Denkens durch einen vorsichtigen gegenteiligen Ansatz begegnet werden. Es ist geplant, die Ergebnisse der Gespräche zu publizieren.

  • 23. September 2011: Erstes Interdisziplinäres Gespräch "MINT - Zukunft schaffen. Transformationen in Wissenschaft und Gesellschaft".
    • Publikation: MINT - Zukunft schaffen. Innovation und Arbeit in der modernen Gesellschaft.
    Open Access Publikation, erschienen als Band 32 in der Reihe Leipziger Beiträge zur Informatik
  • 27. April 2012: Zweites Interdisziplinäres Gespräch "MINT - Zukunft schaffen. Nachhaltigkeit und Technik".
  • 21. September 2012: Drittes Interdisziplinäres Gespräch "MINT - Zukunft schaffen. Kreativität und Technik".
  • 19. April 2013: 4. Interdisziplinäres Gespräch "MINT - Zukunft schaffen. Nachhaltige Informationsgesellschaft".
  • 25. Oktober 2013: 5. Interdisziplinäres Gespräch "MINT - Zukunft schaffen. Technikbildung von Anfang an".
  • 16. Mai 2014: 6. Interdisziplinäres Gespräch "Open Innovation, Open Culture und kooperative Vernunft".
  • 10. Oktober 2014: 7. Interdisziplinäres Gespräch "Smart Big Data - Perspektiven einer 'Ontologisierung der Welt'".
  • 30. Januar 2015: 8. Interdisziplinäres Gespräch "Wege des digitalen Wandels".
  • 10. Juli 2015: 9. Interdisziplinäres Gespräch "Staat 2.0 – Der Staat und seine Bürger im digitalen Zeitalter".
  • 29. Januar 2016: 10. Interdisziplinäres Gespräch "Technik und Sprache. Perspektiven von 'Digital Humanities'".
  • 01. Juli 2016: 11. Interdisziplinäres Gespräch "Hegel-Logik und Systematisches Erfinden - die TRIZ-Methodik".