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Einer der wichtigsten Impulse der Gegenwart zur Förderung dörflichen Lebens geht von Gemeinschaften aus, die eine bestimmte Lebensvorstellung, ein bestimmtes Ziel realisieren wollen. Solche Gemeinschaften hat es zu allen Zeiten gegeben,doch speziell in der Zeit des Internet kommen Menschen viel schneller miteinander in Berührung, wenn sie ähnliche Werte haben.

Im amerikanischen Sprachraum spricht man von "intentional communities", während man in Europa sehr viel schneller mit dem Wort "Sekte" bei der Hand ist.

Doch auch in Europa vollzieht sich ein Bedeutungswandel, und die Idee der Dorfgemeinschaft (im gegensatz zur rein juristischen verwaltungseinheit der Gemeinde) hat wieder Auftrieb. (siehe dazu InternationaleDorfkonferenz 2011)

Gemeinschaften bilden heißt nicht unbedingt sich komplett von der vorhandenen menschlichen Gesellschaft abzusondern oder sie rein instrumentell als feindliches oder gar minderwertiges "Außen" zu begreifen. Es heißt primär eine eigene Kultur hervorbringen und eigene gemeinschaftliche Lebenserfahrungen und ERRUNGENSCHAFTEN auch innerhalb eines größeren gesellschaftlichen Raumes produktiv und fruchtbar machen zu wollen.

In diesem Sinn hat es eine lebendige Gesellschaft immer verstanden, Gemeinschaften zu fördern und sich dadurch auszudifferenzieren. Man denke an die katholische Kirche mit ihren Orden, die sich jeweils einem gemeinsamen Werk und einem gemeinsamen Charisma verschrieben haben. Ein metaphysischer Soziologismus würde sagen: sie übernehmen Funktionen innerhalb einer Gesellschaft. Jedenfalls gibt es eine enge Beziehung zwischen einem intersubjektiv gefühlten Bedürfnis und der erfolgreichen Gemeinschaftsbildung, das wiederum auf die Struktur der ganzen Gesellschaft zurückwirkt.

Untrennbar verbunden mit der Gemeinschaft ist der Begriff des Gemeingutes, englisch "Commons" genannt. Die Pflege einer Ressource kann niemals einer abstrakten Instanz (die anderen, der Staat) überlassen werden, dies führt dazu was Harding die "Tragedy of the Commons" genannt hat.

Gemeinschaften können verschieden stark in den Lebensprozess eingreifen. Die oben angesprochenen intentionalen Gemeinschaften organisieren bewusst einen von gemeinsamen Zielvorstellungen und Werten getragenen Lebenszusammenhang. Eine Hypothese die das Dorfwiki trägt ist, dass sich Dörfer der Zukunft in Richtung mehr oder weniger intentionaler Gemeinschaften ("Themendörfer") entwickeln werden müssen.

Im folgenden geht es um intentionale Gemeinschaften im engeren Sinne:

Intentionale Gemeinschaften weltweit: http://directory.ic.org/

https://www.youtube.com/watch?v=BsKq08gUf04 Film Ein Neues Wir

Beispiele

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Zentren

Informationsquellen


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Gemeinschaften/Informationsquellen
Gemeinschaften/Zentren


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